Bücherregal selbstgebaut

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Ein neues Bücherregal musste her. Eine möglichst geringe Tiefe sollte es haben, damit man besser daran vorbei gehen konnte, schön hoch sollte es sein, damit ich möglichst viele Bücher darin unterbringen konnte. Bücher. Normale Bücher, nicht Aktenordner, nicht Riesenbücher, sondern ganz "normale" Bücher.

Gedacht - gemessen - Möbelläden abgeklappert - verzweifelt - selbst gebaut!

Otto Normal stellt sich die Sache wahrscheinlich recht einfach vor (habe ich ja anfangs auch, das gebe ich zu!) - aber weil dem nicht so ist (wie sich beim Bau herausstellte) schreibe ich euch heute eine Anleitung, worauf man (und Frau ganz besonders!!!!) beim Regalbau achten sollte.

1) Vorher DENKEN!

Übereilt in den Baumarkt zu rennen, um "alles Nötige" zu kaufen, bringt gar nichts. Man sollte sich im Vorfeld eine genaue Skizze machen, wie das Regal aussehen sollte. Dazu muss man erst einmal messen, wie viel Wandfläche man frei hat. Denke dabei auch daran, dass manchmal Steckdosen oder Lichtschalter irgendwo sind, die möglicherweise bei falschem Messen für immer und ewig hinter dem Regal verschwinden!

Meine Messungen ergaben, dass ich ca. 1,80 m zur Verfügung hatte, die ich in der Breite nutzen konnte.
Vorher DENKEN - sagte ich! Es bringt gar nichts, sich EIN Regal für die komplette Breite zu bauen, da kannst du 2 Bücher auf einen Boden stellen und die Sache biegt sich wie die berühmte Weide im Wind.
Also überlegte ich, ob es sinnvoller sei, 3 Regale à 60cm oder 2 Regale à 90 cm zu bauen. Variante 1 erschien mir stabiler, war aber mehr Arbeit. Variante 2 war weniger Arbeit und vielleicht übersichtlicher, dafür aber instabiler.
Wieder DENKEN: Viele, viele Bücher, also viel Gewicht, also die stabile Variante mit 3 schmaleren Regalen. Die haben auch den Vorteil, dass man sie flexibler einsetzen kann, wenn man mal auszieht und in der neuen Wohnung die Wände andere Maße haben!

Okay, die Idee stand. 3 Regale, 1,80m breit… aber wie hoch?
Wieder DENKEN! So hoch, dass man möglichst viel einstellen, aber auch noch bequem dran kommen kann. Aus dem Gefühlt dachte ich mir… so 2m, das müsste passen. Die genauen Maße sollten sich bei den Berechnungen ergeben, die ich machen musste, damit die Regale gleichmäßig und gerade würden!

Weitere Fragen bezüglich Material und Aussehen ergaben sich. Da ich ein Holzwurm bin, entschied ich mich natürlich für Holz. Besonders gerne habe ich helles Holz bzw. buntes Holz. Ich wollte ein buntes Bücherregal! Am besten so bunt, dass alle Böden und alle Wände und irgendwie alles anders aussah!
Kein Problem, wenn man es sich selbst macht! Bei Ikea etc. gibt sowas ja leider nicht…


Das Material:

Ich entschied mich für eine Holzart, die sich Tischlerplatte nennt: sehr helles Holz, mit einer Art Furnier aus weichem, hellen Sperrholz und einer "Füllung" als Echtholzreststücken. Man stelle sich sozusagen "Abfälle" beim Sägen von Echtholz vor, die man in diesen Tischlerplatten verarbeitet und "versteckt" unter Sperrholzfurnier. Wenn man diese Art Holz sägt, können an den Sägekanten sehr hübsche Maserungen auftreten, wo diese einzelnen Teile des "Innenlebens" hervorschauen. Auf einem Bild unten kann man das hoffentlich gut sehen.
Ein weiterer Vorteil dieser Holzart ist, dass man sie super bemalen kann.

