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Beamer und Projektoren für das perfekte Kinoerlebnis zuhause

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Beamer und Projektoren für das perfekte Kinoerlebnis zuhause
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Beamer und Projektoren für das perfekte Kinoerlebnis zuhause

Das große Kino ins heimische Wohnzimmer zu bringen, ist ein Traum, den viele hegen und sich erfüllen möchten. Hollywood-Spielfilme, Fußball und Live-Konzerte direkt von der Couch aus genießen und dabei nichts an Bild- und Tonqualität einzubüßen erfordert aber die richtige Technik.

Wer sich die große Leinwand nach Hause holen will und dabei auch die optimale Qualität haben möchte, der bleibt am Besten gar nicht bei einem Fernseher, sondern kauft gleich eine große Leinwand und einen Heimkino-Beamer bzw. Projektor. Denn der Kinospaß soll ja auch ein entsprechend großes Format haben und selbst Flachbildschirme wie Plasma- oder LCD-Fernseher sind nicht in derselben Größe wie Leinwände erhältlich. Weil sie danach so praktisch wieder eingerollt und weggeräumt werden können, sparen sie am Ende sogar auch noch Platz. Der Beamer selbst ist ein kleines Gerät und kann problemlos und unaufwendig an der gegenüberliegenden Wand festgemacht werden, wo er nicht stört, wenn er gerade nicht benutzt wird.

Beamer werden auch als digitale Projektoren bezeichnet und sind die ideale Lösung für optimalen Heimkinospaß. Im folgenden Ratgeber stellen wir verschiedene Arten und Kategorien von Beamern vor, führen ihre Vor- und Nachteile aus und geben Tipps beim Kauf.

Was ist ein Beamer und wie funktioniert er?

Beamer ist das umgangssprachliche Wort für einen Projektor, manchmal auch Bildwerfer oder Digitalprojektor genannt, der wie der Name schon besagt (englisch „beam“ für Strahl) ein Bild an die Wand wirft und somit das Ansehen von Filmen ermöglicht. Im Gegensatz zu einem Fernseher gibt der Beamer also nicht selbst Bilder wider, sondern überträgt diese lediglich von einem Abspielgerät, wie zum Beispiel einem DVD-Player oder Computer auf eine Leinwand.

Praktisch daran ist die Platzersparnis, weil die Leinwand wieder abgebaut werden kann, sowie der wesentlich niedrigere Preis eines Beamers im Gegensatz zu einem höherpreisigen Flachbildfernseher, der ohnehin weniger Fläche bietet. Wenn Sie also keinen Flachbildfernseher anschaffen wollen und trotzdem großes Heimkino erleben möchten oder wenn Ihnen schlichtweg die Bildschirmgröße eines Flachbildfernsehers zu klein ist, empfiehlt sich der Kauf eines Beamers.

Was muss ein Beamer können: Worauf sollte man beim Kauf eines Beamers achten?

Worauf vor dem Kauf geachtet werden sollte, sind vor allem die verwendete Anzeigetechnologie, die Bildhelligkeit und das Bildseitenverhältnis, das der Beamer können soll. Je nachdem wo Sie den Beamer und die Leinwand anbringen möchten, wie viel Platz dort für die Leinwand ist, wie groß der Abstand zwischen Beamer und Leinwand sein wird oder darf und wie hell oder dunkel der Raum beim Filmgucken gemacht werden kann, empfehlen sich unterschiedliche Modelle.

Überlegen Sie sich zuerst, in welchem Raum Sie Ihr Heimkino aufstellen möchten und wie viel Licht dort einfällt bzw. ob es möglich ist, den Raum bei Bedarf abzudunkeln. Messen Sie dann gleich aus wie viel Abstand zwischen einem Beamer und einer Leinwand Sie in Ihrer Wohnung maximal haben werden und überlegen Sie, wie breit und hoch die Leinwand, sein darf. Davon wird abhängen, nach welchen Beamermodellen Sie sich am Besten umsehen und welche Sie lieber umgehen sollten, damit Sie zum besten Heimkinoerlebnis kommen.

