Beschattung von Wintergarten & Co: Diese Markisen sind optimal

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Beschattung von Wintergarten & Co: Diese Markisen sind optimal

Ein sonniges Plätzchen ist für viele Menschen der beste Ort, um sich nach der Arbeit zu erholen und neue Kraft zu tanken. Manche gehen dafür in ein Café, während andere sich auf den Balkon oder die Terrasse setzen, wenn sie Feierabend oder einen freien Tag haben. Eine weitere Möglichkeit ist der Wintergarten. Dieser bietet nämlich den Vorteil, dass Sie auch im Winter die Sonnenstrahlen genießen können, wenn die Luft kalt, aber der Himmel wolkenlos ist. Ein Wintergarten ist ein Anbau aus Glas, der sowohl belüftet als auch beheizt sein sollte, da er andernfalls nur im Sommer zum Verweilen einladen würde. Wintergärten können sowohl groß als auch sehr kompakt ausfallen und offen oder vom Haus durch eine Tür, ganz ähnlich wie bei einer Terrasse, abgetrennt sein. Sie können einen Wintergarten individuell einrichten und gestalten. Selbst die Verwendung von Gardinen ist möglich. Ebenso können Sie mit Blumenkästen oder einer Blumenbank schöne Akzente setzen und für zusätzliche Frische sorgen. Viele Wintergärten besitzen Fenster, die sich zur besseren Belüftung und für ein Plus an Genuss der Sonne öffnen lassen. Manchmal ist auch eine Terrasse angeschlossen, die Sie über eine Tür erreichen, sodass Sie je nach Witterung und Temperatur entscheiden können, wo Sie Ihren wohlverdienten Feierabend verbringen. Optimalerweise besitzt ein Wintergarten eine spezielle Verglasung, die sich einerseits leicht reinigen lässt und zudem Schmutz bis zu einem gewissen Grad abweist, und die andererseits UV-Strahlen filtern kann. So genießen Sie zumindest einen grundlegenden Sonnenschutz. Dass dieser nicht reicht, um den Wintergarten abzukühlen und Schatten zu spenden, liegt auf der Hand. Aus diesem Grund sollten Sie für eine flexible Beschattung sorgen. Hierfür können Sie wie auch auf der Terrasse oder auf einem Balkon eine Markise kaufen.

Schutz vor Wind und Wetter: Markisen für jeden Bereich des Hauses

Eine Markise bietet keineswegs nur Schutz vor massiver Sonneneinstrahlung. Sie sorgt gleichermaßen für Kühle, hält ja nach Bauart den Wind ab und kann ebenso dafür sorgen, dass Sie bei einem kurzen Schauer nicht nass werden. Üblicherweise überspannt eine Markise mit einer leichten Abwärtsneigung Terrassen oder Balkone. Es gibt verschiedene Varianten, die sich hauptsächlich hinsichtlich der Haptik unterscheiden. Markisen für die Terrasse sind oft mehrere Meter lang und lassen sich etwa drei Meter weit ausfahren. Dies geschieht entweder mittels einer Kurbel oder ganz einfach elektrisch. Das am weitesten verbreitete Modell ist die sogenannte Gelenkarmmarkise, deren Arme – Streben aus Stahl oder Aluminium – sich bei Ausfahren strecken und beim Einholen wieder einklappen. Hochwertige Markisen besitzen ein widerstandsfähiges Tuch, dem weder Sonnenstrahlen noch Regen oder Schmutz etwas anhaben können. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, verschlissene Teile auszutauschen oder von einem Fachmann wechseln zu lassen, sodass kein Neukauf des beliebten Terrassen-Accessoires erforderlich ist. Darüber hinaus können Sie auch spezielle Sonnensegel einsetzen, die flexibel auszurichten sind. Anschließend setzen Sie sich in den Schatten und lassen die Seele baumeln. Doch wie sorgen Sie in einem Wintergarten für ausreichenden Sonnenschutz?