Bei der Bemalung entschied ich mich für Holzlasur, da diese die natürlichen Maserungen des Holzes nicht komplett überdeckt, sondern sehr flüssig ist und in das Holz einzieht. Es ergeben sich dabei schöne Pastelltöne. Lasur gibt es in vielen Farben in den meisten Baumärkten und bei Ikea. Ich verwendete die meisten Farben von Ikea, da ich die noch vorrätig hatte. Einige zusätzliche Farben besorgte ich im Baumarkt. Was mir noch fehlte, mischte ich mir einfach selbst zusammen (z.B. lila aus blauer und roter Lasur).

Pinsel standen bei uns noch in Mengen rum, da ich die oft für die Schule brauche und auch selbst immer mal wieder gerne "künstlere". Die meisten davon waren Billigware, was sich nicht als Problem erwies. Man sollte allerdings mehrere zur Hand haben, wenn man sein Regal bunt anstreichen will, denn die Lasur lässt sich nicht immer gut aus den Pinseln entfernen. Aber ich schweife ab, dazu später mehr!

Als weitere Materialien benötigt man:

- Schleifpapier bzw. eine Schleifmaschine,
- viel Platz zum schleifen, streichen, trocknen lassen,
- mind. 2 Böcke für die langen Seitenwände (Tische o.ä. tun es auch!)
- reichlich Pinsel (bei mir sind locker 10 Stück draufgegangen), ich habe die verschiedensten Sorten benutzt, runde und flache, schmale und breite. Für große Flächen bieten sich breite, flache Pinsel an, für die Kanten eher schmalere,
- einen Bohrer, am besten einen, mit dem man senkrechte Löcher bohren kann, aber auch ein Handbohrer tut's. Bohrmaschine ist natürlich einfacher,
- ganz viele Bodenträger (für Blondinen und handwerklich Unbegabte: Das sind diese kleinen "Nöppel", die man in Löcher in den Brettern steckt, damit die Böden drauf liegen!),
- etwas Filz, damit das Regal nicht über den Boden schrammt, normalen Flüssigkleber dazu,
- evtl. etwas Holzspachtelmasse, um kaputte Stellen an den brettern zu reparieren
- Schrauben, um einige der Bodenbretter zu verschrauben,
- ein Maßband oder einen Zollstock,
- … tja, wenn ich noch was vergessen habe, wirst du es merken, wenn du dir das Regal nachbaust! *fiesgrins*

2) Die Mess- und Denkarbeit

3 Regale in 1,80m mal ca. 2m… tja, wie jetzt genau? Nun musste ich erst einmal entscheiden, wie hoch und tief meine Regalfächer werden sollten. Dazu habe ich einfach mal ein paar meiner Bücher vermessen, die im Regal stehen sollten.
So ergaben sich die genauen Maße des Regals: 2,08m hoch, 8 "Fächer" und etwas Platz unter dem untersten Boden sozusagen zum "Drunterherputzen", was ja auch sein muss *leider*.

Jetzt kommt die für Blondinen schwierigste Aufgabe: Ausrechnen!!! Dabei muss man unbedingt mehrere Dinge beachten:
- die Dicke der Bretter,
- dass das oberste Brett oben auf den Seitenbrettern liegt und somit nicht mitzählt beim Messen,
- dass die "Nöppel" unter dem Brett in der Wand sitzen, man also beim Löcherbohren etwas Platz dazugeben muss,
- ich wollte meine Seitenwände etwas vorstehen haben von den Bodenbrettern, also auch noch 1 oder 2cm zugeben,
- das oberste Brett: Ein Sonderfall, denn es sollte auf den Seitenbrettern liegen, also musste es breiter sein als die anderen Bretter. Und natürlich auch tiefer, denn es sollte den Rahmen oder Kasten des Regals bilden.

Tja, das ganze Denken und Messen ergab Folgendes:
- 6 Seitenwände, 2,08m hoch und 16cm breit. Holzdicke 1,6 cm. Man hätte hier auch 2cm nehmen können, aber ich entschied mich für eine einheitliche Dicke von Seitenwänden und Brettern. 1,6cm ist übrigens ein Standartmaß.
- 3 "Deckenbretter" in 16cm Tiefe und 60cm Breite, damit die oben drauf liegen können.
- Die übrigen Böden erhielten 58cm zu 15cm, davon 24 Stück.

