Bieten auf eigene Angebote & Co. Schummeln verboten

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Bieten auf eigene Angebote & Co. Schummeln verboten

Wenn Verkäufer versuchen, Artikelpreise künstlich in die Höhe zu treiben oder Interessenten mit unlauteren Methoden auf die Angebotsseite zu locken, kann das im schlimmsten Fall zur Sperrung des eBay- Mitgliedskontos führen. Verkäufer sollten sich daher der eBay-Grundsätze und der Konsequenzen bei einem Verstoss bewusst sein.

Ein Fall, der für viele steht

Angeboten wird ein PKW. Der Verkäufer will sicherstellen, dass der Wagen zu einem möglichst hohen Preis verkauft wird, und bietet selbst mit. Er bringt einen freund dazu, auf den Wagen zu bieten, obwohl der an einem Kauf garnicht interessiert ist. Außerdem hat der Verkäufer in die Artikelbeschreibung einen Link auf eine externe Webseite eingefügt und im text Suchbegriffe verwendet, die nichts mit dem Fahrzeug zu tun haben. Von Kavaliersdelikten kann hier keine Rede mehr sein.

Bieten auf eigen Angebote, sogenanntes Shill-Bidding

eBay hat in seinen Grundsätzen eignige Verbote festgehalten. So ist es ausdrücklich untersagt, auf eigene Angebote zu bieten oder bieten zu lassen. Das sogenannte Shill-Bidding-Verbot schließt Gebote von Familienmitgliedern, Mitbewohnern und Angestellten ein. Letztere dürfen selbst dann nicht mitbieten, wenn sie an dem Artikel wirklich interessiert sind. Der "Sofort-Kauf" ist allerdings erlaubt.

Externe Links und Keyword-Spamming

In der Artikelbeschreibung dürfen zudem keine Links eingefügt werden, die z.B. auf eine private Internetseite mit weiteren Bildern und Informationen führen. Ausnahmen gelten für eBay-interne Verlinkungen sowie Links zu autorisierten Service- Anbietern, z.B. Versand-, Bezahl- oder Treuhandservices.

Auch das Keyword-Spamming - der übermäßige Gebrauch von Suchworten in der Artikelbeschreibung - ist eindeutig geregelt: Der verwendete Text in der Artikelbeschreibung darf sich nur auf den Artikel selbst beziehen. Das Einfügen von Worten, die den eigentlichen Artikel nicht korrekt beschreiben, sondern über Suchmaschinen nur als Lockmittel dienen, ist untersagt. Gleiches gilt für versteckte HTML-Texte und den Missbrauch von Markennamen (z.B. "Tache wie Chanel").

Ernste Konsequenzen

Jedem gewerblichen Verkäufer sollte klar sein, dass ein Verstoß gegen diese Grundsätze Folgen hat. Grundsätzlich kommen folgende Konsequenzen in Betracht:

- Das aktive Angebot wird gelöscht.

- Die eBay-Gebühren für gelöschte Angebote werden einbehalten.

- Die Nutzung des Marktplatzes wird eingeschränkt.

- Der vorläufige oder endgültige Ausschluss vom Handel.

- Aberkennung des PowerSeller-Status.

Zur weiteren Information bitte ich Sie die einschlägigen Links im eBay-Programm zu nutzen.
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