Welche Anzeigetechnologie soll es sein? LCD, DLP, LED und LCos im Überblick

Nicht alle Anzeigetechnologien erzeugen die gleiche Art von Bild und die Vielfalt von Begriffen und Abkürzungen kann verwirrend und einschüchternd wirken für diejenigen, die sich noch nicht damit auskennen. Wie funktionieren die diversen Anzeigetechnologien, wo sind die Unterschiede und welche Technologie ist am Besten für Ihr Heimkino geeignet? Wir geben einen kurzen Überblick über die häufigsten Anzeigetechnologien, damit Sie einen Überblick gewinnen und später beim Kauf informiert entscheiden können.

LCD-Beamer – klein, leicht und preisgünstiger Beamer mit großer Farbintensität

LCD-Beamer sind Flüssigkristallprojektoren, die ähnlich wie ein Diaprojektor arbeiten, jedoch mit sogenannten Aktivmatrix-Flüssigkristallanzeigen. Es ist wichtig, dies zu wissen, weil es Modelle mit verschieden großer Anzahl von LCD-Matrizen gibt. Üblich sind Modelle mit nur einer Matrize, es gibt aber auch Tri-LCD-Beamer mit drei verschiedenen Matrizen (für jede Grundfarbe eine), was zu einem detailreicheren Bildeindruck führt.

Vorteil des LCD-Beamers ist sein relativ günstiger Preis und der kleine, leichte Aufbau. Nachteilig kann die teils sichtbare, gitterartige Pixelstruktur sein und die Tatsache, dass LCD-Beamer mit einem Lüfter arbeiten, dessen Geräusche vielleicht als störend empfunden werden könnten. Bei den meisten Geräten ist technikbedingt die Gründarstellung zudem leicht gelblich - allerdings nicht bei Vier-Matrizen-Beamern, die extra darauf ausgelegt sind, dies zu verhindern.

Gegenüber DLP-Beamern glänzen LCD-Beamer bei gleicher Lichtleistung insgesamt mit wesentlich größerer Farbintensität. Zu beachten ist, dass LCD-Beamer durch den offenen Aufbau mit Lüfter anfällig für Staub sind und z.B. bei Anwendung in Räumen, in denen geraucht wird, ab und an gereinigt werden sollten.

DLP-Beamer - hoher Kontrast und sattes Schwarz und hervorragend für 3D-Filme geeignet

DLP steht für Digital Light Processing, also digitale Lichtverarbeitung und funktioniert völlig anders als LCD. Per Schaltung elektrischer Impulse werden hier kippbare Spiegel betätigt – bis zu 5000 mal pro Sekunde. Ein rotierendes Farbrad sorgt zusätzlich für ein Farbbild, bei manchen Modellen gibt es dafür bis zu sechs oder sieben Farbsegmente. Die Technologie wirkt sich anders auf die Bildqualität aus als bei LCD-Beamern.

Im Gegensatz zu LCD-Beamern haben DLP-Beamer einen höheren Kontrast und stellen zudem, ein satteres, tieferes Schwarz dar. Auf größeren Flächen ist die Farbintensität aber nicht so gut wie bei LCD-Beamern. Auch hier ist die Gründarstellung nicht so satt und auch Rot und Orange sind nicht so intensiv. Bei sogenannten Ein-Chip-DLP-Projektoren zeigt sich weniger Lichtleistung als bei LCD-Beamern vergleichbarer Helligkeitsklasse und die Lichtleistung der Lampe lässt schneller nach.

DLP-Beamer sind allerdings wesentlich resistenter gegen Staub und sie haben eine weniger starke Pixelstruktur, die von manchen Menschen beim LCD-Beamer als störend empfunden wird. Großer Pluspunkt des DLP-Beamers ist die hervorragende Eignung für 3D-Projektion. Durch eine höhere Geschwindigkeit und geringeres Nachleuchten macht ein 3D-Film mit ihnen besondere Freude.

LED-Beamer – kleiner Energiesparer mit geringer Geräuschkulisse und Akkubetrieb

LED-Beamer erzeugen mit Leuchtdioden die Lichtquelle, daher der Name. Für die Bildgebung wird allerdings die Technik der DLP- oder LCD-Technik verwendet, weswegen man diese Beamer auch als Hybride bezeichnen kann.

