Bonsai Chinesische Ulme

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Gestaltung:
Die jungen Triebe läßt man am besten bis auf eine Länge von 10cm heranwachsen, um sie dann auf zwei bis drei Blätter zurückzuschneiden, damit erhält man einen guten Dickenzuwachs. Bei älteren, schon gut entwickelten Ästen betreibt man lediglich einen Rückschnitt auf die erwünschte
Form.
  Stilarten: Keine der bekannten Stilarten ist unmöglich. Sehr gut lassen sich die Besen und die frei aufrechte Form gestalten, aber eine Felsenform zum Beispiel, ist durch die kräftigen Wurzeln der Chinesischen Ulme auch gut zu verwirklichen. Drahten: Ein- und zweijährige Äste sind noch leicht zu drahten. Kräftigere Äste werden am schonendsten durch Spannen in die neue Form gebracht, da der Draht sonst zu schnell Spuren in der Rinde hinterlassen würde.

Gießen:
Sobald die Substratoberfläche leicht angetrocknet ist, sollte wieder gegossen werden. Staunässe und Ballentrockenheit sollte man jedoch vermeiden. Temperatur: Im Sommer stellt man die Chinesische Ulme am besten vollsonnig ins Freie. Da es sich bei der Chinesischen Ulme um eine Kalthauspflanze handelt, benötigt sie im Winter einen frostfreien, aber möglichst hellen Standort, der die 10-15° C Grenze nicht überschreitet. Wenn man sich daran hält tritt eine, für den Baum wichtige Wachstumspause ein, wobei der Baum auch Laub verlieren kann. Dafür nutzt er dann im kommenden Frühjahr die gesparten Kräfte voll aus. Umtopfen: Jüngere Exemplare werden circa alle zwei Jahre umgetopft, ältere alle drei bis fünf Jahre. Bei jedem Umtopfen sollte unbedingt ein Wurzelschnitt erfolgen.

  Düngen: Vom Frühjahr bis zum Herbst sollte man, verwendet man Flüssigdünger, alle zwei Wochen düngen. Bei organischem Dünger reicht eine Anwendung alle 4-6 Wochen. Krankheiten: Sowohl für Schildläuse, als auch für Spinnmilben ist die Chinesische Ulme sehr anfällig. Vorbeugend sollte man dringend eine Winterruhe einhalten, um den Baum nicht durch ständiges Wachstum zu schwächen.

Schlagwörter:

bonsai

Chinesische Ulme

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