Mit diesen Maßen auf einem Zettel marschierten wir (das sind übrigens mein Vater und ich!) in einen Baumarkt, der auch kostenlosen Holzzuschnitt macht. Unsere Wünsche waren kein Problem, der Mensch an der Säge erfasste schnell, was wir wollten und sägte sehr akkurat. Wichtig ist, dass man dem "Säger" sagt, in welche Richtung das Holz geschnitten soll! Ich legte ja besonders Wert darauf, dass das Holz quer zu diesem "Innenleben" gesägt wurde, weil ich eben dies sehen wollte. Für die Seitenlatten war das leider wegen der Stabilität nicht möglich.

Während der Mitarbeiter unsere Bretter zuschnitt, besorgten wir Schleifpapier, Böcke, Nöppel, Filz, restliche Farben und Holzkitt.

An der Kasse mussten wir ca. 150 € bezahlen, was uns erst einmal etwas geschockt hat. Immerhin hatten wir nur einen kleinen Stapel Bretter und etwas Zubehör in der Hand! Nu ja, zu ändern war es nicht mehr, also das Zeug ins Auto und ab nach Hause!

3) Die "Schleif- und Malarbeiten"

Bevor wir irgendwie loslegen konnten, haben wir erst einmal im Garten ein schattiges Arbeitsplätzchen vorbereitet, wo auch ein Stromanschluss vorhanden war (für das Schleifgerät und den Bohrer). Wir teilten uns die Arbeit so auf, dass ich erst einmal die Löcher und kaputten Stellen mit Holzkitt reparieren sollte, während Vattern schon einmal anfing, "gute" Bretter zu schleifen.

Ihr glaubt gar nicht, was ich froh war, diese fiese Arbeit des Schleifens an ihn loszuwerden!!! Dazu braucht man entweder eine gute Schleifmaschine oder ´ne Menge Kraft in den Armen. Vattern hat im Gegensatz zu mir beides. ;-)
Außerdem hatten wir beide noch "nette" Nachbarn, die man durch den nicht ganz leisen Einsatz des Schleifgerätes in den Wahnsinn treiben konnte! *fiesgrins*

Das Auffüllen der kleinen Holzunebenheiten und Löcher nahm etwa 2 Stunden in Anspruch. Vattern hatte in dieser Zeit schon einige der besseren Bretter geschliffen, sodass ich mit dem Bemalen loslegen konnte. Die frisch gespachtelten Bretter trockneten derweil einige Stündchen in der Wärme.

Wenn 2 Leute gleichzeitig malen und schleifen, sollten sie einen nicht zu kleinen Abstand von einander halten, damit der Staub, der beim Schleifen entsteht, nicht auf die frisch bemalten Bretter fliegt. Das passierte uns nämlich, als ich einige gerade bemalte Böden an einer Wand neben Vattern zum Trocknen aufstellte, und diese einige Stunden später so interessante "Flocken" angesetzt hatten. Das machte uns doppelte Arbeit, da wir die Bretter neu schleifen und bemalen mussten! Also besser gleich Abstand halten!

7 Farben hatte ich zur Verfügung: weiß, orange, rot, lila, blau, grün und schwarz. Da aber 9 Böden pro Regal zu bemalen waren, entschloss ich mich zu folgender Lösung:
Jedes der 3 Regale sollte eine andere "Basisfarbe" bekommen, also die beiden Seitenwände, oben und unten in derselben Farbe, die Zwischenböden dann bunt in den restlichen Farben.
Meine Wahl für die Basisfarben fiel auf rot, lila und blau, da die drei Farben nebeneinander sehr gut harmonieren.
Die Böden sollten dann ähnlich wie in einem Regenbogen angeordnet sein: weiß, orange, rot, lila, blau, grün und schwarz.

Beim Bemalen musste ich darauf achten, die 3 "Dachbretter" mit den größeren Ausmaßen in rot, blau und lila zu bemalen, da die ja sozusagen den "Deckel" bilden würden. Bei den anderen Brettern war die Farbwahl egal, immer drei pro Farbe, 4 in den Basisfarben (für das zusätzliche Bodenbrett). Um gleichmäßige Farben zu erhalten, arbeitete ich in 2 Arbeitsgängen: erst Vorderseite und die Kanten, trocknen lassen, am besten einen Tag lang, dann erst die Rückseite und nochmals die Kanten. Diese brauchten durch das Sägen besonders viel Farbe, die sie regelrecht ansaugten.

