Briefmarkenkauf

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Servus und willkommen zu meinem kleinen Briefmarken Ratgeber


Ich habe mich seit dem Tod meines Großvaters lange und intensiv mit den geerbten Briefmarken und mit Briefmarken ansich beschäftigt, und würde sagen, daß das Briefmarkensammeln nun auch eins meiner Hobbys geworden ist.
Natürlich muss ich auch sagen, das zu Beginn bei mir definitiv nur die Wertermittlung der geerbten Marken im Fokus stand. Durch die Reihen waren immer wieder gute Marken dabei wie z.B. der Posthorn Satz, Berliner Marken oder auch Regionale Marken bis 1945, jedoch musste ich feststellen, daß viele Briefmarken heute noch nicht mal mehr einen nennenswerten Sammlerwert haben.
Für mich habe ich festgestellt das eine Vielzahl der Einzel Briefmarken einen durchschnittlichen Wert von ca. 10-20% des Michel Wertes haben. Ich habe lange hier auf Ebay Auktionen beobachtet, auf anderen Portalen verglichen und komme daher auf die Zahl.
Komplette Sammlungen werden auch oft und gerne angeboten. Der Wert einer Sammlung setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Zum einen klar, postfrisch oder gestempelt. Dann kommt es drauf an in welcher Art Sammelordner sich die Marken befinden. Es ist preislich höher zu bewerten, wenn die Briefmarken in Vordruckordnern sind, als in einfachen Sammelalben. Eine gut gepflegte z.B. BRD Sammlung von 1949 bis zum jetzigen Zeitpunkt oder auch bis 1990 wird ihren Wert haben, und auch auf einen Sammler stoßen, der bereit ist dafür Geld zu bezahlen. Aber man muss da im Einzelfall prüfen, ob selber durch Recherche, oder bei einem Gespräch mit einem Briefmarkenhändler, um welchen Wert es sich bei der eigenen Sammlung handelt.
Zu allem Unglück kommt dann noch die Frage, soll ich die Marken selber verkaufen, oder gebe ich die Sammlung in eine Auktion. Ich denke über die Risiken einer Auktion muss ich nun keine Worte finden. Die Briefmarken in Eigenregie zu verkaufen empfiehlt sich meiner Meinung wenn man Zeit hat. Es wird sich halt in der Regel nicht sofort ein Käufer finden.
Meiner Meinung nach liegt die "Inflation" an der Menge Briefmarken die sich auf dem Markt befinden. Es gibt järhlich zig tausende Enkelkinder oder Kinder die Briefmarken vererbt bekommen, und diese los werden wollen. Nur die Nachfrage sinkt weiter. Es ist halt kein modernes Hobby, und bietet aus meiner Sicht den heutigen Generationen nicht genügend Action ;) . Ich für meinen Teil finde mein "Chi" beim sortieren und einheften der Marken - also mit Wurstfingern ist das eine Herausforderung! ^^. Okay, Spass bei Seite.....


Als kurzes Fazit finde ich

  • sollte man sich die 10-20% vom Michel Preis bei Einzelmarken immer vor Augen halten
  • sollte man durch eigenständiges suchen zumindest einen ungefähren Wert der Sammlung ermitteln
  • sollte man im Zweifel immer einen Fachmann zu Rate ziehen

Ich hoffe, der ein- oder andere konnte was damit anfangen ;) .

Mfg Mike
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