Sagen Sie Sonnenbrand und Hitze im Wintergarten dauerhaft Lebewohl

Ein Wintergarten, der rundum verglast ist, lässt viel Licht hinein. Allerdings kann sich aus diesem Grund im Sommer schnell die Wärme im Anbau stauen. Unter Umständen entwickelt sich Ihr sonniger Rückzugsort schnell in einen Brutkasten, in dem Sie nicht mehr entspannen können, sondern lediglich schwitzen. Das ist natürlich unerwünscht, aber ein häufiger Nebeneffekt bei einem Wintergarten, insbesondere wenn dieser komplett verschlossen ist. Deshalb ist es wichtig, für einen geregelten Luftaustausch zu sorgen. Fenster und Türen sowie ein Lüftungssystem sind hilfreich, damit es unter dem Glasdach nicht zu stickig wird. Außerdem beugen Sie auf diese Art und Weise der Bildung von Schimmel vor, die beim Niederschlag von warmer, feuchter Luft möglich ist. Neben der Belüftung spielt aber auch der Sonnenschutz eine große Rolle. Sorgen Sie für Schatten, damit die Temperaturen im Anbau nicht zu hoch steigen. Hierfür gibt es spezielle Wintergarten-Markisen, die ebenso wie herkömmliche Markisen Sonne und Hitze von Ihnen fernhalten.

Der Unterschied zwischen Gelenkarmmarkisen und Markisen für Wintergärten

Während Sie eine Gelenkarmmarkise für Terrasse oder Balkon an der Wand oder Decke montieren und schräg ausfahren, handelt es sich bei einer Markise für Wintergärten um eine spezielle Konstruktion, die sich über Seile über das Glasdach spannen lässt. Dabei befindet sich die Markise nicht auf dem Dach, sondern innen unmittelbar darunter in einem Schienensystem. Zwar könnten Sie auch eine Gelenkarmmarkise über dem Wintergarten montieren, sofern Ihr Haus die Arbeit zulässt, doch dieses Vorgehen ist nicht empfehlenswert. Ist es windig, kann der ausgefahrene Sonnenschutz möglicherweise schwanken und unter Umständen auf das Glasdach aufsetzen oder gar aufschlagen. Fällt der Schlag oder Stoß bei einer kräftigen Böe heftiger aus, droht Glasbruch. Aus diesem Grund sollten Sie eine Wintergarten-Markise installieren, die an sehr sonnigen und heißen Tagen für kühlenden Schatten sorgt. Im Gegensatz zu einer Gelenkarmmarkise oder einem Sonnenschirm besteht diese nicht aus einem Stück Tuch, sondern setzt sich aus verschiedenen Bahnen zusammen, die Sie abhängig von der Bauart Ihres Wintergartens spannen können.

Seilspannmarkisen spenden Schatten und Kühle und lassen sich einfach montieren

Seilspannmarkisen sind die klassische Form der Beschattung von Wintergärten. Außerdem sind Sie für alle Arten von Überdachungen, also auch der Terrasse, sehr gut geeignet. Um eine solche Markise zu montieren, müssen Sie entlang der Längsbalken eine Führung aus Schienen anbringen. Lassen Sie sich von einem Freund helfen, wenn Ihnen das handwerkliche Geschick fehlt, oder konsultieren Sie einen Fachmann, damit die Schienen fest sitzen und an den gewünschten Stellen verlaufen. Anschließend können Sie geeignetes Markisentuch kaufen, das mit Laufhaken versehen ist, die in den Schienen liegen. Um die zusammengeschobene Markise auszufahren, können Sie verschiedene Verfahren nutzen. Seilspannmarkisen verfügen über Seile beziehungsweise Leinen, mit deren Hilfe Sie die Markise ausziehen. Darüber hinaus können Sie ebenso hydraulische oder elektrische Systeme einsetzen, die den Vorgang deutlich beschleunigen können. Letztlich entscheidet oft der Preis darüber, welches System zum Einsatz kommt. Im Gegensatz zu Markisen, die unter freiem Himmel ihren Dienst verrichten, muss der Stoff des Markisentuchs übrigens weder Schmutz noch Wasser abweisen. Allerdings ist es empfehlenswert, wenn die Sonnensegel UV-Strahlen filtern, da Sie andernfalls einen Sonnenbrand erleiden können, selbst wenn Sie im Schatten sitzen.

