Blutzuckermessgeräte im Test 2 sehr gut

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ONE TOUCH Ultra 2 und ASCENSIA Contour Blutzuckermessgeräte "Sehr gut" im Test

In Deutschland  leiden etwa 8 Millionen Menschen an Diabetes. Tendenz steigend. Wenig Bewegung und viel Essen sind Ursachen für Altersdiabetes. Wer die Krankheit erst einmal hat, sollte öfters den Blutzucker messen.
Ein kleiner Piks in den Finger. Einige Sek. warten - dann zeigt das Messgerät den Blutzucker an. Für Diabetiker ist dieser Wert enorm wichtig. Denn nur dadurch weiß der Patient, ob er gerade zu wenig oder zu viel Zucker im Blut hat und kann entsprechend reagieren.
Genauigkeit der Geräte ist sehr wichtig
Auf die Messergebnisse müssen sich die Patienten also verlassen können. Die Stiftung Warentest hat deswegen besonders auf Genauigkeit der Geräte in ihrem Test geachtet. Außerdem wurde untersucht, wie leicht sie zu bedienen sind. Es wurden 13 Messgeräte getestet.
Zwei Geräte mit Note sehr gut bewertet
Die Messgenauigkeit sei zum Beispiel wesentlich exakter geworden. "Sie liegt teilweise sogar im Bereich von Laborqualität".Man braucht teilweise nur sehr wenig Blut und die Messergebnisse liegen im schnellsten Falle schon nach 4-5 Sekunden vor. Zwei erziehlten sogar die Traumnote sehr gut. Es sind die Bluztuckermessgeräte Ascensia Contour und One Touch Ultra 2.
Komplizierte Handhabung führten zu Abzügen
Punktabzüge gab es im Test vor allem für die Handhabung. Bei manchen Geräten ließen sich z.B. die Teststreifen schlecht einschieben. Auch das Einlegen der sogenannten Lancetten war zum Teil recht kniffelig. Mit diesen scharfen Metallteilchen wird das Blut entnommen. Vom Facharzt erfährt der Diabetiker dann, wie er auf bestimmte Messergebnisse reagieren sollte. Meist werden dazu regelrechte Schulungen angeboten. Da erfahren Sie etwas über Ihr Krankheitsbild, über die Messmethoden, über die Messverfahren, wie Sie zu messen haben und wie Sie sich quasi an die Stoffwechselsituation anpassen können.
Folgeerkrankungen durch regelmäßiges Messen verhindern
Typ 1-Diabetiker, die mit Insulin behandelt werden, müssen auf jeden Fall täglich mehrere Male messen. Damit sie genau wissen, wie viel Insulin sie spritzen müssen. Aber auch Typ 2- Diabetiker sollten ein bis zwei Mal in der Woche ihren Blutzucker kontrollieren. Sie können dann erkennen, ob z B. eine Ernährungsumstellung oder Tablettentherapie tatsächlich wirkt. Folgeschäden - das kann unter anderem eine Nieren - und Augenerkrankung sein, aber auch Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Teststreifen günstig übers Internet beziehen
Die Blutzuckermessgeräte sind übrigens für 20- 70 Euro zu haben. Oft werden sie beim Arzt oder in der Apotheke sogar verschenkt oder zu einem minimalen Preis abgegeben. Das Geschäft wird dann mit den Folgekosten gemacht. Bei manchen Geräten können 50 Teststreifen bis zu 50 Euro kosten. Die meisten Krankenkassen übernehmen die Kosten nur für Insulinpflichtige Patienten. Wer etwas sparen will, sollte im Internet schauen. Dort sind die Teststreifen oft billiger zu haben wie hier bei Ebay.

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