Briefmarkenfälschungen der Ratgeber

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Briefmarkenfälschungen gibt es schon so lange wie es Briefmarken gibt. Doch wie kann der Sammler
sich davor schützen? Ich will in diesem Bericht versuchen dem Sammler die Augen zu öffnen.
Bei Fälschungen gibt es verschiedene Arten. Findige Gauner stellen neue Marken her um die
Post zu schädigen. Diese sind meist plump hergestellt und schnell von Originalmarken zu unterscheiden.
Sie werden der Sammlerschaft erst gar nicht untergejubelt sondern als Frankaturware auf Briefen
verschickt. Da es sich meist um Massenware in größeren Auflagen handelt wandern diese schnell
nach Gebrauch in den Müll.
Gefährlicher wird es bei Fälschungen für die Sammlerschaft. Diese Neudrucke gibt´s aus allen Bereichen
und sind i.d.R. irgendwo im Markenbild gekennzeichnet. Manchmal auch auf der Rückseite. Neben
Bezeichnungen wie "Nachdruck", "Neudruck", "Faksimilie" und "Faux" finden sich viele ähnliche
Bezeichnungen. Falls also Marken zu Schnäppchenpreisen angeboten werden immer erst einmal darauf
achten.
Noch gefährlicher sind die Briefmarkenverfälschungen. Auch hier gibt es keine Grenzen. Zähne werden
angesetzt, Stempel erneuert, Gummierung ausgebessert oder gleich ganz ersetzt. Leider hat der
Sammler hier kaum eine Chance dem Betrug (ob gewollt oder ungewollt) zu entkommen. Die letzte
wirkliche Sicherheit gibt der Prüfer. Leider hat sich aber in den letzten 50 Jahren die Unsitte festgesetzt
die Marken durch allerlei Prüfzeichen zu verschandeln. War wohl eine nette Idee dem Sammler eine
gewisse Sicherheit zu geben aber wer in der Lage ist eine Marke zu fälschen für den ist es wohl
kein Problem auch ein Prüfzeichen nachzumachen.
Also kommen wir jetzt zu der letzten Möglichkeit eines sogenannten "Attest". Hier hat der Prüfer
die Marken so wie sie sind fotografiert und beschreibt in einem Text den derzeitigen Zustand.
Für den Sammler ist das natürliche erst einmal eine Sicherheit. Aber auch hier gibt es bestimmte
Regeln zu beachten: Wie alt ist das Attest? Nach ein paar Jahren wäre ein neues immer wichtig!
                               Wer hat geprüft?        Jeder kann prüfen! Also muß es schon ein aktueller                                                                  Verbandsprüfer sein!Alte Verbandsprüfer geben nicht
                                                                immer den derzeitigen Stand der Prüfungsmöglichkeiten an.
                                                               
                                Welche Marken?      Sind die geprüften Marken auch die die dort angeboten werden?
                                Welche Qualität?      Im Text finden sich Hinweise auf die Qualität! Genau lesen!
                                                                Ein Posthornsatz der Bundesrepublik kann "üblich" oder
                                                                "einwandfrei"sein aber der Unterschied liegt schnell bei bis zu
                                                                500 Euro.

Ich möchte den Sammler mit diesem Ratgeber das Sammeln nicht vermiesen sondern aufklären was
es zu beachten gibt. Meist sind "Schnäppchen" mit solchen Mängeln behaftet und ein wenig aufpassen
hat noch niemand geschadet.

Diesen Ratgeber habe ich natürlich kostenlos geschrieben. Daher bitte ich jeden eine Wertung
abzugeben. Auch wenn sie negativ ist. Sie kostet dem Leser auch nichts hilft mir aber weitere
Ratgeber nach Sammlerwünschen zu verfassen.

Dafür vielen Dank.

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