Blütenpracht: Top 10 der ein- und mehrjährigen Blumen und Stauden

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Wundervolle Blütenpracht: Top 10 der ein- und mehrjährigen Blumen und Stauden

Eine Blütenpracht ist etwas, das Pflanzen- und Gartenliebhaber gleichermaßen begeistert. Nun gibt es aber eine Vielzahl an Pflanzen und Stauden, die für eine Bepflanzung eines Grundstückes infrage kommen. Welche soll man aus dieser Auswahl aber heraussuchen? Dieser Ratgeber soll Ihnen die Entscheidung erleichtern.

Bei der Wahl der Pflanzen- und Blumenart in erster Linie relevant, was Ihnen gefällt und entspricht. Als grundlegend gelten die Gegebenheiten ihres Grundstückes. Mögliche Standorte, ob sie über einen hohen Baumbestand oder einen Teich verfügen und eine eventuell vorhandene Hanglage gehören zu einer guten Überlegung und Planung. Die Richtung, in die es gehen soll, ist wichtig. Was wollen Sie einrichten? Soll es ein Zier-, Wild-, oder Steingarten sein oder möchten Sie einen kleinen Bereich Ihrer Terrasse bepflanzen? Vielleicht möchten Sie auch die Uferzone ihres Teichs ansprechend gestalten und wissen nicht so recht auf welche Weise?

Von sogenannten Topf-, Solitär- und Schattenstauden über Bodendecker, Gehölze, Ziergräser, Sukkulenten und Steingartenpflanzen liegt Ihnen ein umfassendes Angebotsfeld vor. Welche Pflanzen wählt man also für sich aus?

Stauden - Solitärstauden und Schattenstauden

Stauden zählen in ihrem Ursprung zu den Waldpflanzen. Sie sind in der Regel mehrjährig blühend und überwintern ober- oder unterirdisch. Die Einteilung von Stauden erfolgt in Sommer- Herbst- und Frühjahrsstauden, wobei die Auswahl an Frühjahrsstauden als eher geringfügig zu bezeichnen ist. Die Solitärstauden haben ihren Namen aufgrund ihrer Einzelstellung bei der Anpflanzung erhalten. Sie gehören zu einer eher seltenen Staudenart. Das Merkmal der Solitärstauden ist, dass sie bereits „voll ausgebildet" sind. Von ihrem Alter und ihrer Größe gehen sie oft über die Norm anderer Pflanzenarten hinaus und fallen weiter unter die Kategorie der Großpflanzen. Unter einer Schattenstaude versteht sich eine Pflanze, deren bevorzugter Standort im Schatten- oder Halbschattenbereich liegt. Zu den ausdrucksstarken Schattenstauden gehören zum Beispiel alle Arten der Hosta und die Funkien.

Die blaue Gelbrand-Funkie und die Blaublatt-Funkie

Als facetten- und kontrastreich gilt die Gelbrand- Funkie. Diese Pflanze verzaubert mit gelb umrandeten hellgrünen, breiten und großen Blättern. Kombinieren lässt sich diese Staude gut mit Efeu und Farnen. Die Gelbrand-Funkie wächst in die Breite genauso wie in die Höhe was sie als „Füllelement" in einem Garten zum Einsatz bringt. Die Blaublatt-Funkie gehört zu den kleinblättrigen Hostienarten. Ihre weißen, kelchformartigen Blüten machen sie zu einem ausdrucksstarken Attribut in jedem Garten. Die Blaublatt-Funkie gehört zudem zu den wertvollen Arten im Pflanzenreich. Sie erreicht eine Gesamthöhe von 80cm.

Zierpflanzen

Zierpflanzen sind nichts anderes als Kulturpflanzen - also Pflanzen, die für einen speziellen Zweck und Nutzen kultiviert und angepflanzt wurden. Der Zierpflanzenbau beschäftigt sich mit dem Kultivieren von Beet- und Balkonpflanzen, Blatt- und Grünpflanzen, blühenden Topfpflanzen und Schnittblumen. In weitere Unterkategorien fallen die Kakteen, die Fuchsie, Orchideen und Zwiebelblumen. Kultursysteme und Techniken begünstigen das Anpflanzung von Zierpflanzen- und Stauden in der heutigen Zeit über das gesamte Jahr.

Blatt-und Grünpflanzen, Beet- und Balkonpflanzen

Pflanzen, die aufgrund ihres ausdrucksstarken Blättervolumens kultiviert werden, werden als Blatt-und Grünpflanzen bezeichnet. Zimmerpflanzen und Zimmertannen sowie die Zimmerpalmen zählen zu dieser Pflanzengruppe.

