Bordüren fürs Kinderzimmer: Über diese farbenfrohe Dekoration freuen sich die Kleinsten

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Bordüren fürs Kinderzimmer: Über diese farbenfrohe Dekoration freuen sich die Kleinsten

Kinderzimmer sollten fröhlich und freundlich gestaltet sein. Die Kunst hierbei steckt in den verschiedenen Einsatzbereichen des Kinderzimmers. Es ist Erholungsort zum Schlafen und Ausruhen. Am Schreibtisch werden Schularbeiten gemacht oder man trifft sich mit Freunden zum Spielen. Die Farbgebung des Zimmers sollte demnach die Fantasie anregen, darf jedoch nicht zu unruhig wirken. Eltern haben eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten im Kinderzimmer. Ob Themenzimmer, Babyzimmer oder Jugendzimmer – die Gestaltung sollte altersgerecht und bestenfalls mit dem Bewohner des Zimmers abgestimmt sein. Eine schöne und verspielte Möglichkeit bieten Bordüren im Kinderzimmer. Das Anbringen geht nicht nur schnell, sondern sie sorgen für ein individuelles Design. Die kleinen farbigen Tapetenrollen gibt es mit vielen unterschiedlichen Motiven. Ob Comic-Held, Märchenfigur oder Tiere – Ihre Kleinen werden sicher das passende Motiv finden. Bestenfalls passt sich die Bordüre der restlichen Gestaltung im Kinderzimmer an. Abgestimmt auf die Bettwäsche und Designelemente im Raum ist eine schöne Bordüre der letzte Schliff. In den nächsten Abschnitten erfahren Sie mehr über die verschiedenen Motive und Muster. Wir zeigen Ihnen, was es für Bordüren gibt und wie man diese am besten im Kinderzimmer anbringt.

Bordüren – die schönsten Motive fürs Kinderzimmer

Bordüren lassen sich im Kinderzimmer als einzelnes Dekorationselement und als Hingucker einsetzen. Gerade bei hell oder neutral gestalteten Wänden sorgt die Bordüre für etwas Farbe. Der Vorteil: Sie und Ihre Kinder haben die Wahl zwischen unzähligen Mustern oder Themenwelten. Während sich kleinere Kinder verschiedene Tiere und ihren Lieblingshelden aus dem letzten Trickfilm wünschen, setzen Jugendliche und ältere Kinder eher auf eine neutrale Gestaltung. Streifen, Blumen und andere Muster verzieren dabei jedes Kinderzimmer. Bordüren sind die ideale Alternative zum kompletten Tapezieren des Kinderzimmers mit Motivtapete. Auch über die kleinen Tapetenstreifen erhalten Sie Muster im Raum und brauchen die Wände nicht vollflächig bearbeiten. Zur Auswahl stehen für Mädchen und Jungen gleichermaßen:  Elfen oder Märchenfiguren, Piraten oder beispielsweise auch geschwungene Weltraumbordüre, an der abends die Sterne leuchten.

Woraus bestehen Bordüren und welche Arten gibt es?

Mit einer schönen und verspielten Bordüre werten Sie jedes Kinderzimmer auf. Der Vorteil: Es wird nicht die komplette Wand in ein Muster getaucht, sondern Sie setzen individuelle Akzente. Viele Bordüren sind aus einfacher Tapete oder Vinylfolie gefertigt. Während Sie die kleine Tapetenrolle mittels Kleister an der Wand anbringen, kleben die Vinylfolien von selbst. Sie sind hinten mit einer bestimmten Schicht ausgestattet und lassen sich damit unkompliziert an die Wand anbringen. Meist sind die Designs matt oder mit kleinen leuchtenden und glitzernden Elementen versehen. Damit ziehen Sie die Kinderblicke gerne auf sich.

Bordüren lassen sich auf verschiedenen Untergründen verwenden und sind in unterschiedlichen Breiten erhältlich. Sie haben die Wahl, ob nur wenige Wände oder alle Wände im Kinderzimmer mit diesen Motiven ausgestattet werden sollen. Eine Alternative dazu sind Wandsticker oder Aufkleber für die Wand. Auch hier gestalten Sie nicht die komplette Wand, sondern setzen die Akzente nur in einem bestimmten Bereich.

