Bud Spencer in seinen schlagkräftigsten Rollen auf DVDs und Blu-Rays

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Bud Spencer in seinen schlagkräftigsten Rollen auf DVDs und Blu-Rays

Bud Spencer ist bekannt für seine zahlreichen Filme, in denen er mit schlagkräftigen Argumenten seine Gegner ausschaltet. In seiner langen Karriere als Schauspieler spielte Spencer in einer Vielzahl von Filmen mit, einige davon an der Seite seines Kollegen Terrence Hill. Die Filme waren damals sehr erfolgreich, durch einige entstand zudem ein neues Filmgenre: der Prügelwestern. Bei eBay gibt es ein großes Angebot an DVDs und Blu-Rays, Sie finden dort auch sämtliche Klassiker mit Bud Spencer.

Bud Spencers erste schlagkräftige Rollen in den 1970er Jahren

In den 1970er Jahren wurden zwei Filme gedreht, die für Bud Spencer den internationalen Durchbruch als Schauspieler brachten. Beide Filme sind Western und leben von spritzigen Dialogen und knallharten Prügeleien.

„Die rechte und die linke Hand des Teufels“ - Spencers Durchbruch

In „Die rechte und die linke Hand des Teufels“, der 1970 erschien, spielt Bud Spencer einen Mann namens Joe, der in ein verschlafenes Nest im Süden des Landes kommt, wo sein Bruder den Posten des Sherriffs innehat. Zu diesem hat er sich selbst ernannt. Sein wahres Ziel ist ein Überfall, sobald seine Freunde eingetroffen sind. Die Geschwister werden auch die rechte und die linke Hand des Teufels genannt, was auf ihren Umgang mit dem Revolver zurückzuführen ist. In der Stadt verliebt sich Joe in zwei Mädchen, die den dort ansässigen Mormonen angehören. Um sich bei diesem Völkchen beliebt zu machen, beschließt Joe, ihnen im Kampf gegen den unbarmherzigen Major beizustehen. Er bittet seinen Bruder, den Sheriff, ihm zu helfen. In der Folgezeit bilden die beiden Brüder, und zwei inzwischen eingetroffene Freunde, die Mormonen für den bevorstehenden Kampf aus. Sie erlernen Prügeltechniken und den Umgang mit dem Revolver. Bei der darauffolgenden Auseinandersetzung zwischen Major und den Mormonen schlägt sich das ansässige Volk sehr gut, der Schurke kann vertrieben werden. Joe wird von den Mormonen eingeladen, bei ihnen zu bleiben und die beiden Mädchen zu heiraten. Als er jedoch erfährt, dass er dann jeden Tag einer harten, anstrengenden Arbeit nachgehen müsste, lehnt er dankend ab und verlässt die Stadt.

Fortsetzung „Vier Fäuste für ein Halleluja“ - Spencers Fäuste fliegen weiter

Der zweite Film des Schauspielduos erschien 1971 und trug den Titel „Vier Fäuste für ein Halleluja“. Die beiden Brüder Bambi und Trinity versprechen ihrem Vater am Sterbebett, dass sie immer zusammenhalten werden, egal was kommen möge. Zudem soll Bambi seinem Bruder beibringen, wie man ein guter Pferdedieb wird. Die beiden haben allerdings einen weichen Kern. Obwohl es bei ihrem ersten gemeinsamen Raubzug geplant war, einen Planwagen zu überfallen, helfen sie der darin reisenden Familie mit Geld aus, damit diese ihr krankes Kind medizinisch behandeln lassen kann. In der Stadt hält man sie für Agenten, was für ihr Vorhaben nützlich ist, denn Bambi will seinen Bruder lehren, eine Postkutsche auszurauben. Dazu soll Trinity auswärts ein paar Gegebenheiten auskundschaften. Dieser besucht stattdessen eine Frau in der Mission und bekommt mit, wie die Missionare Geld für Parker verstecken und manche von ihnen zu Parkers Männern gehören, die sich verkleidet haben. Nun kämpfen Bambi und Trinity gemeinsam für die Mission und vertreiben die Verbrecher. Als sie sich gerade das Geld unter den Nagel reißen wollen, erscheinen echte Agenten und beschlagnahmen die Beute.