Ein-bis zweijährig blühende Pflanzen, die für Beete, Kübel, Rabatte oder den Balkon geeignet sind, bezeichnet man als Beet-und Balkonpflanzen. Alle Fuchsienarten sowie die Fächerblume, Geranien und Petunien werden zu dieser Kategorie gezählt. Beet- und Balkonpflanzen werden aufgrund ihres Blütenbestandes kultiviert. Verholzende Unterarten wie Halbsträucher werden ebenfalls in diese Sparte gefasst.

Blühende Topfpflanzen, Zwiebel- und Knollenpflanzen

Usambara- und Alpenveilchen sowie alle Orchideenarten zählen zu den blühenden Topfpflanzen. Diese Pflanzengruppen werden wegen ihres ausgreifenden Blütenvolumens kultiviert.

Zierpflanzenarten, die nach dem Winter erneut über ihre Knollen oder Zwiebeln austreiben und meist zu den Frühblühern zählen, werden in die Pflanzengruppe der Zwiebel – und Knollenpflanzen eingeordnet. Ritterstern, Narzisse und Hyazinthe sowie die Tulpe und die Klivie gehören dazu.

Zierbäume, Ziersträucher und Ziergräser

In die Sparte der Zierbäume und Ziersträucher gehören Tulpenbaum, Fächerahorn, der amerikanische Amberbaum und die Magnolie. In die Kategorie der Ziersträucher sind Rhododendron, Rose, Forsythie und Kirschlorbeer einzuordnen. Lampenputzgras, Pampasgras und Seggen zählen zur Gruppe der Ziergräser. Auch alle Pflanzen die verholzen werden als Ziergräser erfasst.

Frühblüher

Zu den Frühblühern, die mittels Knollen und Zwiebeln nach dem Überwintern erneut austreiben, gehören die Forsythie und die Narzisse. Beide Frühblüher gelten zu den beliebtesten Gartenpflanzen- und Gehölzen.

Zu den am bekanntesten Frühblühern gehört die Forsythie. Die Forsythie gehört zur Gruppe der Hybriden, da sie aus zwei Arten innerhalb ihrer Pflanzenfamilie heraus gezüchtet wurde. Forsythien ziehen vor allem in ihrer Blütezeit zahlreiche Bienen und Insekten an. Die Narzisse zählt ebenso wie die Forsythie zu den Frühblühern. Ein weiterer ihrer Namen ist Osterglocke. Der Standort der Narzisse gestaltet sich variabel. Überwiegend bevorzugen sie einen sonnigen Standort und saure Böden. Als Bepflanzung sind sie in Staudenbeeten und in der Umgebung von Gehölzen passend.

Sukkulenten und Steingartenpflanzen

Zu den am häufigsten auftretenden Steingartenstauden gehören die Alpenaster, das Katzenpfötchen, diverse Thymianarten, Steinbrech-und Nelkenarten, sowie kleinere Glockenblumen- und Narzissenarten. . Damit ein Steingarten im Winter nicht traurig wirkt, kann man unterschiedliche winterharte Stauden verwenden, wie zum Beispiel die Steinaster oder die Kokardenblume. Auch der Strandflieder, der Hibiskus, das Alpenbalsam, verschiedene Enzianarten und Schleifenblumen, die Mittagsblume oder auch der Dachwurz gehören zu dieser Gruppe.

Teichstauden

Teichpflanzen werden nach den drei Teichzonen - der Sumpfzone, der Tiefwasserzone sowie der Flachwasserzone - ausgerichtet. Beliebte Wasserpflanzen sind das Hornkraut, die Wasserfeder und der Günsel. Als Uferzonenbepflanzung sind Ziergräser geeignet.