Einige Stellen, die vorher gekittet worden waren, mussten nochmals überstrichen werden, da der Holzkitt die Lasur nicht so gut annahm.

Die Aktion des Bemalens und Schleifens dauerte etwas 2 bis 3 Tage, natürlich immer mit Pausen, da sonst die armen Nachbarn verrückt geworden wären (und wir auch)!

Noch ein paar Worte zum Lasieren: Je nachdem, wie viel du noch von der Holzstruktur sehen möchtest, musst du entsprechend oft streichen (wenig Farbe = viel Holzstruktur). Die Lasur ist dünnflüssig und zieht gut ein. Man muss sie gleichmäßig verstreichen, wenn man z.B. einen "verklecksten" Tropfen einziehen lässt, statt ihn zu verstreichen, wird die Farbe an dieser Stelle nachher viel dunkler sein! Manche Farben decken besser als andere, das bemerkt man leicht beim Streichen. Ich habe die Bretter immer passend ausgesucht - wenn ich merkte, eine Farbe deckt gut, dann habe ich nicht so hübsche Bretter benutzt, damit die "Macken" unter der Farbe verschwinden sollten. Für die weiße Lasur habe ich astreine Bretter benutzt (wortwörtlich).

Achte bei den Pinseln darauf, sie immer gut auszuwaschen. Die meisten Lasuren sind wasserlöslich, trotzdem klebt gerne mal Restfarbe im Pinsel! So erging es mir beim Streichen der grünen Bretter mit dem Pinsel, den ich zuvor für rot benutzt hatte: Einige rote Farbpartikel saßen noch im Pinsel und klebten beim Grünstreichen nun auf dem Brett!
Um das zu vermeiden, lieber öfter mal einen frischen Pinsel nehmen!

4) Die Vorbauphase

Alle Bretter standen irgendwann bemalt in der Garage. Nun ging es wieder los mit dem "Denken 2. Teil": Wo genau müssen nun die Löcher in die Seitenwände? Und wie kriegen wir die Kisten stabil?

Zuerst stellten wir die Bretter einmal locker lose auf dem Boden der Garage so auf, wie das Regal später aussehen sollte, damit ich entscheiden konnte, welche Farben / Bretter wohin sollten. Dabei entschied ich auch, dass in allen Regalen die Böden auf gleicher Höhe angebracht werden sollten und nicht irgendwie versetzt.

Um die Stabilität zu gewährleisten, haben wir uns entschieden, erst einmal nur das oberste und das unterste Brett fest anzubohren. Ob eines der mittleren Bretter auch noch dran glauben musste, wollten wir bei einem späteren Aufstellversuch antesten. Dabei sollte auch entschieden werden, ob die Regale untereinander verbunden werden mussten oder nicht.
Wir hatten bewusst auf eine Rückwand verzichtet, was ja die ganze Sache instabil macht. Ich wollte nach Möglichkeit möglichst wenig unnötige Schrauben in meinem Regal haben!

Aber zuerst noch einmal rechnen und gaaaaanz genau messen und anzeichnen, wo die Bohrlöcher sein mussten! Hier ist echte Millimeterarbeit gefragt, damit die Böden nachher gerade sitzen und alle auf der gleichen Höhe sind!
(Vattern und ich sind dabei ziemlich verzweifelt, weil immer irgendwo ein Millimeter schief war!)

Dann die Standbohrmaschine angeschmissen und gebohrt. Hierzu ist es gerade bei den langen Brettern unerlässlich, dass eine Person bohrt und eine zweite das Brett festhält. Dass uns bei dieser Aufgabe ein Nachbarkind ziemlich nervte, erwähne ich hier nur am Rande *grins*.

Nun kam der große Augenblick: 100000 (so kam es mir vor!) Nöppel in die Bohrlöcher stecken und die Bretter erst einmal probeweise drauflegen!

Große Aufregung: Ob das Regal wohl steht?