Markisen für Wintergarten und Pergola – kleine, aber feine Unterschiede

Während es sich beim Wintergarten um einen festen Anbau am Haus handelt, ist eine Pergola im ursprünglichen Sinn ein Säulengang, der bereits in der Antike Villen als Zierde diente. Darüber hinaus konnte beispielsweise Wein an den Pfeilern emporranken. Die Konstruktion einer Pergola ist schnell erklärt: Massive Stützpfeiler, zumeist aus Holz, tragen aufliegende Querbalken. Mittlerweile kommt die Pergola vor allem als alternative Überdachung von Terrassen zum Einsatz. Außerdem kann Sie als Carport dienen und somit eine Garage ersetzen. Auf der Terrasse bietet eine Überdachung Schutz vor Regen und Wind. Glasscheiben sind jedoch weniger weit verbreitet. Stattdessen verwenden Hersteller robusten Kunststoff, der auch nach langen Jahren noch ein zuverlässiges Dach bildet. Da diese Art der Überdachung oder des Vorbaus jedoch keinen Sonnenschutz bietet, ist es sinnvoll, wenn Sie Ihre Pergola mit einer Markise versehen. Diese entspricht üblicherweise einer Seilspannmarkise, die Sie auch für den Wintergarten verwenden. Sollte die Pergola keine Überdachung besitzen, sondern lediglich aus Balken bestehen, können Sie dennoch Sonnensegel verwenden. Diese sollten allerdings auch Regen und Schmutz abweisen, sodass Sie unter der Markise im Trockenen sitzen können, wenn ein Regenschauer aufzieht.

Passende Sonnensegel zur Beschattung des Wintergartens finden

Auch wenn eine Wintergarten-Markise nicht unmittelbar den Einflüssen der Witterung ausgesetzt ist, kann es doch einmal passieren, dass ein Tuch kaputt geht und Sie es ersetzen müssen. Tritt dieser Fall ein, kann der Neukauf eines passenden Sonnensegels für den Wintergarten sinnvoll sein. Es gibt verschiedene Varianten, die sich für unterschiedliche Befestigungssysteme eignen. Überprüfen Sie daher vor dem Kauf, ob Sie das gewählte Tuch auch einsetzen können. Die Länge und Breite des Sonnensegels sind weitere wichtige Faktoren, die sich auf den Kauf auswirken. Auch das Design kann eine Rolle spielen, denn neben klassischen blau-weiß oder gelb-weiß gestreiften Tüchern gibt es zahlreiche weitere Varianten, die mit der übrigen Gestaltung Ihres Wintergartens hervorragend harmonieren. Stöbern Sie daher bei verschiedenen Anbietern und Herstellern, bis Sie ein Modell gefunden haben, das Ihren Vorstellungen entspricht. Neue Sonnensegel sind darüber hinaus auch dann gefragt, wenn das alte Markisentuch auszubleichen beginnt. Selbst hochwertige Materialien können im Laufe der Jahre durch die permanente Sonneneinstrahlung blasser werden, sodass ein Austausch wieder für frische Farben sorgt.

Zusätzlicher Sonnenschutz an den Seiten sorgt für eine angenehme Zeit im Wintergarten

Abhängig von der Bauart Ihres Wintergartens sollten Sie beim Thema Sonnenschutz auch an die Fenster denken. Steht die Sonne tief genug, kann es je nach Ausrichtung der Fenster sein, dass Ihnen die Sonne trotz Sonnensegel an der Decke direkt ins Gesicht scheint und zudem den Raum unnötig aufheizt. In diesem Fall ist eine Senkrechtmarkise empfehlenswert. Hierbei handelt es sich nicht etwas um eine Art Rollo oder Jalousie, sondern um eine Markise, die senkrecht steht und sich bei Bedarf auch aufrichten lässt, sodass Sie die Beschattung des Wintergartens perfekt an den aktuellen Sonnenstand anpassen können. Auf diese Weise sind Sie nicht mehr geblendet, aber es fließt immer noch genügend Licht in den Wintergarten. Senkrechtmarkisen lassen sich sehr einfach an den Fenstern montieren, können aber zum Beispiel auch auf einem Balkon zum Einsatz kommen.

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