Bienenhotels und Nistkästen: So wird's gemacht

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Geschrieben von empressofdirt
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Du bist ein echter Naturfreak und liebst es, in Deinem Garten von Bienen, Vögeln und Fledermäusen umgeben zu sein? Dann schaffe ihnen ein neues Zuhause! Dieser Guide verrät alles über Bienenhotels, Nistkästen und Co.

Home, sweet Home

Die folgenden Nistkästen und Häuser sind bestens geeignet für Bienen, Fledermäuse, kleine Vögel und auch größere Arten wie Eulen oder Turmfalken. Um die Häuser optimal auf die jeweiligen Arten abzustimmen, solltest Du vorab einige Dinge bedenken.

Der örtliche Tier- und Naturschutz kann bei der Auswahl geeigneter Häuser weiterhelfen und unterstützt Dich, wenn Du mehr über bedrohte Arten in Erfahrung bringen möchtest. Dort weiß man auch über invasive Arten in der Gegend Bescheid und kann Tipps geben, worauf besonders zu achten ist.

Am besten hast Du immer das große Ganze im Blick. Denke in ökologischen Maßstäben: Es ist nie eine gute Idee, wildlebende Tiere in eine unnatürliche oder für sie gefährliche Umgebung zu locken.

Die Wahl des richtigen Holzes und die Gestaltung und Platzierung der Nistkästen sind ebenfalls von großer Bedeutung. Am besten nimmst Du unbehandeltes Holz ohne Lacke oder andere chemische Stoffe - aber mehr dazu später.
Lust auf Bienen?
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Bienenhotels

Bienenhotels ziehen vor allem Solitärbienen an. Anders als Honigbienen, die in Bienenstöcken leben, richten Solitärbienen sich einzelne kleine Höhlen in hohlen Ästen und Schilfrohren ein, aber auch in Löchern im Holz oder Tunneln im Erdboden. Diese Gattung umfasst Blattschneiderbienen und Mauerbienen. Beide sind wichtige Bestäuber und stechen kaum. Solitärbienen produzieren auch keinen Honig oder Bienenwachs.

Noch herrscht Uneinigkeit darüber, ob Bienenhotels wirklich nützlich sind. Sie könnten auch invasive Bienenarten oder Wespen anlocken und Pilzkrankheiten verbreiten. Am besten informierst Du Dich vorab noch zu diesen Themen.

Allgemein gilt, dass Bienenhotels ungefähr einen Meter über dem Boden in voller Sonne aufgehängt werden sollten.
Als Dekoration geeignet, aber leider nicht für Vögel
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Als Dekoration geeignet, aber leider nicht für Vögel

Nur zum Anschauen

Manche Vogelhäuser sind im Garten schön anzusehen, aber sie eignen sich absolut nicht als Nistkästen. Zwar stören viele Vögel sich daran nicht, aber diese Häuser und ihre Gestaltung können sich als gefährlich für sie entpuppen. Hauptprobleme hierbei sind das Eingangsloch und die Tiefe des Kastens.

Die Einfluglöcher sollten speziell für die jeweilige Art gedacht sein. Andernfalls können Räuber eindringen, oder die Jungvögel schaffen es, wenn sie noch ein flauschiges Daunengefieder haben, nicht problemlos heraus.

Bei dekorativen Vogelhäusern ist es sinnvoll, die Löcher mit Gittern abzudecken, damit sich niemand dort einnistet.
Achte darauf, für jede Vogelart den richtigen Nistkasten auszuwählen
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Achte darauf, für jede Vogelart den richtigen Nistkasten auszuwählen

Nistkästen für Vögel

Geeignete Nistkästen werden für jede Vogelart speziell angefertigt. Darüber hinaus ist es wichtig, einen guten Ort dafür zu finden. Dabei sollte sichergestellt sein, dass der Kasten windgeschützt auf der empfohlenen Höhe und mit richtiger Ausrichtung hängt.

Manche Vögel bevorzugen Nistkästen in der Nähe von Büschen, während andere freihängende Kästen in direkter Sonne bevorzugen, die sie problemlos anfliegen können.

Die meisten Vogelarten haben es am liebsten, wenn sie nicht in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander nisten, um Streit mit den Nachbarn um Futter und Baumaterial aus dem Weg zu gehen. Die Aufzucht der Jungen ist schon Vollzeitjob genug …

Gute Nistkästen sollten am Ende des Sommers problemlos gereinigt werden können. Ähnlich wie bei Futterstationen und Tränken verhindert eine regelmäßige Säuberung die Ausbreitung von Krankheiten.
Informiere Dich im Voraus!
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Eulen- und Falkenkästen

Kästen für Eulen und Falken sind oftmals recht schwer und benötigen eine sichere Aufhängung an einem geeigneten Ort, ohne den jeweiligen Baum zu beschädigen.

Du solltest die Spezies bestimmen, die bei Dir wohnt, und mehr über ihre Bedürfnisse in Erfahrung bringen. Manche Eulen benötigen beispielsweise Holzspäne in ihren Kästen, damit ihre Jungen es schön warm haben.

Auch wenn es Unterschiede zwischen den Arten gibt, nisten Eulen und Turmfalken im Allgemeinen nur in Waldgebieten, wie Du vielleicht eins am Ende deines Grundstückes hast. Andere nutzen Kästen an freistehenden Bäumen in etwa fünf Metern Höhe.

Auch hier können Tier- und Naturschutzvereine bei der Suche nach dem geeigneten Kasten und Standort weiterhelfen.
Beweise Geduld
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Fledermauskästen

Örtliche Naturschutzvereine bieten oftmals Baupläne für Fledermauskästen an. Allgemein benötigen Fledermauskästen eine Höhe von fünf Metern ohne Hindernisse, die beim An- und Abflug stören könnten.

Es kann durchaus einige Jahre dauern, bis Fledermäuse solche Kästen akzeptieren. Hier empfiehlt sich also Geduld, bevor Du einen neuen Standort ausprobierst.

Die geriffelte Fläche unten am Haus, die ins Innere führt, ist übrigens eine Fledermausleiter und von großer Bedeutung für die Fledermäuse, um sicher in den Kasten und wieder hinaus zu gelangen.

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