Beizen

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Beizen
Durch das Beizen erhält das Holz die gewünschte
Farbe. Beizen färben das Holz intensiv,
erhalten aber die charakteristische Maserung des
Holzes. Flüssige Beizen sind gebrauchsfertig,
Pulver-Beizen müssen erst in Wasser aufgelöst werden.
Zum Auflösen der Pulver-Beizen eignen sich Plastik-,
Emaille- oder Porzellan-Gefäße am besten. Blech- oder
Eisen-Gefäße dürfen nicht verwendet werden. Für das
Beizen nur Pinsel mit Kunststoff-Zwinge (nicht Metall)
verwenden.
Vor Arbeitsbeginn wird auf einem geschliffenen Holz
gleicher Art eine Probebeizung vorgenommen und nach
dem Trocknen die Grundierung aufgetragen. Stimmt
der Farbton, kann die Arbeit beginnen.
Man trägt die Beize reichlich und zügig mit einem
breiten Pinsel oder Schwamm in Richtung der Holz-
struktur auf, danach quer. Kurz einwirken lassen,
dann den Überschuß abnehmen, so daß die Beize
gleichmäßig verteilt ist. Gebeizte Flächen über
Nacht trocknen lassen. 
Bei aufrecht stehenden Flächen immer von unten nach
oben arbeiten.
Beiz-Werkzeuge und Gefäße sofort nach Gebrauch mit
Wasser reinigen.
Zur besonderen Beachtung! Müssen für Beizarbeiten
mehrere Gebinde verwendet werden, so sollte der
Inhalt dieser in einem Behälter (kein Metall)
zusammengeschüttet werden. Zuerst Probebeizen!
Soll das Holz seinen natürlichen Farbton behalten,
entfällt das Wässern und Beizen, aber nicht das
Schleifen.  
 
Mit freundlichen Grüßen

Heidrun Schippers

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