Bonsai Steineibe

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Wie schon der Name sagt ähnelt sie, was die Nadeln und Früchte betrifft,
der Eibe. Sie ist immergrün und langsamwachsend.

Standort:

Kann als einer der wenigen Nadelbäume das ganze Jahr über im Zimmer
gehalten werden. Hier ist ein heller bis sonniger Standort am Fenster
oder in Fensternähe gut. Trotzdem ist vom Frühjahr bis zum Herbst ein
Standort im Freien vorzuziehen. Dort kann sie bis an die Frostgrenze
stehen bleiben. Wenn man sie im Frühjahr an das Freie gewöhnt, dann
sollte das schonend passieren (sonst gibt es einen Sonnenbrand).

Boden:

Steineiben brauchen ein gut durchlässiges Substrat. Hier reicht eine
Grunderdmischung mit einem Teil Akadama. Viele Steineiben stehen nach
dem Kauf noch in einem Lehmboden, in dem sie vor dem Import herangezogen
wurden. Dieses sollte man spätestens im nächsten Frühjahr durch neues
Substrat austauschen.

Umtopfen

Junge Pflanzen werden alle 2-3 Jahre umgetopft. Sie vertragen dabei
einen mäßigen Wurzelschnitt.

Düngung

Junge, schnell wachsende Steineiben werden im Frühjahr mineralisch,
später dann organisch aller 4-6 Wochen bis ca. September gedüngt. Ältere
Bonsai bekommen etwas weniger.

Temperatur

Nicht winterhart, vertragen aber Temperaturen bis um den Gefrierpunkt.
Als Zimmerbonsai sollten sie im Winter etwas kühler stehen (so um die
10-15°C sind akzeptabel).

Giessen

Bei gut durchlässigem Boden normal wässern und das Substrat in der
Wachstumszeit mäßig feucht halten. Kurzzeitige Trockenheit vertragen sie
ganz gut.

Stile

Sie kann frei aufrecht, streng aufrecht oder geneigt, als Mehrfachstamm
oder Gruppe gestaltet werden. Die Steineibe eignet sich für kleine bis
große Bonsai. Allerdings sollte man bei einer Steibeibe in der
Bonsaischale bei der schon vorhandenen Größe bleiben, da sie langsam wächst.

Schnitt

Ältere, schon fertige Bonsai werden häufiger zurückgeschnitten oder auch
gezupft. Dadurch wird ein Neuaustrieb und somit eine feinere Verzweigung
erreicht. Bei jungen Bonsai, die noch etwas an Stärke zulegen sollen
werden die Zweige, besonders die unteren, länger stehen gelassen. D.h.
auf 10-20cm wachsen lassen und erst dann auf die gewünschte Länge
zurückschneiden. Größere Opferäste wachsen zu lassen, um einen breiteren
Stamm zu erzielen ist nicht unbedingt zu empfehlen. Die späteren
Schnittstellen solch großer Opferäste wachsen nicht so einfach zu.
Generell sollte beim Schnitt von Ästen Wundverschlußmittel aufgetragen
werden, um die Wundheilung zu verbessern.

Vermehrung

Stecklingsvermehrung ist möglich. Voraussetzung: Bodenwärme. Auch die
Aussaat von ist möglich. Dazu wird der Samen nach dem Ernten entweder
sofort oder nach Stratifizierung im Kühlschrank (den Winter über)
ausgebracht.

Drahten

Durch das langsame Wachstum ist die Gefahr des Einwachsens des Drahtes
gering. Bei jungen Ästen kann normaler, braun eloxierter Aludraht
genommen werden. Ältere und stärkere Äste werden entweder abgespannt
oder mit Kupferdraht (wesentlich formstabiler als Aludraht) ausgerichtet.


Schlagwörter:

Bonsai

Steineibe

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