Bettdecken in allen verfügbaren Maßen auf eBay finden

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Alles, was Sie über Bettdecken und gesunden Schlafkomfort wissen müssen

Wer sicher sein will, dass er in seinem Bett guten und erholsamen Schlaf findet, benötigt dazu nicht zuletzt die richtige, individuell passende Bettdecke. Aber es ist gar nicht so einfach, aus dem riesigen Angebot an Bettdecken das passende Produkt auszuwählen. Deshalb müssen Sie sich zunächst selbst die Frage beantworten, worauf Sie bei der Wahl einer Bettdecke den größten Wert legen.

Individuelle Bedürfnisse entscheiden über den Kauf der geeigneten Bettdecke

Haben Sie ein großes Wärmebedürfnis oder wird Ihnen unter einer Bettdecke schnell zu warm? Mögen Sie lieber üppige, großvolumige Bettdecken zum Hineinkuscheln oder träumen Sie von einer federleichten Bettdecke, die Sie umhüllt wie kostbare Seide? Wollen Sie unter Ihre eigene Bettdecke schlüpfen, auch wenn Sie zu zweit in einem Doppelbett schlafen? Oder bevorzugen Sie die Variante mit nur einer großzügig bemessenen Bettdecke für zwei?

Daunendecken – der Klassiker unter den Bettdecken

Mit feinen Daunen befüllte Bettdecken gelten bis heute als Klassiker. Und in der Tat spricht vieles für diese Variante, denn Daunenbettdecken sind im Idealfall mit sorgfältig präparierten, hochwertigen Gänsedaunen befüllt. Das System ist das gleiche wie bei den Gänsen in der freien Natur: Menschlicher Schweiß wird bei Bettdecken aus Gänsedaunen nach außen transportiert. Bei starkem Schwitzen können Gänsedaunen sogar eine Art Zwischenspeicher bilden. Gleichzeitig speichern sie aber auch genügend Wärme, sodass derart befüllte Bettdecken für die meisten Schläfer ideale Voraussetzungen für erholsamen Schlaf bieten.

Was Sie beim Kauf von Daunen-Bettdecken beachten sollten

  • Achten Sie auf einen hohen Anteil an Gänsedaunen. Diese sind zwar teuer, aber im Vergleich zu minderwertigeren Entendaunen können sie einerseits mehr Luft speichern, halten also besser warm und geben auch gleichzeitig Feuchtigkeit in Form von Schweiß am besten nach außen ab. Für den idealen Feuchtigkeitstransport bei gleichzeitig bester Wärmedämmung sollten Sie darauf achten, dass die Hülle Ihrer Daunendecke aus hundertprozentiger Baumwolle besteht. Denn je höher der Synthetikanteil der Hülle, desto schlechter wird Feuchtigkeit abgegeben. Übrigens: Der Anteil von Gänsedaunen muss auf dem Etikett vermerkt sein.
  • Kaufen Sie Daunen-Bettdecken am besten in Form von Kassettendecken. Dies sind Bettdecken, die, je nach Ausführung, eine unterschiedliche Anzahl und Aufteilung von Karos und eingenähten Stegen aufweisen. Je nach Bedarf wird die Daunenmenge pro Karo in Gramm festgelegt, einzeln ausgewogen und von Hand eingefüllt. Die Gramm-Menge können Sie selbst festlegen und so entscheiden, ob Sie sich Ihre individuelle Kassetten-Daunendecke als leichte Sommerdecke, wärmende Winterdaunen- oder zum Beispiel speziell als Bettdecke für Wasserbetten fertigen lassen wollen.
  • Die eingenähten Stege sorgen bei Daunen-Bettdecken in Form von Kassettendecken gleich für doppelten Komfort: Einerseits verhindern sie – vergleichbar der Isoliermasse beim Einbau von Fenstern – unerwünschte und unangenehme Kältebrücken. Andererseits sorgen die Stege dafür, dass die Daunenfüllung nicht verrutschen kann. Dies ist besonders beim Waschen wichtig: Gut eingenähte Stege in Kassettendecken verhindern, dass sich beim Waschen die Daunen in benachbarte Karo-Kammern entleeren. So bewahren Kassettendecken auch nach vielen Waschgängen ihre gleichmäßige Daunenverteilung, ohne ihre Form zu verlieren.

