Briketts - nur gute Qualität heizt richtig ein

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Briketts - nur gute Qualität heizt richtig ein

Im privaten Bereich werden Briketts häufig zum Heizen des Kamins oder Ofens oder auch zum Grillen benutzt. Brikett ist allerdings noch längst nicht gleich Brikett. Es gibt einige Unterschiede, die vor allem die Qualität betreffen. In der Regel werden zum Heizen Briketts aus Holz verwendet, es gibt jedoch auch Kohlebriketts. Beim Kauf von Briketts gibt es also einiges zu beachten. 

 

Die verschiedenen Arten von Briketts

Die Bezeichnung Briketts bezieht sich auf ein bestimmtes Verfahren zur Herstellung von zusammengeballten Partikeln, die zum Heizen verwendet werden. Diese Partikel, meist Holz oder Kohle, werden unter hohem Druck zusammengepresst. Neben Holz und Kohle können auch Metalle, Kunststoffe, Naturfasern und Altpapier brikettiert werden; diese Stoffe eignen sich allerdings weniger zum Verbrennen. Bis zum Jahr 2000 waren vor allem Briketts aus Braunkohle sehr verbreitet. Seit einigen Jahren werden alternativ auch gern Briketts aus Holz verwendet, was vor allem daran liegt, dass Holzbriketts deutlich umweltfreundlicher sind als solche aus Braunkohle, immerhin handelt es sich hier um ein reines Naturprodukt. Im Bereich der Holzbriketts gibt es weitere Unterschiede: Man kann zwischen Holzbriketts aus Hartholz und Holzbriketts aus Weichholz wählen. Als Weichholz bezeichnet man Nadelhölzer wie Fichten- oder Kiefernholz. Zudem weichen die Briketts in ihrer Form voneinander ab. Es sind Holzbriketts in runder Form sowie recht- oder achteckig erhältlich, außerdem gibt es Ausführungen mit einem Loch in der Mitte. 

 

Nützliche Informationen zur Qualität der Briketts

Holzbriketts bestehen nicht nur aus Holz, sie enthalten auch geringe Anteile an Asche, Wasser, Kohlen-, Wasser- und Sauerstoff. Während es bei Wasser sowie Kohle-, Wasser- und Sauerstoff nur geringfüge Unterschiede gibt, kann der Anteil an Asche sehr unterschiedlich ausfallen. Ideal ist es, wenn die Holzbriketts möglichst rückstandslos, das heißt ohne größere Aschereste verbrennen. Dazu sollten die Holzbriketts möglichst wenige Zusatzstoffe enthalten. Eine geringe Materialdichte sowie Verunreinigungen durch Bindemittel wirken sich ebenfalls negativ auf die Qualität aus. Außerdem gibt es Holzarten, die besser brennen als andere. So bietet Buchenholz zum Beispiel eine sehr gute Energieausbeute. Weichhölzer wie Buchen- und Fichtenholz werden häufig zu Unrecht als minderwertig bezeichnet. Sie bieten einen guten Heizwert, der sogar höher ausfällt als der von Laubhölzern. Nadelhölzer eignen sich aufgrund ihrer geringeren Dichte zum Beispiel sehr gut zum Anfeuern des Kamins. Je dichter die Briketts aus Holz gepresst sind, umso höher fällt die Energieausbeute aus. Beim Kauf sollte man daher immer auf die Inhaltsstoffe, das Volumen und das Gewicht achten. Je höher der Holzgehalt, umso besser das Brikett. 

 

Die umweltfreundliche Variante: Holzbriketts

Der ökologische Aspekt ist bei Holzbriketts natürlich nicht zu verachten: Zum einen handelt es hier sich um nachwachsende Rohstoffe, zum anderen sind die Holzbriketts CO2-neutral. Das Verbrennen von Holzbriketts ist klimaschonend, da die Konzentration an klimawirksamen Gasen durch diesen Vorgang kaum zunimmt.

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