Bettwäsche richtig pflegen

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Jede Nacht Hautkontakt – bei der Bettwäsche kommt es auf die richtige Pflege an. (Andrey Popov/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Die neue Bettwäsche ist gekauft und wartet darauf, benutzt zu werden. Doch wie kann man sie eigentlich richtig pflegen und waschen? Schnell machen sich Zweifel breit. Und das völlig zurecht, denn man kann vieles falsch machen. Mit diesen einfachen Tipps hat man aber lange Freude an den neuen Bettbezügen .

Vor dem ersten Gebrauch sollte man ein bis zwei Vorwäschen durchführen. Im Geschäft sind die Bezüge durch hunderte Hände gewandert, zudem geben die Hersteller häufig Chemikalien zu, die die Bettwäsche für den Verkauf zwar formschön macht, die jedoch beim Schlafen zu Hautreizungen führen können.

Farbige Bezüge wäscht man am besten allein, da sie bei der ersten Wäsche etwas Farbe verlieren können.

Wie häufig frisch beziehen?

Danach ist regelmäßiges Waschen bei Bettwäsche ein Muss. Alle ein bis zwei Wochen sollten die Bezüge in die Waschmaschine. Hausstauballergiker müssen noch häufiger wechseln. Auch nach einer Krankheit gehört die Bettwäsche natürlich sofort in den Wäschekorb.

Alle zwei Wochen ist eine Wäsche ratsam. (johnnyscriv/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Auf Weichspüler sollte man besser verzichten. (kezenon/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Vor dem ersten Benutzen sollten die Bezüge gewaschen warden. (g-stockstudio/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Dann ist es wichtig, dass die Bezüge mindestens bei 60 Grad gewaschen werden, um wirklich alle Bakterien abzutöten. Manche Materialen, wie etwa Satin, vertragen jedoch keine so heißen Temperaturen. Hier empfiehlt sich einHygienespüler, der zum Waschmittel hinzugegeben wird und gezielt gegen die Bakterien vorgeht.

Bezüge immer auf Links waschen

Damit die Farben lange strahlen und der Stoff nicht so schnell anraut, wäscht man Bezüge am besten immer auf links. Generell sollten natürlich die individuellen Pflegehinweise der Bettwäsche beachtet werden.

Weichspüler machen Textilen zwar wunderbar geschmeidig und verleihen der Wäsche einen angenehmen Duft, in der Bettwäsche haben sie aber nichts zu suchen. Die aufsteigenden Duftstoffe können nachts bei intensivem Kontakt mit Kopfkissen und Bettdecke zu Kopfschmerzen oder Übelkeit führen. Im Zweifelsfall muss man selbst ausprobieren, wie empfindlich man auf die Zusätze in Weichspülern reagiert.

Nach dem Waschen einfach in den Trockner

Nach dem Waschen muss die Bettwäsche trocknen. Besonders im Winter ist dafür ein Wäschetrockner ideal. Die meisten Materialen kann man unbesorgt in den Wäschetrockner geben. In der rotierenden Trommel wird der Stoff sogar noch etwas weicher. Wer Energie sparen möchte, kann die Bezüge natürlich auch auf einem Wäscheständer oder im Garten trocknen.

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