Einsatz von Bordüren – in vielerlei Hinsicht vorteilhaft

Im Kinderzimmer dienen Bordüren nicht nur der Gestaltung. Vielmehr schaffen sie eine ganz besondere Optik und geben Ihren Kindern das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Versetzen Sie sich selbst in die Lage Ihrer Kinder: Vor allem Babys und Kleinkinder haben einen vollkommen anderen Blick auf den Raum. Er wirkt unendlich hoch und die Decke ist nahezu unerreichbar. Bordüren können eine andere Höhe definieren und den Raum kleiner wirken lassen. Aus diesem Grund werden sie meist in halber Höhe angebracht. Das halbiert optisch die Raumhöhe und schafft im Kinderzimmer eine kleinere gemütliche Welt.

Das Gestalten mit zwei verschiedenen Farben ist der zweite Einsatzbereich von Bordüren. Dabei tapezieren oder streichen Sie den unteren Teil der Wand in einer dunkleren Farbe. Für den oberen Bereich wählen Sie eine etwas hellere Kontrastfarbe dazu. Oder Sie lassen die Wand im schlichten Weiß. Kinder empfinden diese zweifarbige Gestaltung ebenso als angenehm, da die Raumhöhe optisch halbiert wird. Mit Bordüren lassen sich gleich zwei verschiedene Tapeten oder Farben im Kinderzimmer einsetzen. Mit den passenden kindgerechten Motiven erhalten Sie dann ein optimales Ergebnis.

Der richtige Untergrund für kindgerechte Bordüren

Bordüren halten auf nahezu jedem Untergrund und passen sich den örtlichen Gegebenheiten an. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie die Wände bereits tapeziert haben oder ob Sie einen ersten Anstrich getätigt haben. Der beste Untergrund für eine Bordüre ist fettfrei, vom Staub befreit und vor allem Flach. In den meisten Wohnungen sind Raufasertapeten als Untergrund verwendet. Je nach Körnung ergibt sich somit ein unebenes Bild in der Bordüre. Teilweise schmiegen sich Tapetenrollen mit Kleister besser an als die selbstklebenden Bordüren. Doch auch hier gibt es einen besonderen Tipp. Entscheiden Sie sich für eine recht schmale Bordüre mit einem bunten und abwechslungsreichen Muster. Schon fallen die Unebenheiten deutlich weniger auf.

Bordüren zum Kleistern oder selbstklebende Streifen nutzen?

Einfache Bordüren befestigt man mittels Kleister an der Wand. Sie bestehen aus bedruckter Tapete und müssen an der Rückseite eingekleistert werden. Die lassen sich leicht zusammenlegen und danach optimal ausrichten. Der flüssige Kleister bietet dabei Vor- und Nachteile. Dadurch lässt sich die Bordüre an der Wand noch ausrichten und korrekt in Position schieben. Allerdings muss der Kleister erst angerührt oder aufgerührt werden. Laien können am Anfang nur sehr schwer einschätzen, wie viel Kleister sie wirklich benötigen. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie einen Fachmann.

Selbstklebende Bordüren sind ebenso einfach und vor allem schnell im Kinderzimmer angebracht. Sie lässt sich auf vielen Untergründen verwenden, da die Klebeschicht selbst auf Tapete oder Raufaser hält. Hochwertige Bordüren bestehen aus Vlies und sind mit verschiedenen Applikationen versehen. Beim Anbringen benötigen Sie weder einen Tapeziertisch noch den passenden Kleister. Allerdings kann die Bordüre nicht einfach auf der Wand verschoben werden. Kontrollieren Sie deshalb vor dem Andrücken, ob sie sich in Position befindet. Ein weiterer Vorteil ist das unkomplizierte Ablösen der Bordüren. Der Kleber verbindet sich nicht zu stark mit dem Untergrund. Dennoch könnte die darunterliegende Tapete beschädigt werden, wenn Sie die Bordüre zu schnell entfernen. Ist der Wandanstrich darunter sehr intensiv, kann die Farbe an der Klebeschicht hängen bleiben.