Naja, Vattern hielt die Seitenbretter fest, ich "nöppelte" und positionierte Bretter. Schon das vierte Brett ließ sich nicht mehr legen, weil die Latten ziemlich schief waren.

Also: Alle Nöppel wieder rausfummeln und Böden oben und unten erst einmal festbohren!

Oben erwies sich das nicht wirklich als ein Problem: Seitenwände hochkant auf den Boden legen, Deckbrett davor, anpassen, von oben losbohren.

Unten wurde es schwieriger, da das Brett auf eine bestimmt Höhe musste. Also unten wieder Nöppel rein, Brett draufgelegt (alles im Liegen auf der Erde wohlgemerkt!) und bohren. Dabei splitterten die Bodenbretter an mehreren Stellen, da wir nicht völlig exakt gebohrt hatten.

Der erste "Regalrahmen" stand. Wieder Nöppel rein, Bretter drauf - uuuund? Schon ratterte eines der Mittelbretter und riss im Fallen 3 oder 4 untere "Kollegen" mit sich!

*stöhn*

Also doch noch das mittlere Brett fest anbohren!

Gesagt, getan. Nochmal Nöppel rein, Bretter rein… nichts fiel, die Bretter lagen dicht und verrutschten auch nicht mehr!

*freu*

So, nun stell dir diese ganze Arbeit dreimal vor, für jedes der 3 Regale!

Dann standen sie endlich nebeneinander an der Wand… halt, was vergessen: Vorher noch etwas Filz unter die Bretter, um den Boden zu schonen!
Jedenfalls standen sie da - windschief wie 3 Betrunkene: leicht nach vorn gekippt und nach rechts und links schwankend.

*prickelnd*

Sechs weitere Stückchen Filz jeweils vorn unter den Seitenwänden angebracht sorgten dafür, dass sich die Regal etwas mehr der Wand näherten. Und drei Schrauben etwa auf mittiger Höhe durch jeweils 2 benachbarte Seitenwände "kettete" die 3 Regale so aneinander, dass sie auch nicht mehr schwanken können.

Die Böden noch etwas ausgerichtet, Bohrstaub abgesaugt - uuuuuund:

Bücher reingestellt!

Der absolute Praxistest: Hält es? Biegt es sich? Wie sieht es aus? Passen die Bücher?

Ergebnis:

Was soll ich sagen: Es hält, es sieht gut aus und fast alle Bücher passen rein!!! Die etwas größeren Exemplare haben ihren Platz in einem anderen Regal gefunden. Wenn du dir auch ein Regal bauen willst, kannst du ja vorher entscheiden, wie viele große Bücher du hast und evtl. einige größere Fächer einplanen!

Da standen wir nun fix und fertig vor unserem Kunstwerk - und waren begeistert! Anfangs waren wir beide etwas skeptisch, ob das denn etwas werden würde, aber: Es hatte sich gelohnt! Da steht nun bei mir ein Bücherregal, das niemand sonst hat!!!

Es stinkt übrigens ziemlich! Die Lasur und das frische Holz sollten am besten einige Tage an der frischen Luft trocknen, bevor das Regal in einem geschlossenen Raum aufgestellt wird. Auch danach ist gute Durchlüftung sicherlich gesundheitsförderlich!


Fazit:

Viel Arbeit mit einem sehenswerten Ergebnis!
Kostenfaktor ca. 170€, was ich für recht niedrig halte, wenn man das Endergebnis sieht. Kostenfaktor 1 Woche Knochenarbeit von 2 Personen, was ich für sehr hoch erachte!!!
Nur machbar wenn man eine gewisse Grundausstattung an technischem Gerät und viel Platz hat!

Wie haben beide beschlossen, dass wir unser nächstes Regal wieder ganz normal kaufen werden!


Update halbes Jahr später:

Inzwischen hat das Regal seinen "Duft" nach Farbe und Holz ziemlich verloren. Aber die ersten Wochen war das echt nervig. Ich kann euch nur empfehlen, wenn ihr euch auch eins baut, es erstmal ein paar Wochen NICHT in die Wohnung zu holen!


Eure Leuchttuermin, die den Bericht auch bei ciao.de und yopi.de veröffentlich hat :-)


 

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