Behandlung von fortgeschrittener AMD mit Lutax AMD

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Lutax®AMD ist ein diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät). Lutax®AMD dient zur diätetischen Behandlung von fortgeschrit- tener altersbedingter Makuladegeneration (AMD). Die Zusammensetzung von Lutax®AMD deckt gezielt den spezifischen Bedarf an Mikronährstoffen bei Patienten mit fortgeschrittener AMD ab (Vitamine C und E, Zink sowie Lutein). Aufgrund des erhöhten Bedarfs bei AMD ist der Gehalt an den Vitaminen C und E sowie an den Spurenelementen Zink und Kupfer erhöht.

Allgemeine Informationen zu Lutax®AMD und altersbedingter Makuladegeneration

Immer mehr Menschen leiden unter altersabhängigen Augenerkrankungen. Besonders häufig ist dabei die altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Neue For- schungsergebnisse zeigen, dass Patienten mit AMD einen besonders hohen Bedarf an Vitamin C, Vitamin E, Zink, Kupfer und Lutein aufweisen, der mit normalen Lebensmitteln nicht gedeckt werden kann. In wissenschaftlichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass die zusätzliche bilanzierte Zufuhr dieser Mikronährstoffe einen günstigen Einfluss auf das Fortschreiten der AMD haben kann. Lutax®AMD wurde auf die spezifischen Erfordernisse des Auges bei Patienten mit AMD abgestimmt. Besonders wichtig für das Auge sind Vitamine mit antioxidativen Eigenschaften. Diese „Radikal- fänger-Vitamine" C und E sowie die Spurenelemente Zink und Kupfer unterstützen die Funktion des Auges und vermindern das Risiko für ein Voranschreiten der AMD. Eine zentrale Bedeutung am Auge besitzen außerdem die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin, die natürlicherweise in unserem Körper vorkommen. Die höchsten Konzentrationen finden sich in der Makula (dem Gelben Fleck, die Stelle des schärfsten Sehens in der Netzhaut). Lutein und Zeaxanthin schützen zum einen durch ihre Filterwirkung die empfindliche Makula vor gefährlichen, energiereichen blauen Anteilen des Lichtes; zum anderen sind Lutein und Zeaxanthin in der Lage schädliche Radikale abzufangen. Diese speziellen Eigenschaften sind für den Funktionserhalt der Makula sehr wichtig. Mit der ergänzenden bilanzierten Diät Lutax®AMD tragen Sie dem besonderen Bedarf des Auges an diesen wichtigen Mikronährstoffen Rechnung und können damit Ihr Risiko für ein Voranschreiten der altersbedingten Makuladegeneration vermindern.

Studie zu 'Lutax AMD'

Altersbedingte Makuladegeneration und mögliche Behandlung durch Mikronährstoffe

In der westlichen Welt ist die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) die häufigste Ursache für eine schwere Sehbehinderung bei Menschen über 50 Jahre. Fast 20 % der 65jährigen, 30 % der 75jährigen und 35 % der 85jährigen leiden an dieser chronischen Augenkrankheit. In der Bundesrepublik gibt es zur Zeit ca. 2 Millionen Betroffene, deren Zahl sich in den nächsten 15 Jahren etwa verdreifachen wird.
Die Ursachen der Erkrankung sind noch nicht eindeutig geklärt und es gibt auch keine wirkliche Heilung. Es gibt bisher nur einige wenige operative Möglichkeiten zur Behandlung der feuchten Form der AMD, wobei eine Verlaufsmilderung dieser chronischen Erkrankung erreicht werden kann. Für die Behandlung der trockenen Form der AMD, von der ca. 85 % der Patienten betroffen sind, gab es bisher keine Behandlungsmöglichkeit.