Die verschiedenen Steppungen bei Daunen-Bettdecken

  • Die heute allgemein übliche Steppform bei Bettdecken ist die Kassettensteppung. Die beiden Stoffbahnen sind allerdings nicht miteinander vernäht, sondern über Stoff-Stege miteinander verbunden. Die Höhe dieser Stoffstege legt fest, wie viele Daunen in die einzelnen Vierecke gefüllt werden können: Sind sie zum Beispiel nur etwa zwei Zentimeter hoch, dann passt entsprechend wenig Füllmaterial hinein, die Decke ist relativ dünn und kann idealerweise als Sommerdecke Verwendung finden. Ein zehn Zentimeter hoher Steg lässt dagegen Platz für viele Daunen und dient so eher als sehr warme Winterdecke.
  • Sie mögen lieber eine mollige Daunendecke, die nicht abgesteppt ist? Dann entscheiden Sie sich für das sogenannte Ballonbett. Hier gibt es keine abgesteppten Nähte oder Stege, sondern die gesamte Füllmenge befindet sich in einer einzigen Umhüllung.

Alternativen zu Bettdecken, die mit Daunen befüllt sind

  • Bettdecken mit einer Füllung aus Synthetik sind nicht nur deutlich preiswerter als Daunendecken. Mit Hilfe von Mikrofasern oder auch extra eingeschleusten Hohlfasern fühlen sich Synthetikbettdecken heute ebenfalls flauschig und angenehm auf der Haut an. Verglichen mit Daunen-Bettdecken funktioniert jedoch der Transport von Feuchtigkeit in Form von Schweiß etwas schlechter. Auch bei der Wärmespeicherung steht immer noch die Daunendecke auf dem Siegertreppchen.
  • Auch Schafschurwolle kann sehr viel an Feuchtigkeit aufnehmen und leistet so – den Daunen vergleichbar – den Wärmeaustausch und die Wärmeisolation bei hohen wie niedrigen Temperaturen. Einen weiteren Vorteil dieses Naturmaterials kennen insbesondere die Liebhaber von Pullovern und Strickjacken aus naturbelassener Schafschurwolle: Das Material verfügt über eine verblüffend hohe Kraft zur Selbstreinigung. Zwei kleine Wermutstropfen gibt es dennoch: Schafschurwolle ist weniger weich, als zum Beispiel Gänsedaunen es sind, und ist außerdem nur sehr bedingt waschbar.
  • Auch Seide eignet sich gut als Material für Bettdecken. Seiden-Bettdecken begleitet der Ruf des Luxus und der Exklusivität. Meist wird Seide als Füllmaterial für Sommerdecken verwendet – unter anderem deshalb, weil dabei eine besondere Eigenschaft der Seide zum Tragen kommt: Sie leitet Wärme schnell von sich ab und wirkt so in tropischen Sommernächten angenehm kühlend. Allerdings hat ungebrochene, echte Seide ihren Preis und das angenehme Gefühl auf der Haut muss noch mit einem weiteren Nachteil erkauft werden: Seidendecken dürfen nicht gewaschen werden.
  • Ähnliches gilt für Bettdecken, die mit dem wertvollen Edelhaar der Cashmere-Ziege befüllt sind: Diese Edelhaar-Bettdecken sind ganz besonders anschmiegsam und unübertroffen weich, dazu überaus hautsympathisch – geradezu Luxus pur. Ein Luxus, der allerdings auch wieder bezahlt sein will.

Wie Sie Ihr Wärmebedürfnis vor dem Kauf einer Bettdecke einschätzen können

Sicherlich ist das Wärmebedürfnis jedes einzelnen Menschen individuell. Dennoch gibt es einige Basisdaten, die Ihnen bei der Auswahl einer Bettdecke helfen können:

  • Sehr leichte, zierliche Menschen frieren in der Regel eher als Menschen mit einem höheren Körpergewicht und sollten deshalb eher zur gut isolierenden Bettdecken-Variante greifen. Dies ist auch mit ein Grund dafür, dass Frauen sich häufiger für Bettdecken mit hoher Wärmeisolation entscheiden als Männer.
  • Wer gerne, auch im Winter, bei offenem Fenster schläft, braucht ebenfalls eher eine effektiv wärmende Decke als Menschen, die im Winter auch ihr Schlafzimmer beheizen.
  • Wie groß sind Sie? Beim Kauf einer Bettdecke sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der ganze Körper gut darin eingehüllt werden kann. Das übliche Standardmaß für eine Einzeldecke – 135 x 200 Zentimeter – ist deshalb auch nur für Menschen wirklich gut geeignet, die nicht größer als 1,80 Meter sind. Größer Gewachsene sollten besser zum Komfortmaß greifen, das mit 155 x 220 Zentimetern dafür sorgt, dass auch Menschen mit Gardemaß sich von Kopf bis Fuß in ihre Bettdecke wickeln können.

Bettdecken-Maße, Sonder- und Übergrößen

Mode- und Autodesigner, Flugzeug-Innenausstatter und natürlich auch die Hersteller von Bettdecken haben es längst erkannt: Menschen werden immer größer und schwerer. Deshalb ist vielen großen und kräftigen Menschen das Standard-Bettdeckenmaß von 135 x 200 Zentimetern zu klein und sie weichen auf andere Maße beim Bettdeckenkauf aus. Glücklicherweise haben sich die Hersteller von Bettdecken in der Zwischenzeit auf dieses Phänomen eingestellt und bieten eine Fülle von Alternativen für Menschen mit Gardemaß oder etwas mehr Körpervolumen:

  • Das Komfortmaß mit 155 x 220 Zentimetern eignet sich für alle Einzelschläfer, die größer als 1,80 Meter und dabei kräftig gebaut sind.
  • Das Komfortmaß mit 155 x 200 Zentimetern ist ideal, wenn Sie normal groß, aber etwas schwerer oder breiter als der Durchschnitt sind.
  • 200 x 200 Zentimeter misst die Standarddecke für zwei normal große Personen unter einer Decke.
  • Wenn sie zu zweit unter einer Decke schlafen wollen, aber entweder sehr groß und kräftig sind oder einfach ein bisschen mehr Bewegungsfreiheit schätzen, sollten Sie sich für das Komfortmaß für zwei Personen unter einer Decke entscheiden, welches 200 x 220 Zentimeter vorsieht.

Bei allen Sondermaßen gilt es zu beachten: Die größte Auswahl an Bettdecken wird nach wie vor in der Standardgröße 135 x 200 Zentimeter angeboten. Wenn Sie sich für ein Sondermaß entscheiden, sollten Sie im Vorfeld zum Beispiel bei eBay sicherstellen, dass Ihr Wunschmaß auch auf Lager ist oder entsprechend rechtzeitig vorbestellen.

Das Reinigen von Bettdecken

Ganz gleich, ob Daunen, Seide, Wolle oder andere Naturmaterialien oder Synthetik: Fast alle Bettdecken sind heute waschbar. Entsprechende Wasch- und Pflegehinweise finden sich auf den eingenähten Etiketten und müssen unbedingt beachtet werden, damit Sie an Ihrer Bettdecke auch wirklich lange Freude haben. Normale Haushaltswaschmaschinen und Trockner sind in der Regel jedoch zu klein für Bettdecken, insbesondere für solche in Übergröße. In diesem Fall empfiehlt sich entweder der Gang zu einer Wäscherei, wo Ihre wertvollen Bettdecken professionell und schonend gewaschen werden. Oder Sie entscheiden sich für die in der Regel preisgünstigere Variante: eine Großraumwaschmaschine im nächsten Waschsalon.

Bettdecken für Allergiker

Lange Zeit galt die Devise, dass Menschen mit Allergien, insbesondere gegen Hausstaub, mit Daunen befüllte Bettdecken meiden sollten. Dabei verhindert bei Daunendecken einerseits die in der Regel sehr dicht gewebte Hülle, dass sich Milben überhaupt einnisten können. Da sich zudem auch die meisten Daunendecken heute bei 60 °C waschen lassen, wird das Allergierisiko bei Bettdecken für Allergiker nochmals deutlich gemindert. Nach wie vor gilt aber auch: Das Hauptrisiko für Allergiker ist die Matratze, nicht die Bettdecke. Neben konsequenter Hygiene beim Sauberhalten der Bettdecken sollten Allergiker deshalb insbesondere darauf achten, dass sie den Bezug der Matratze häufig waschen.

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