Buchtipp 41:

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Schleichendes Gift von Val McDermid

Das Team Carol Jordan und Tony Hill sind diesmal getrennt, denn Tony wird zu Anfang des Romans sogleich ins Krankenhaus verfrachtet, da er mit einer Axt angegriffen und am Bein schwer verletzt wird. Die Geschichte läuft eigentlich auf 2 hinaus. Einerseits ist es ein Giftmörder, der das Team beschäftigt, andererseits ein Bombenleger. Wobei die Autorin mit Vorurteilen nur so spielt. Ein schwarzhaariger Bartträger muss immer ein Moslem sein und so weiter und so weiter...

Gut finde ich:
Die Umschreibung des grausigen Bildes eines Bombenattentats in einem Fussballstadion. Die Vorstellung das möge bitte NIE passieren. Das Spiel mit Giftpflanzen und deren Wirkung.

Nicht so gut finde ich:
Das über sich hinaus wachsen des Tony Hill. Mag er ein guter Profiler sein, mag er oft zur rechten Zeit am rechten Ort den rechten Gedanken haben. Allerdings ist er hier fast schon als Übermensch dargestellt und da hakt die Geschichte. Nicht jeder Held ist ein Übermensch.

Was ich besonders interessant fand:
Die Danksagung.                                                                                               Endlich mal eine, die sich nicht nur bei ihren Helfern im Verlagswesen bedankt, sondern eine besondere Widmung an ihre Inspiration schreibt: die Musik. Val McDermid bedankt sich bei den Musikern, die ihr bei dem Verfassen des Buches geholfen haben. Das ist sehr aussergewöhnlich.

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