Beamer, Curved oder Flatscreen? Die Top5-Screens für ein gigantisches Fußballerlebnis

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Für echten Fußball-Spaß braucht's den richtigen Screen! Foto: Samsung
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Für echten Fußball-Spaß braucht's den richtigen Screen! Foto: Samsung

Jogis Jungs haben den Titel auf dem Schirm, bei der Europameisterschaft in Frankreich. Und wenn wir schon beim Thema sind: Welcher Schirm ist perfekt für die Fußballparty zuhause? Ist der klassische Flachbildfernseher immer noch unschlagbar? Hat sich ein Curved TV, der Schwung ins Wohnzimmer bringt, den Pokal verdient? Ist ein sündteurer OLED-Fernseher sein Geld wert? Und zaubert ein Beamer tatsächlich Stadionatmosphäre nach Hause? Wir stellen die Top5-Screens für ein gigantisches Fußballerlebnis vor.

Der Flatscreen ist fast schon ein Klassiker. Foto: Philips
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Der Flatscreen ist fast schon ein Klassiker. Foto: Philips

Der Flatscreen

Die besten Flachbildfernseher machen nach wie vor die Konkurrenz platt. Das sieht auch die Stiftung Warentest so. Sie hat Flachbild-TVs mit Curved-Geräten verglichen. Fazit: „Einen Einfluss der Displaykrümmung auf die Bildqualität konnten die Prüfer nicht feststellen.” Sprich: Flach ist weiterhin top – zumal die geradlinigen Fernseher oft ein paar hundert Euro billiger sind. Und sie vermeiden die Nachteile der Curved-Modelle, also unangenehme Reflexionen und krumme Linien an den Seiten des Displays. Deutschlands Lieblingsfernseher ist der Samsung UE48J5150 mit 48-Zoll-Schirm (bei eBay schon ab 465 Euro) – kein anderer Flachmann in dieser Größe wird so oft gekauft. Edle Alternative ist der Panasonic TX-50DXW734. Mit kontrastreichen HDR-Bildern ist der 50-Zoll-Japaner (etwa 1.100 Euro) auf dem neuesten Stand. Die beste Bildqualität im Test macht ihn zur Nummer 1 im Fachmagazin Chip. Der Panasonic ist ein echter Lach-Bild-Fernseher – so viel Spaß macht es, mit ihm die Europameisterschaft zu erleben. Und noch ein Tipp für alle, die ihren Partner davon überzeugen müssen, dass zur Euro dringend ein neuer Fernseher ins Haus muss: Ein aktuelles Topmodell der Energieeffizienzklasse A+ kann gegenüber einem veralteten Plasmagerät rund 130 Euro Strom im Jahr sparen. Aber nur, wenn es nicht zu groß ist. Denn die Größe ist der wichtigste Faktor für den Stromverbrauch. 39 Prozent der Frauen in Deutschland lassen sich laut einer Shell-Umfrage mit dem Energiespar-Argument am einfachsten zum neuen Fernseher überreden.
Die Curved-TVs sind nach wie vor ziemlich beeindruckend. Foto: Samsung
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Die Curved-TVs sind nach wie vor ziemlich beeindruckend. Foto: Samsung

Der Curved-TV

Faszinierend sehen sie ja schon aus, die gebogenen Fernseher von Samsung oder LG – ein bisschen Südkurve, ein bisschen Bananenflanke. Bei Warentest ist der Biege-Samsung UE55JS9090 (bei eBay für 1.900 Euro) derzeit einer der Top-Fernseher – aber nicht wegen des Curved-Bildschirms, sondern weil er insgesamt technisch absolut überzeugt. Das gebogene Display sehen die Tester kritisch: Kaum praktische Vorteile, „eine reine Stilfrage“. Die Hersteller werben damit, dass beim Curved-TV jeder Punkt des Bildschirms den gleichen Abstand zum Zuschauer hat. Die Biegung soll für ein plastisches Bild sorgen, beinahe wie 3D. Und schließlich sind auch Kinoleinwände seit Jahrzehnten leicht gekrümmt. Doch die Nachteile liegen auf der Hand: Das perfekte Bild liefert ein Curved-TV nur für den Zuschauer, der auf der Couch exakt in der Mitte vor dem Fernseher thront. Wer am Rand sitzt, wenn die ganze Familie Fußball guckt, hat Pech gehabt. Ein Fernseher für Menschenscheue! Und wer sich einen Kurvenfernseher an die Wand hängt, ärgert sich über die „abstehenden Ohren“ an den Seiten. Die paar hundert Euro, die ein Curved-Modell mehr kostet, investieren clevere Fußball-Fans lieber in bessere Ausstattung ihres neuen Flatscreens. Fazit: Womöglich überschätzt wie Samsung-Werbemaskottchen Mario Götze in den Augen vieler Experten.

