Beitrag zu portadeal

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Vorab gesagt, jede Pelletsheizung ist für den Betrieb von Weizenbrennstoff geeignet. Ob Schnecken- oder Saugbetrieb.

Zudem wird nicht "normaler" Weizen verwendet, sondern eine Sorte mit hohen Ölgehalt. ( Vergleichbar mit Rapsholzpellets ) Dieser ist Zündbar und besitzt keine Eigenkeimung. Außerdem ist er für den Verzehr weniger geeignet und kommt beim Wachstum gänzlich ohne Spritzmittel oder Düngung aus.

Was jedoch weniger bekannt ist.....

Würde man alle Felder der Landwirte vom Flächenstillegungsprogramm für den Anbau von Brennstoffweizen nutzen, so würde der Bedarf nach heutigen Stand nur zu 1,3% gedeckt. Auch ist die Lagerung relativ schwierig, da der Weizenkern zur optimalen Verbrennung eine Restfeuchte von unter 8% benötigt. Ist der Wert darüber, kann sehr leicht Pilz- bzw. Schimmelbefall entstehen.

Unangefochten ist jedoch nach wie vor der Brennwert. Die Energieleistung im Vergleich zu herkömmlichen Brennmaterialien (auch Holzpellets) ist um ein vielfaches höher.

Auch spielt der Kostenfaktor bei der Anschaffung einer Pelletsanlage eine größere Rolle, da diese finanziell höher eingestuft werden muß. Was in den letzten Jahren jedoch mit großer Nachfrage umgerüstet wird, ist ein Pelletseisatz für normale Holzöfen bzw. Kachelöfen. Dieser kommt ohne Elektrik ( Schnecke,Gebläse...) aus. Der Einsatz wird nur mit Pellets befüllt und in die Brennkammer gestellt. Der Effekt:  Längere Brenndauer bei mehr Wärme

Ergo: Die Kosten werden drasisch im Vergleich zu Holzbefeuerung gesenkt. Kein Fachmann zur Installation ist nötig und der Preis für einen Pelletseinsatz ist gering.

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