Weitere erfolgreiche „Prügelfilme“ mit Bud Spencer

„Sie nannten ihn Mücke“

In „Sie nannten ihn Mücke“ aus dem Jahr 1978 ist Bud Spencer ein Fischer namens Mücke, der früher als Profi American Football spielte. Als ein amerikanisches U-Boot mit dem Sehrohr sein Boot beschädigt, wird Mücke arbeitslos. In einer Kneipe in Neapel, wo er auf ein Ersatzteil wartet, wird er in eine Schlägerei zwischen amerikanischen Soldaten und Einheimischen verwickelt. Aus Frust über die Beschädigung seines Bootes mischt er kräftig mit und teilt jede Menge Faustschläge aus. Diese Auseinandersetzungen finden öfters statt, wobei auch Mücke immer wieder mitmacht. Als die Soldaten der Befehl erreicht, sich nicht mehr prügeln zu dürfen, fordern sie die Einheimischen zu einem Footballspiel heraus. Um ihnen überhaupt eine Gewinnchance einzuräumen, solle es ausreichen, wenn diese auch nur einen einzigen Punkt erzielen würden. Mücke wird daraufhin zum Trainer gemacht. Zu Beginn des alles entscheidenden Spiels laufen die Amerikaner mit 30 statt den eigentlich üblichen 13 Spielern auf dem Platz auf. Sie wurden außerdem angewiesen, sehr hart und, falls erforderlich, auch unfair zu spielen, um ihre Ehre zu verteidigen. Als Mücke das mitbekommt, entschließt er sich entgegen seinem ursprünglichen Plan, nun doch selbst mitzuspielen. Durch einen Touchdown, bei dem er auf das gegnerische Tor zustürmt und es samt dem Vorgesetzten der Amerikaner mit den Fäusten zu Boden reißt, erzielt er den benötigten Punkt für seine Mannschaft.

„Banana Joe“

Im Jahre 1981 entstand mit „Banana Joe“ einer der bekanntesten Filme mit Bud Spencer. Er spielt einen gemütlichen Bananenbauern, der mit seiner Familie, die aus mehreren Frauen und Kindern besteht, im südamerikanischen Dschungel lebt. Um dort überleben zu können, transportiert er Bananen auf seinem eigenen Boot in die nächstgelegene Stadt und tauscht sie gegen andere Waren ein. Eines Tages taucht Torcillo auf, ein Verbrecher, der eine Plantage eröffnen und Banana Joe als unliebsamen Konkurrenten ausschalten will. Dafür lässt er vom Polizeichef klären, ob er überhaupt eine Lizenz besitzt. Um sich eine solche zu besorgen, fährt Banana Joe nach Puerto Grande. Während einer turbulenten Reise, die eine Romanze, einen Gefängnisaufenthalt und die Bekanntschaft mit dem Ganoven Manuel beinhaltet, erhält Joe seine Lizenz. Nachdem Banana Joe und Manuel zurück in Joes Heimatdorf gekehrt sind, veranlassen sie durch gute Kontakte die Verhaftung von Torcillo und schwingen ihre Fäuste, um die errichteten Plantagenhütten einzureißen. Im Dorf eröffnet nun eine Schule, die auch Joe besucht, um endlich lesen und schreiben zu lernen.

