Boxtraining - Steigen Sie in den Ring !

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Boxen hat sich in den letzten Jahren zum Trend entwickelt. Sein Image vom Sport für harte Jungs, die sich gegenseitig die Birne weich prügeln ist Vergangenheit. Beim Boxen gilt es durch eine gute Deckung Schläge zu vermeiden und bei Gelegenheit intelligente Schläge auszuteilen. Heute ist Boxen sogar bei Frauen beliebt, denn der Sport überzeugt durch gestählte Muskeln. Ebenso werden unterschiedliche Bereiche wie Schnelligkeit, Konzentration, Reaktionsvermögen und Beweglichkeit werden trainiert und zu dem werden massig Kalorien verbrannt. Mit 500 bis 800 Kcal pro Stunde ist es ein ähnlich guter Fettfresser wie das viel gepriesene Joggen. Hinzu kommt, dass das intensive Muskeltraining die Figur zusätzlich strafft

Psychotherapeut Sandsack
Stress, Frust und Aggression lassen Sie in Zukunft im Fitnesstudio. Reagieren Sie sich mal richtig ab und schlagen knallhart auf den Sandsack ein. Genießen Sie danach die wohltuende Ermüdung und später einsetzende Leichtigkeit. So steigern Sie Ihr Selbstwertgefühl und Durchsetzungsvermögen.

Wo wird geboxt?
Boxen können Sie im Fitness-Studio. Allerdings tritt man hier nicht gegen Gegner an, sondern nutzt das Boxtraining zur Figurformung. Wer den offiziellen Zweikampf sucht, für den führt kein Weg am Verein mit lizenzierten Trainern vorbei. Um richtig Schläge zu verteilen braucht es starke Schulter und Armmuskeln. Training am Sandsack und Liegestütze sind aus Rocky-Filmen bekannt. Auch Schattenboxen mit Hanteln eignet sich als gute Vorbereitung für eine stabile Deckung. Aber auch Kondition wird benötigt. Amateur-Boxkämpfe gehen zehnmal mal zwei Minuten. Mit Übungen wie Seilspringen, lockeren Ausdauerläufen, Spurtboxen und Bauchmuskeleinheiten sollten Sie fit für den Fight sein. Um die Schwächen des Gegners ausnutzen zu können, braucht der Boxer ein schnelles Reaktionsvermögen. Sonst findet er sich schnell auf den Brettern wieder. Deshalb trainieren Sie Ihre Reaktionsgeschwindigkeit in dem ihr Trainingspartner seine Hand auf Ihre hält. In der anderen Hand hält er einen Tennisball. Lässt der Partner ihn fallen, müssen Sie sich den Ball schnappen, bevor er den Boden berührt. Wirkungsvolle Treffer werden selten durch wildes drauflos Dreschen erzielt. Koordinierte Bewegungsabläufe von Beinen, Armen, Kopf und Rumpf bilden hierfür die Basis. Trainieren Sie Ihre Koordinationsfähigkeit durch Schattenboxen, üben Sie Finten, Boxhiebe oder Ausweichbewegungen.

Verletzungsrisiken
Das Boxtraining selbst ist weitgehend harmlos. Verletzungen durch unsachgerecht bediente Geräte oder Unfälle sind mit anderen Fitness-Sportarten vergleichbar.

Anders sieht die Sache aus, sobald man in den Ring steigt. Platzwunden, Nasenbeinbrüche und andere Blessuren gehören dazu - allerdings kann man sich ähnliche Verletzungen auch bei anderen Sportarten wie Basketball, Fußball oder Handball holen. Mit der professionellen Ausübung des Boxsports, steigt das Risiko, sich ernsthaft zu verletzen. Im Berufsboxen treten die Gegner ohne Kopfschutz und mit leichteren Handschuhen gegeneinander an und die Runden dauert drei statt zwei Minuten. Vor allem Gehirnblutungen stellen ein tödliches Risiko dar, da der Kopf mit hoher Geschwindigkeit und großer Kraft getroffen wird. (hw)

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