Bilder aufhängen: Tipps für die ideale Anordnung

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Beim Bilder aufhängen sollte man nicht einfach drauflos hämmern. (JackF/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Kaum ein Einrichtungsgegenstand sagt mehr über den Bewohner aus, als die Bilder an der Wand. Ob Poster , Kunstdruck , Aquarell oder Ölgemälde – die Bilder müssen zum Rest der Wohnung passen. Um die Kunstwerke ideal in Szene zu setzen, kommt es auf die richtige Anordnung an – und dafür gibt es ein paar einfache Regeln.

Wenn ein einzelnes Bild oder mehrere Kunstwerke in einer Reihe aufgehängt werden sollen, kommt es besonders auf die Höhe an. Am besten wirken die Bilder, wenn sie in Augenhöhe angebracht sind – die liegt hierzulande im Durchschnitt bei etwa 1,60 Metern. Dabei finden es Betrachter am angenehmsten, wenn zwei Drittel des Bildes unterhalb dieser Linie und ein Drittel oberhalb liegen. So lässt sich je nach Größe des Bildes die ideale Höhe leicht ermitteln. Werden die Kunstwerke vornehmlich im Sitzen betrachtet, weil sie etwa gegenüber einem Sofa angebracht sind, liegt die Augenhöhe natürlich entsprechend niedriger.

Auf das Umfeld kommt es an

Auch die übrigen Linien und Kanten im Raum sollten beim Aufhängen berücksichtigt werden. Liegt die obere Kante von Fenster, Regal oder Tür in etwa auf Bilderhöhe, sieht es besser aus, wenn die Kanten eine Linie bilden. Das gilt auch im Treppenhaus, wo die Bilderlinie genau der Treppensteigung folgen sollte.

Besonders bei Bildergruppen kommt es auf die Anordnung an. (Nina Malyna/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Für die optimale Höhe gibt es eine Faustformel. (Nina Malyna/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Bei ähnlichen Bildern in einer Reihe muss der Abstand stimmen. (Nina Malyna/iStock/Copyright: Thinkstock)
 

Mehrere Bilder optimal arrangieren

Sollen mehrere Bilder zusammen aufgehängt werden, ist die richtige Anordnung das A und O. Ähnliche Bilder von etwa gleicher Größe lassen sich gut in Reihe hängen. Dabei ist es wichtig, dass die Abstände gleich groß und die Bilder möglichst auf einer Höhe angebracht sind. Eine Gruppe aus unterschiedlichen Bildern wirkt als Bildergalerie an einer Wand besser, wenn die größeren Bilder über den kleineren hängen und dunkle Bilder über helleren. In einem losen Arrangement ordnet man am besten kleinere Bilder um die größeren herum an.

Gruppen perfekt in Szene setzen

Besonders schwierig wird es, wenn die Anordnung zufällig erscheinen soll. Damit die scheinbar wahllos durcheinander gewürfelten Bilder unterschiedlicher Formen und Größen ein harmonisches Gesamtbild erzeugen, sollte die ganze Gruppe zu einer geometrischen Form zusammengestellt werden. Ein Quadrat oder Rechteck bietet sich hierfür an. Wichtig dabei ist, dass die Außenkanten der äußeren Bilder gerade Linien bilden und die Ecken besetzt sind. Um sicher zu gehen, dass die Zusammenstellung passt, ist es sinnvoll die Bildergruppe in der gewünschten Anordnung probeweise auf dem Boden auszulegen.

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