„Eine Faust geht nach Westen“

Im Jahre 1981 kam mit „Eine Faust geht nach Westen“ ein weiterer Film mit Bud Spencer heraus. Der Ganove Buddy befreit einen Indianer aus dem Gefängnis und betrügt mit ihm zusammen andere Menschen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Aufgrund der Befreiung aus der Zelle ist der Indianer Adlerauge Buddy zu großer Dankbarkeit verpflichtet und weicht ihm nicht von der Seite. Buddy ist von seiner Begleitung zunehmend genervt, zumal er ihn mehrfach aus brenzligen Situationen retten muss. An einem Bahnhof steigt Buddy in den Zug und fährt allein davon. Der Indianer folgt ihm, überfällt den Zug, nimmt Buddy als Geisel und flieht mit ihm sowie einer edlen Reisetasche. Sie machen auf einer Farm Halt, auf der man Buddy aufgrund der Reisetasche, die medizinische Instrumente und Medikamente enthält, für den lang ersehnten Doktor hält. Er soll den kranken Großvater heilen, bei dem sich herausstellt, dass er unter Verstopfung leidet. Das Problem ist schnell behoben und der vermeintliche Arzt wird mit seinem Gehilfen zu einem Festessen eingeladen. Während der Feier erscheint eine Bande Ganoven, die schon einmal versucht hat, den Farmern das Land abzunehmen. Buddy kann sie mit gezielten Schlägen vertreiben. Daraufhin lädt man ihn und Adlerauge ein, im Dorf zu leben. Buddy arbeitet weiterhin als Doktor. Als die Bande erneut angreift, schlägt er sie mit der Hilfe von Adlerauge und dem Sherriff erneut in die Flucht. Buddy und der Indianer entdecken wenig später, dass unter der Stadt eine Goldader liegt, die sich der Sherriff zusammen mit den Ganoven sichern will. Daraufhin kommt es zum großen Kampf.

Wenn Sie sich einen dieser Bud Spencer-Filme auf DVD oder auch die Blu-Ray nach Hause holen möchten, können Sie entweder die gewünschten Filme einzeln kaufen oder aber auf die zahlreich angebotenen DVD-Sets zurückgreifen, die jeweils verschiedene Zusammenstellungen an Filmen beinhalten. Sie finden viele unterschiedliche Angebote bei eBay, auch spezielle DVD-Boxen mit Filmen von Bud Spencer und Terrence Hill.

Andere Filme mit dem erfolgreichen Duo Bud Spencer und Terrence Hill

„Das Krokodil und sein Nilpferd“

Ein sehr populärer Film kam 1979 mit dem Titel „Das Krokodil und sein Nilpferd“ heraus. Neben Bud Spender ist auch Terrence Hill wieder mit dabei. Die beiden spielen die Cousins Slim und Tom, auch „Krokodil“ und „Nilpferd“ genannt. Sie sind recht unterschiedlich, denn während Tom als Unternehmer Safaris zum Jagen von Tieren anbietet, setzt sich Slim für den Tierschutz ein. Die Cousins treffen nach langer Zeit zufällig wieder aufeinander. Sie vereinbaren ein Geschäft: der Kauf eines gemeinsamen Safari-Busses und der Aufbau eines lukrativen Geschäfts. Tom muss zudem versprechen, keine Jagdausflüge mehr zu veranstalten. Keiner von beiden ahnt, dass ein Spekulant vorhat, sämtliche Tiere nach Übersee zu verkaufen. Als Slim und Tom davon erfahren, gehen sie schlagkräftig gegen den skrupellosen Geschäftsmann und seine Anhänger vor und verjagen den Trupp.

„Zwei Asse trumpfen auf“

Ein weiterer Film des beliebten Zweiergespanns ist „Zwei Asse trumpfen auf“ aus dem Jahr 1981. Der verschuldete Alan flieht vor seinen Gläubigern und versteckt sich auf dem Schiff von Charlie, der ihn nach kurzer Zeit entdeckt. Da sie gerade auf dem offenen Meer sind, kann er ihn nicht von Bord werfen und verpflichtet Alan zur Arbeit an Bord. Alan hat eine Schatzkarte dabei und manipuliert Charlies Kompass, sodass dieser unwissentlich auf die Schatzinsel zusteuert. Als Charlie das mitbekommt, kommt es zu Handgreiflichkeiten zwischen beiden, sie fallen ins Wasser und retten sich auf die Insel. Dort finden sie einen Stamm von Eingeborenen vor und unterstützen diesen schlagkräftig gegen Piraten. Zum Dank helfen die Bewohner bei der Schatzsuche. Dazu müssen Alan, Charlie und ihre Gehilfen in ein japanisches Fort, das seit dem Zweiten Weltkrieg von einem Soldaten bewacht wird, den sie kurzerhand überwältigen. Sie erfahren, dass es sich bei dem im Fort gelagerten Geld um Falschgeld handeln würde. Enttäuscht übergeben sie den Schatz der Marine. Später stellt sich heraus, dass es sich nur um eine damalige Schutzbehauptung der Amerikaner handelte, um nicht den Verlust einer so hohen Summe zugeben zu müssen.

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