Biologische Verfügbarkeit Zink / Zinkverbindungen

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Die Bioverfügbarkeit macht den Unterschied! 

Nicht nur auf den Preis ausschlaggebend, sondern auch bei der Wirkung eines Zink-Produktes kommt es auf die Höhe der Bioverfügbarkeit und dessen Resorbtion(Stoffaufnahme ) an.

Nachfolgend Zink-Verbindungen als Beispiele:

◾Zinksulfat – Eine überwiegende Form des Zinks in Präparaten ist Zinksulfat, aber  nur mit einer durchschnittlichen Bioverfügbarkeit. Zink ist hierbei in einer anorganischen Form vorhanden. In hoher Aufnahme kann Zinksulfat zu Schleimhautreizungen führen.
◾Zink-Aspartat – Die Verfügbarkeit ist ähnlich wie die von Zinksulfat.
Zinkgluconat – Ist eine organische Zinkverbindung. Das Zink ist hierbei an Gluconsäure gebunden. Zinkgluconat besitzt laut Untersuchungen eine geringfügig bessere Resorbtion als Zinksulfat
◾Zinkhistidin – Ist eine organische Zinverbindung gebunden an die Aminosäure Histidin und hat eine sehr gute Bioverfügbarkeit
Zinkchelat – Ebenso wie Zinkhistidin ist die Chelatverbindung an eine Aminosäure gebunden. Diese Form des Zinks besitzt eine sehr sehr hohe Bioverfügbarkeit.

Deshalb ist auch bei einzelnen Produkten nicht nur darauf zu achten wie viel Zink enthalten ist, sondern in welcher Verbindung.
Es bringt daher nicht viel,  billige Zinkpräparate zu erwerben die eh nicht gut vom Körper aufgenommen werden können.
Nimmt man Zink längere Zeit in einer Überdosierung ein, kann es zu verminderter Aufnahme von Eisen, Kupfer, Mangan und Kalzium kommen.
Deshalb enthalten einige Zink-Produkte als Zusatzstoff z.B. Kupfer und /oder Kalzium.

Angaben mit: "387 mg Zink Glukonat = 50 mg echtes Zink" empfinde ich als gesundheitsschädigend ;-)


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