Belästigung am Telefon - Sich gegen Werbeanrufe wehren

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Liebe Ebayer, ich habe mir die Mühe gemacht, diesen Bericht zu schreiben, um Euch, liebe Leser, einen kleinen Tipp zu geben. Falls Euch das Lesen dieses Tipps etwas bringt, würde ich mich freuen, wenn Ihr den Tipp kurz bewertet und einfach weiter unten auf "JA" klickt. Es kostet euch nur 1 Sekunde ;-) Vielen Dank dafür :-)

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Ich schreibe diesen Ratgeber als eine Art kleine "Geschichte". Es ist meine Geschichte, nur meinen Namen habe ich geändert in Gerlinde K.! Ich habe mit einigen Leuten von den Verbraucherzentralen gesprochen, und jeder derer gab mir einen Tipp was man machen kann. Vielleicht kann ich einigen von euch ja so ein paar hilfreiche Tipps geben. Ich habe es genau so erlebt:

Unlauteres Geschäftsgebaren eines Telefonanbieters

Fristgerecht hatte Gerlinde K. den Vertrag ihres Mobilfunk-Anbieters vor wenigen Monaten gekündigt. Die Handy-Konditionen waren ihr zu teuer, deswegen wollte sie wechseln. Doch trotz ihrer Kündigung erhält Gerlinde K. von eben jenem Mobilfunkanbieter während einer Dienstreise einen Anruf: "Die Dame am Telefon säuselte mir am Telefon in den höchsten Tönen vor, wie schön es doch wäre, wenn ich den Vertrag verlängern würde. Sie hat viele Sachen dargestellt, die sich auch auf den ersten Blick sehr interessant angehört haben. Ich habe sie aber dann gebeten, mir doch das Ganze schriftlich zuzusenden. Und dass ich jetzt in diesem Moment einer Verlängerung oder einem anderen Vertrag nicht zustimmen würde. Ich wollte das wirklich erst mal schriftlich haben." Aber: Statt dem schriftlichen Angebot bekommt Gerlinde Kaiser die Bestätigung ihrer Vertragsverlängerung zugeschickt, mit neuen Tarifkonditionen. Die Langenselbolderin ist entsetzt und verärgert über das unlautere Geschäftsgebaren des Mobilfunkanbieters.

Auf keinen Fall persönliche Daten herausgeben

Doch ihr Fall ist kein Einzelfall, weiß Ute Klaus von der Verbraucherzentrale Hessen. Immer öfter flattern Verbrauchern nach solchen aggressiven Werbe-Anrufen Vertragsbestätigungen oder gar Rechungen ins Haus. Damit es erst gar nicht dazu kommt, rät Klaus, schon während des Telefonats zu reagieren: "Sobald man erkannt hat, dass es sich um einen unerwünschten Werbeanruf handelt, sollte man nach Möglichkeit das Gespräch beenden. Man kann da ruhig auch unhöflich sein und den Hörer einfach auflegen. Denn im Grunde genommen ist ja das, was einem da widerfährt, auch eine Unhöflichkeit. Denn man wird ja zu einer Zeit, wo man eigentlich privat zu Hause ist, zu Geschäftszwecken angerufen." Vor allem gilt: Erhält man solch einen Anruf, sollten keinerlei persönlichen Daten herausgegeben werden. Weder Name, Adresse noch Geburtsdatum. Und erst recht keine Kontodaten oder Bankverbindungen.
 
14 Tage Widerrufsrecht

Doch was tun, wenn der Verbraucher tatsächlich mit Neu-Verträgen und Rechnungen konfrontiert wird, für Dienstleistungen oder Produkte, die er nicht mehr will oder gar nicht bestellt hat? Verbraucherberaterin Ute Klaus weiß Rat: "In den meisten Fällen hat man als privater Endverbraucher ein Widerrufsrecht innerhalb von 14 Tagen. Sofern die Widerrufsbelehrung korrekt ist, kann man einen Vertrag, der am Telefon geschlossen wurde, widerrufen. Das muss man allerdings schriftlich machen. Das heißt, man muss den Anbieter anschreiben und sagen: Ich wollte nie einen Vertrag mit Ihnen schließen, bin mir auch dessen gar nicht bewusst, und rein vorsorglich widerrufe ich ihn hiermit auch." Das geht übrigens auch mit Rechnungen. Hier gilt: Wenn für unerwünschte Produkte Geld vom Konto gebucht wurde, kann der Betrag nach einem Widerspruch binnen sechs Wochen bei der Bank wieder zurückgebucht werden.

Wer nicht im Telefonbuch steht, wird seltener belästigt

Wer sich grundsätzlich vor Werbebelästigungen schützen will, kann das mit einem Anruf beim Deutschen Direktmarketing-Verband erledigen: Mit einem Vermerk auf der so genannten Robinson-Liste. Hier erhalten allerdings nur die Werbepartner eine Sperrinformation, die der Vereinigung angeschlossen sind. Deswegen rät Klaus noch zu einem weiteren Schritt: "Es gibt noch eine andere sehr effektive Möglichkeit, wenn man seine Telefonnummer aus den öffentlichen Telefonbucheinträgen löschen lässt. Die Erfahrung zeigt: In dem Moment, wo man nicht mehr im Telefonbuch steht, lässt diese Werbebelästigung nach."

Seitdem ich diese Tipps der Verbraucherzentralen befolge, ich nicht mehr im Telefonbuch stehe sowie mich in die Robinson-Liste habe eintragen lassen, haben diese Anrufe nachgelassen. Falls dann dennoch etwas kommen sollte, so sende ich es sofort zurück mit dem Hinweis auf das 14 tägige Widerrufsrecht. Mit diesen Firmen zu diskutieren dass man es nicht bestellt hat, verläuft sehr oft im Sande und die kostbare Zeit der ersten 14 Tage verstreicht. Daher schicke ich es zurück mit dem Hinweis auf die 14 Tage Widerruf. Persönliche Daten gebe ich grundsätzlich keine mehr am Telefon heraus, und sobald jemand auch nur etwas von "neuem Produkt" ... " darf ich Ihnen etwas vorstellen..." ... " Gewinnspiel..." erzählt, so lege ich einfach direkt auf. Ich lasse mich auf kein Gespräch ein, denn diese "Gauner" sind so geschult, dass diese jeden normalen Bürger in ein Gespräch verwickeln und einem dann Sachen verkaufen die man gar nicht haben möchte. Daher sofort auflegen und nicht in ein Gespräch einwickeln lassen! Es kostet anfangs etwas Überwindung einfach so aufzulegen, jedoch geht das nach etwas Zeit dann umso besser. Ich denke wer meine Tipps hier aus dem Ratgeber befolgt, der ist (so wie ich seitem) auf der sicheren Seite was Werbeanrufe per Telefon angeht.

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