Die Lichtleistung dieser Geräte ist geringer als bei anderen Modellen und nimmt mit zunehmender Benutzung der LEDs ab, wodurch das Bild dunkler wird. Allerdings halten die LEDs erheblich länger als andere Projektorlampen. Großer Vorteil eines LED-Beamers ist außerdem der sehr geringe Energieverbrauch dieser Geräte, der dadurch die Benutzung eines Akkus erlaubt - LEDs sind also praktischerweise nicht auf die Nähe einer Steckdose angewiesen. Damit verbunden ist auch eine geringere Wärmeentwicklung, so dass LED-Beamer in kleineren Gehäusen stecken, weil sie keine so große Kühlung benötigen.

LCos-Beamer – Schön scharfe Bilder und sattes Schwarz im Heimkino

Die LCos-Technik (Liquid Crystal on Silicon) arbeitet mit den vom LCD bekannten Flüssigkristallanzeigen, allerdings im reflektiven Modus und mit ähnlicher Projektionstechnik wie beim DLP-Beamer. Es kombiniert daher Eigenschaften von DLP- und LCD-Beamern, was gewisse Vorteile aber auch Nachteile hat.

LCos-Beamer trumpfen mit scharfen Bildern und sattem Schwarzton auf, bei geringem Helligkeitsverlust und reduziertem Fliegengittereffekt, der beim LCD-Beamer die Pixel deutlich sehen lässt. Allerdings lässt die Lichtleistung der Lampe auch schneller nach und auch die Bildqualität nimmt nach längerer Benutzung ab.

Die Bildhelligkeit des Beamers oder Projektors richtig wählen

Die Bildhelligkeit von Beamern wird in Lumen angegeben und sollte beim Kauf ebenfalls Beachtung finden. Je nachdem wie hell oder dunkel der Raum ist, in dem Sie Ihr Heimkino einrichten wollen, sollten Sie eine höhere oder geringere Bildhelligkeit wählen. Beamer für Ihr Heimkino gibt es von 2500- 2999 ANSI-Lumen bis zu 4000-4999 ANSI-Lumen und in vielen Helligkeitsgraden dazwischen. Je größer der Abstand zwischen Beamer und Leinwand, desto größer sollte übrigens auch die Bildhelligkeit gewählt werden.

Bei LCD-Beamern ist aber zu bedenken, dass eine höhere Helligkeit auch zu schnellerem Einbrennen führen kann, was bei diesen Beamern mitunter vorkommt.

Manche Modelle verfügen übrigens über einen wählbaren Eco-Modus, der die Helligkeit reduziert und so Energie spart. Dadurch verringert wird auch die Geräuschkulisse, weil der Lüfter sich langsamer dreht und die Lebensdauer der Lampe verlängert sich ebenfalls.

Das richtige Bildseitenverhältnis wählen, um den besten Heimkinospaß zu erleben

Wenn Sie Zuhause auf der Leinwand Kinofilme anschauen möchten, achten Sie auf das richtige Bildformat bei Ihrem Beamer. Für Filme empfiehlt es sich ein Breitbildformat zu wählen, wie er auch im Kino verwendet wird. Das heißt Beamer mit 16:9 oder 16:10 Format sind hier ideal, weil sich dadurch weniger schwarze Balken an den Bildrändern ergeben.

Fazit: Anzeigetechnologie, Helligkeit und Bildseitenverhältnis richtig auswählen und Heimkino genießen

Sie kennen nun die für den Kauf eines Beamers wichtigen Aspekte und können in aller Ruhe nach dem richtigen Modell stöbern. Für Heimkino ausgelegte Beamer gehen übrigens meist von einem gut abgedunkelten Raum aus, weswegen Sie auf eine größere Helligkeit achten sollten, wenn Sie einen eher hellen Raum haben, der sich schlecht abdunkeln lässt.

Je nachdem wie viel Wert Sie auf Farbsättigung, Farbintensität und tiefes Schwarz legen, können Sie sich für eine der vorhandenen Anzeigetechnologien entscheiden. Wenn Sie 3D-Filme schauen möchten, empfiehlt sich unbedingt ein DLP-Beamer mit 3D-Brille, wenn Sie normale Filme schauen wollen, haben Sie die Wahl zwischen allen vorhandenen Technologien.

Beim Bildseitenverhältnis sollte man keine Kompromisse eingehen, wenn man den Platz für eine Leinwand hat, die 16:9 oder 16:10 Format unterbringen kann, ansonsten sind natürlich auch alle anderen Bildformate nutzbar.

Egal wofür Sie sich entscheiden, Sie werden maximalen Heimkinospaß erleben dürfen.

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