Der Kauf und die Kombination verschiedener Pflanzen- und Staudenarten

Ob eine der angebotenen Pflanzen und Stauden gesund ist, kann man allgemein an einem guten Austrieb von Blättern, Trieben und Wurzeln ausmachen. Das Wurzelwerk bedarf dabei einer genaueren Betrachtung. Dieses soll als gut durchwurzelter Ballen in Erscheinung treten und über ein umfassendes weißes Geflecht kleiner Stränge verfügen. Der Ballen sollte als stabil zu beschreiben sein und weder zu trocken sein noch beim Anfassen bröckeln oder zerfallen. Auch sollten sie vorab die vorhandenen Gegebenheiten ihres Gartens oder Teiches in Bezug auf Sonnenplätze, Bodenbeschaffenheit und Größe in ihre Planung einzubeziehen. Ein Grundstück mit hohem Baumbestand und vielen Schattenbereichen eignet sich zum Beispiel für die sogenannten Schattenstauden, zu denen alle Hostienarten gehören, die als stabil gelten und über ein ausdrucksstarkes grünes Blätterwerk verfügen. Für sehr sonnenreiche Grundstücke mit sandigem Boden gelten Steingartenstauden und Sukkulenten als geeignet. Verfügt ihr Garten oder ihre Terrasse über mehrere verschiedene Voraussetzungen, erhöht sich damit auch die Auswahl der Pflanzen und Staudenarten. Generell ist eine Mischung aus Sommer-, Herbst- und Frühblühern empfehlenswert, damit sie einen ganzjährig in der Blüte stehenden Garten erhalten. Weiter empfiehlt sich die Kombination aus Beetpflanzen, Bodendeckern, Zierbäumen, Ziersträuchern und Stauden. Beachten Sie bei Ihrer Wahl die Angaben zur Frostbeständigkeit der jeweiligen Pflanze oder Staude. Winterharte Stauden und Gehölze sorgen auch in der kalten Jahreszeit für Impulse in Ihrem Garten. Entscheidend sind hier in erster Instanz Ihr ganz persönlicher Stil und Ihre Ideen von den einzelnen Gestaltungselementen.

Die Top 10 der blühenden Gartenpflanzen

Magnolie und Rhododendron

Die immergrüne Magnolie hat ihren Ursprung in Ostasien und Amerika. 230 Arten von Magnolien können unterschieden werden. Auffällig ist bei der Magnolie die sogenannte Balgfrucht. Die rötlichen Samen der Balgfrucht baumeln nach ihrer Reife an langen Samenstielen aus der Frucht heraus. Der Rhododendron gehört zu den Heidekrautgewächsen. Der Name steht für das griechische Wort „Rosenbaum". Der Rhododendron verfügt über 1000 Arten die teilweise aus Hybriden gezüchtet wurden.

Rose und Pfingstrose

Gärtnerisch unterscheidet man Rosen in Wild-und Kulturrosen. Seit der Antike wird die Rose auch als „Königin der Blumen" bezeichnet und hat in fast jedem Garten ihr Zuhause gefunden. Rosen gelten bereits seit über 2000 Jahren als Zierpflanze. Die Pfingstrose, auch als Päonie benannt, ist für ein Staudenbeet in Kombination mit beispielsweise Rittersporn und Iris platzierbar. Die Pfingstrose bevorzugt einen sonnigen Standort und einen etwas lehmigen, humusreichen Boden. Die volle Blüte erreichen Pfingstrosen zumeist erst nach den ersten 3-4 Jahren und nach dem Anwachsen benötigen Sie zwingend eine Nährstoffzugabe in Form von handelsüblichem Volldünger oder gut verrottetem Mist.

Lilien

Lilien gehören zu den sogenannten Zwiebelpflanzen und bestechen mit ihren auffälligen Blüten. Einige der Lilienarten fallen unter die ältesten Zierpflanzenarten. In Asien sind sie auch heute noch als Lebensmittel und Heilpflanzen gefragt.

Narzisse und Tulpe

Die Narzisse gehört wie die Forsythie zu den Frühblühern eines Gartens. Ihre Anforderungen an Standort und Boden sind variabel, überwiegend mögen Narzissen aber saure Böden und einen sonnigen Standort. Vor allem in unmittelbarer Umgebung von Gehölzen und als Bepflanzungen in Staudenbeeten sind sie von Vorteil. Zu den beliebtesten Gartenblumen gehört die Tulpe. Ihre wilde Art ist im Vergleich nur noch selten und auch nur noch in Süddeutschland, Südeuropa und in den Alpenregionen in einer Höhe von 2000 Metern auffindbar.

Alpenveilchen und Primel

Das Alpenveilchen gehört zur Familie der Primeln. Zu dieser Art gehören etwa 22 Unterarten. Mit schattigen Standorten kommen die Alpenveilchen gut zurecht, sodass sie für Gartenbereiche geeignet sind, in denen nur geringe Sonneneinwirkung stattfindet.

Lupine und Gladiole

Die Lupine gehört zur Untergruppierung der sogenannten Schmetterlingsblütler. Als die, am häufigsten in Mitteleuropa vorkommende Lupinenart gilt die vierblättrige Lupine. Allgemein gibt es Lupinen in ihrem Vorkommen als Futter-, Zier-, Gemüse- und Wildpflanzen. Gladiolen gehören zur Pflanzengattung in der Gruppe der Schwertliliengewächse. Als Zierpflanzen werden in erster Linie Hybriden kultiviert, da diese sehr großblütig sind. Die Garten-Gladiole stammt in ihrem Ursprung aus Südafrika.

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