Scharf, schärfer, OLED. Das Bild dieser Screens ist eine Sensation! Foto: LG
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Scharf, schärfer, OLED. Das Bild dieser Screens ist eine Sensation! Foto: LG

Der OLED-Screen

Für Fernseh-Feinschmecker sind die neuen OLED-TVs ein wahres Festmahl – ein Fernseher wie Messi! Olé Olé OLED! Vorteil: Sie liefern das derzeit beste nur denkbare Bild. Nachteil: Die Ablösesummen, zu denen Sie ein OLED-Gerät zum Beispiel von eBay loseisen können, sind enorm. Bei OLED-Pionier LG geht es beispielsweise mit dem 55EC930V für rund 2.200 Euro los. Sie können aber auch locker 5.700 Euro für einen LG 65EF9509 oder 10.000 Euro für einen Panasonic TX-65CZW954 bezahlen. Ihr Konto wird es Ihnen nicht danken, Ihre Augen dagegen schon. Die organischen Leuchtdioden der OLED-Displays schalten sich bei Bedarf komplett ab. Dadurch entsteht ein sattes Schwarz, wo normale Fernseher nur ein Dunkelgrau schaffen. Enorme Kontraste und rund 1.000 Mal schnellere Reaktionszeiten als bei LCD-Geräten – schöner kann Fußball im Fernsehen nicht sein. Wenn die deutsche Mannschaft hier siegt, sieht die Konkurrenz nicht Dunkelgrau, sondern wirklich Pechschwarz!
Liefert Riesenbilder – Beamer Philips Screeneo 2.0 Fotos: Philips
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Liefert Riesenbilder – Beamer Philips Screeneo 2.0 Fotos: Philips

Der Beamer

Am Curved-Fernseher sieht man Fußball am besten alleine. Mit einem Beamer kann dagegen eine ganze Mannschaft mitjubeln. Perfekt für die EM-Party! Denn wenn ein Projektor das Bild an die Wand wirft, sind enorme Größen möglich. Sechs bis neun Meter Diagonale sind allemal drin – so ein 354-Zoll-Fernseher (neun Meter) bleibt mindestens bis zur Europameisterschaft 2036 ein Traum. Es gibt zwei konkurrierende Techniken: DLP-Beamer bieten kontrastreichere Bilder, LCD-Geräte sind etwas günstiger. Im Vergleich zum Fernseher sollte der Raum (oder der Garten) beim „Beamen“ deutlich dunkler sein. Wichtig: Der Beamer projiziert nur das Bild auf die Leinwand. Es muss also per HDMI ein Receiver für den TV-Empfang angeschlossen werden, und meist auch eine Heimkinoanlage für anständigen Stadionsound, der das oft lautstarke Gebläse des Beamers übertönt. Noch ein Nachteil: Weil die Beamerlampen oft mehr Wärme als Licht produzieren, kann der Stromverbrauch gut viermal höher liegen als bei einem Fernseher. Top-Beamer liefern Full-HD-Bilder, zum Beispiel der aktuelle Bestseller BenQ TH681 (580 Euro bei eBay). Nagelneu ist der Kurzdistanzprojektor Philips Screeneo 2.0 (1.800 Euro), der mit minimalem Abstand zur Leinwand auskommt, und der ein Soundsystem eingebaut hat. Doch für vier Wochen Fußballparty geht’s auch viel günstiger. Der Crenova XPE460 bietet zwar kein Full HD, doch er verwandelt den Garten schon für gut 115 Euro in eine französische Arena. Chapeau für diesen Preis!
Bei Beamern superwichtig – die richtige Leinwand. Foto: Jago24
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Bei Beamern superwichtig – die richtige Leinwand. Foto: Jago24

Die Extra-Kasten Leinwand

Prinzipiell wirft ein Beamer die Europameisterschafts-Bilder an jede Wand. Doch auf Raufasertapeten und unruhigen Hintergründen sieht auch ein Topspiel aus wie Rumpelfußball. Eine ordentliche Leinwand mit guter Beschichtung ist ihr Geld wert. Dabei ist der so genannte Gain-Faktor wichtig. Er gibt an, wie hell das Bild auf der Leinwand wirkt. Top sind Werte zwischen 1 und 1,2. Ein schwarzer Rahmen, wie ihn die meisten Leinwände aufweisen, wirkt wahre Wunder: Er sorgt für einen deutlich besseren Kontrast. Eine 2 x 2 Meter große Leinwand in HD-Qualität zum Beispiel von Jago gibt es bereits um die 45 Euro . Mit Motorantrieb zum Ein- und Ausrollen sind Sie ab etwa 110 Euro dabei. Grundregel für die Größe: Die Leinwand sollte halb so breit sein wie der Abstand zu den Zuschauern. Bei fünf Metern Abstand sind also 2,50 Meter Breite ideal. Die Unterkante sollte rund 1,20 Meter vom Boden entfernt sein.
Beamer im Mini-Format: Philips PicoPix PPX 3417  Foto: Philips
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Beamer im Mini-Format: Philips PicoPix PPX 3417 Foto: Philips

Der Mini-Beamer

Im aufwändigen Heimkino mit Full-HD-Beamer und Heimkinoanlage kann Fußball ausschauen wie aus der Südkurve – ein Genuss! Doch weil nicht immer Zeit für eine Europameisterschafts-Party ist, muss manchmal auch das Smartphone oder das Tablet genügen. Damit die Jungs oder Mädels trotzdem mitgucken können, genügt ein kleiner Taschenprojektor wie der 270 Gramm leichte neue Philips PicoPix PPX 3417 Wireless (399 Euro). Er verbindet sich drahtlos mit iPhone, iPad oder Android-Geräten, wirft Bilder bis zu drei Meter groß an die Wand. Der Akku hält zwei Stunden durch, also locker ein ganzes Spiel. Und sogar ein Lautsprecher ist an Bord. Die Europameisterschaft zum Überall-Dabei-Haben! Noch kleiner und günstiger ist der Philips PicoPix 2340, den Sie bei eBay um die 200 Euro finden.
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