Beilackieren Autolack Lackieren Beilackierung

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    Autolack Ratgeber: Beilackieren professionell 

Beilackieren ist nicht ganz einfach, aber wenn man es beherrscht, erspart es eine Menge Arbeit und noch mehr Kosten...

Wenn nicht bis zur nächsten abklebbaren Kante lackiert werden soll / kann, oder wenn die Farbe nicht exakt passt (z.B. wegen Ausbleichen des alten Lackes), wird beilackiert. Dabei wird weich in den angrenzenden Bereich hinein-lackiert  ("fade-in" oder "blend-in"), um eine deutliche Farbkante zu vermeiden.

Hier Auszüge aus der Lackieranleitung, die komplette Anleitung finden Sie unter autolack21.de / Lackierpraxis / Lackieranleitung


Nach Reinigen, Anschleifen und Abkleben (siehe entspr. Kapitel in der Lackieranleitung) wird Füller bzw. Kunststoff-Füller aufgetragen, allerdings muß dabei eine harte Kante vermieden werden. Also darf nicht bis zum Klebeband gespritzt werden - ein Abstand von ca. 5-10 min. ist einzuhalten.

Die schwarzen Pfeile im Bild 2 zeigen bis wohin der Kunststoff-Füller auf unsere A4-Stossstange aufgetragen werden sollte. Um unnötige Schleiferei zu vermeiden, lassen wir den Füller nach links weich auslaufen.

   

Dann den Bereich hinter dieser Kante gründlich waschen, entfetten, reinigen und mit etwas Schleifpaste gut feucht polieren, um sämtliche Fliegenleichen etc. zu entfernen. Die würde man ansonsten später im Klarlack wiedersehen. Achtung: Auf keinen Fall wachshaltige Schleifpaste oder Politur verwenden!

 

 

In den jetzt schön gesäuberten und geglätteten Bereich wollen wir zum Schluß den Klarlack mit dem Beilackier-Löser hinein-"versenken".

Nach erneutem Abkleben ist alles für den Basislack-Auftrag vorbereitet -  nochmal mit Kunststoff-Reiniger und Staubbindetuch abwischen, und los gehts.

  

     
Basislack wie gewohnt auftragen, erst die Kanten und anschließend die Fläche. Im ersten Spritzgang noch einen Rest des Füllers unbedeckt lassen, das ergibt später eine weiche Kante.


Der zweite Spritzgang wird jetzt außen angesetzt, um Sprühnebel zu vermeiden. An der linken schwarzen Linie, also außen, ein paar Zentimeter außerhalb des Füllers, wird angesetzt und dann flüssig durchgehend nach rechts weiterlackiert. Sollte ein weiterer Spritzgang nötig sein, an der rechten Linie ansetzen, für einen weichen Übergang und guten Farbverlauf.

Am besten diesen Einsatz in die Fläche vorher mal auf einem Karton üben, damit man ein Gefühl dafür entwickelt, wieviel Material beim Ansetzen aufgespritzt werden muß (ist u.U. auch je nach Deckkraft der Farbe leicht unterschiedlich).

Nach dem Ablüften des zweiten Basislack-Spritzgangs den Klarlack auftragen. Wieder nicht bis an die Kante / Klebeband heranspritzen, sondern einen kleinen Abstand zum Klebeband lassen um eine harte Kante zur vermeiden.

 

So sieht das ja schonmal ganz vernünftig aus. Einen kleinen Läufer ganz rechts am Radlauf haben wir dann am nächsten Tag entdeckt - aber damit beschäftigen wir uns im Kapitel "Nacharbeit". Besser ein Läufer als ein trockener, matter Klarlack ohne Tiefe und mit Narben. :-)

In diesem Ratgeber fehlen einige Bilder und Textpassagen, also bitte für die komplette Anleitung auf autolack21.de / Lackierpraxis / Lackieranleitung nachschauen.


Viel Erfolg beim Lackieren,

Alle Tipps gibts bei autolack21.de,
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