In einer großangelegten Langzeitstudie (AREDS, Lit. 1) konnte nun gezeigt werden, dass durch die regelmäßige Einnahme von Vitamin C und E, Carotinoiden und Zink das Risiko für das weitere Voranschreiten einer AMD gesenkt werden kann. Durch eine tägliche Einnahme von 500 mg Vitamin C, 400 IE Vitamin E, 80 mg Zink, 2 mg Kupfer und 15 mg ß-Carotin wurde bei Patienten mit bereits bestehender AMD das Risiko für die Entwicklung von Spätformen der Erkrankung um 25 % gesenkt. Das Risiko des Visus-verlustes ließ sich durch die Einnahme dieser Antioxidantien und Zink um 19 % senken. Es profitierten Patienten sowohl mit trockener als auch mit feuchter Form der AMD.

Die Zusammensetzung dieser AREDS-Medikation wird dahingehend als verbesserungsfähig betrachtet, dass ß-Carotin (kommt in der Makula nicht vor und erhöht in höherer Konzen-tration das Lungenkrebsrisiko) durch Lutein und Zeaxanthin ersetzt werden sollte. Lutein und Zeaxanthin sind die atürlicherweise in der Makula vorkommenden Carotinoide. Lutein konnte jedoch zum Startpunkt der Studie aus organisatorischen und ökonomischen Gründen nicht zur Verfügung gestellt werden, obwohl für eine gezielte Luteinsubstitution wesentlich mehr Rationale besteht (Lit.2). Lutein und Zeaxanthin schützen zum einen durch ihre Filterwirkung die empfindliche Makula vor gefährlichen, energiereichen blauen Anteilen des Lichtes. Zum anderen wirken Lutein und Zeaxanthin antioxidativ, indem sie schädliche Radikale abfangen.

In wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen, dass bei AMD-Patienten die Lutein- Konzentration in der Makula niedriger ist als bei Kontrollpersonen (Lit. 3) und dass die bei AMD- Patienten beobachteten niedrigeren Gehalte durch eine Erhöhung der Luteinzufuhr auf die bei gleichaltrigen gesunden Personen bestimmten Werte „normalisiert" werden (Lit. 4)

In kürzlich veröffentlichten Pilotstudien (Lit. 5 und 6) konnte gezeigt werden, dass sich durch Luteinsupplementierung bei AMD-Patienten die Sehschärfe verbessert und von den Patienten über eine subjektiv verbesserte allgemeine Sehfähigkeit berichtet wird. Unter Luteinsupplementierung verbessert sich die Funktionalität der Netzhaut sowohl bei AMD- Patienten als auch im ganz normalen Alterungsprozess. Aus Ergebnissen einer weiteren neuen Studie (Lit. 7) geht hervor, dass sich bei AMD-Patienten, die mit Lutein und Antioxidantien behandelt wurden, einige Symptome wie Dichte des Makulapigmentes, Sehschärfe und Kontrast- empfindlichkeit im Vergleich zur Kontrollgruppe verbesserten.

Zusammenfassend weisen diese Studienergebnisse darauf hin, dass durch die Kombination der Mikronährstoffe bei AMD-Patienten das Voranschreiten der Krankheit verlangsamt werden kann.
Ein Vorenthalten dieser therapeutischen Option ist nicht zu rechtfertigen.

Literatur:

(1) AREDS Report Nr. 8 "A randomized, placebo-controlled clinical trial of high-dose supplementation with vitamins C and E, beta carotene, and zinc for age-related macular degeneration and vision loss." Arch Ophthalmol (2001) 119, 1417 - 1436
(2) Augustin AJ et al., Ophthalmologe (2002) 99, 299 - 300
(3) Bone RA et al., Invest Ophthalmol Vis Sci (2001) 42, 235 - 240
(4) Bernstein PS et al., Ophthalmology (2002) 109, 1780 - 1787
(5) Olmedilla B et al., J Sci Food Agric (2001) 81, 904 -909
(6) Falsini B et al., Ophthalmology (2003) 110, 51 - 60
(7) Richer S et al., Optometry (2004) 75, 216 - 230

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