So bringen Sie selbstklebende Bordüren im Kinderzimmer an

  • Errechnen Sie zunächst, wie lang die neue Bordüre für das Kinderzimmer sein muss. Nehmen Sie dabei einen gewissen Puffer mit in ihre Kalkulation und kaufen Sie lieber eine Rolle mehr.
  • Ziehen Sie sich dann einen Strich mit der Wasserwaage, um nicht zu verrutschen. Ist die Bordüre noch nicht zu fest angedrückt, lässt sie sich leicht noch einmal lösen.
  • Begonnen wird am Fenster, sodass Sie weg vom Licht arbeiten. Dabei blendet Sie das hereinfallende Licht nicht und Sie behalten den Überblick.
  • Arbeiten Sie sich in Schritten von 20 cm voran. Dabei ziehen Sie zuerst 20 cm von der hinteren Seite ab und bringen das Stück an der Wand an. Halten Sie dabei die Bordüre in der linken Hand und die abgezogene Folie in der rechten Hand.
  • Nach 20 cm ist die Bordüre fest an den Untergrund anzudrücken. Danach beginnen Sie mit den nächsten 20 cm. Streichen Sie die Bordüre immer mit der anderen Hand fest nach.
  • Ist die erste Rolle aufgebraucht, ist das Muster der nächsten Rolle genau anzugleichen. Kleben Sie dabei die erste Rolle nicht komplett bis zum Ende an. So lassen sich beide Rollen deutlich besser aufeinander abstimmen.
  • Rollen Sie anschließend die Ränder der Bordüre mit einer Nahtrolle nach.

Bordüren mit Kleister an der Wand anbringen – so klappt's

  • Auch hier benötigen Sie die richtige Menge an Bordüre und ein genaues Maß per Wasserwaage an der Wand.
  • Bei langen Wänden müssen Sie die Bordüre teilen und können diese nicht in einem Stück tapezieren. Bei kleineren Wänden stellt das allerdings kein Problem dar.
  • Kleistern Sie die Bordüre auf der Rückseite ein und legen Sie die beiden Enden zur Mitte hin. Somit liegen die Rückseiten aufeinander.
  • Zum Bestreichen benötigen Sie keine breite Malerbürste. Es genügt ein kleiner Pinsel, da die Bordüren oft nicht breit sind.
  • Drücken Sie die Kanten aufeinander, damit der Kleister nicht zu schnell trocknen kann. Lassen Sie den Kleber auch kurz anziehen und das Material weichen.
  • Rollen Sie die Bordüre dann bis zu Mitte hin zusammen, sodass sie noch in einer Hand gut gehalten werden kann. Damit erleichtern Sie sich das Anbringen an der Wand.
  • Platzieren Sie dann die andere Seite der Bordüre an die Wand. Durch den feuchten Kleister lässt sie sich noch auf die richtige Stelle schieben und zurechtrücken.
  • Nach dem Aufkleben muss die Bordüre mit einer breiten Bürste noch festgedrückt werden.

Alte Bordüren ganz einfach von der Wand entfernen

Handelt es sich um hochwertige selbstklebende Bordüren, lassen sich diese meist rückstandslos entfernen. Andere wiederum haben sich so fest mit dem Untergrund verbunden, dass sie beim Ablösen einen großen Schaden hinterlassen würden. Nutzen Sie hierbei einen Heißföhn und erwärmen Sie den Kleber. Damit sollte sich die Bürste ohne Rückstände und große Probleme lösen. Doch Achtung: Es herrscht Brandgefahr, wenn Sie den Fön zu lange auf eine Stelle halten.

Mit Kleister geklebte Bordüren müssen vor dem Ablösen eingeweicht werden. Dafür nutzen Sie einen Schwamm oder einen Lappen mit etwas Seifenwasser. Der Kleister ist wasserlöslich und die Borte lässt sich danach gut abziehen. Befindet sich darunter auch Tapete mit Kleister, gehen Sie nur Stück für Stück vor. Andernfalls löst sich auch der Kleister der unteren Tapete auf.

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