Bastelpapiere und -kartons schnell und einfach finden

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Basteln – die schöne, kreative Freizeitbeschäftigung

Für viele Menschen gehört das Basteln mit zu den schönsten Freizeitbeschäftigungen. Zu Recht: Einerseits ist es immer wieder ein Erfolgserlebnis, wenn man etwas in der Hand hält, das man selbst gemacht hat. Andererseits fördert das Basteln die Kreativität sowie die Motorik und das Durchhaltevermögen, vor allem bei Kindern. Gründe genug, um Ideen zu entwickeln und diese selbst zu realisieren – je nach eigener Erfahrung können die Ansprüche unterschiedlichster Natur sein. Zudem gibt es sehr viele Ratgeber in Form von Büchern und Zeitschriften zu den unterschiedlichsten Themen, wenn man sich einmal "verbastelt" hat – was ja auch passieren kann.

Bei dem nachfolgenden Ratgeber liegt der Schwerpunkt bei Bastelpapier- und -karton, aus denen sich wunderbare Sachen gestalten lassen. Einerseits geht es darum, Ihnen die unterschiedlichen Papiersorten vorzustellen und wie man diese mit anderen Materialien kombinieren kann. Andererseits ist der Ratgeber auch dazu da, Sie zu eigenen Ideen zu inspirieren – denn auf diese kommt es letztlich an.

Wissenswertes über Bastelpapiere und -kartons

In irgendeiner Form hat man Papier praktisch tagtäglich in der Hand, ob als Visitenkarte, in Form eines Buches oder eines Katalogs sowie in der Küche als Haushaltstücher – und oft hängt es auch als Tapete an der Wand. Zumeist wird Papier aus Pflanzenfasern hergestellt.

Papiereinteilung nach Gewicht

Ob man letztlich von Papier, Karton oder gar von Pappe spricht, hängt vom sogenannten Flächengewicht ab, das in Gramm pro Quadratmeter (g/m²) angegeben wird. Normales Kopierpapier etwa hat in der Regel 80 g/m². Eine Visitenkarte dagegen kann 300 g/m² und mehr haben und ist dadurch deutlich stabiler; sie zählt damit zur Kategorie der Kartons oder auch Kartonagen. Steigt das Flächengewicht auf über 600 g/m², spricht man von Pappe, die häufig für Verpackungen, aber auch im Modellbau verwendet wird.

Pappmaschee - das besondere Papiergemisch

Eine Sonderform stellt Pappmaschee dar. Hierbei handelt es sich um ein Gemisch, hergestellt aus kleinen Papierfetzen und Bindemittel wie etwa Kleister. Pappmaschee wird oft verwendet, um Plastiken, Skulpturen und Ähnliches zu gestalten – echtes Bastelmaterial also, mit dem man viele kreative Ideen verwirklichen kann. Pappmaschee lässt sich zudem sehr leicht selber machen, vor allem, wenn man einen Aktenvernichter oder Papierschredder besitzt. Im ersten Schritt kommt das zerschredderte Papier (alternativ winzige Zeitungsschnipsel) in einen mit warmem Wasser gefüllten Eimer. In dem Behälter lässt man das Material circa 12 Stunden lang aufquellen, im Anschluss wird die aufgeweichte Masse zum Beispiel mit einem Pürierstab zu Mus verarbeitet. Nun benötigt man noch ein feines Sieb, um das Wasser abtropfen zu lassen. Diesen Vorgang können Sie verstärken, indem Sie mit den Handballen zusätzlich Druck ausüben. Fehlt noch der Tapetenkleister, den Sie gründlich mit dem Papiermus vermischen – und fertig. Sie können mit dem selbst gemachten Pappmaschee nach Herzenslust Figuren oder andere Dinge formen. Ganz sicher eine tolle Idee, die auch den Nachwuchs begeistern wird.

Papiereinteilung nach Oberfläche

Ein weiteres Kriterium bei der Auswahl der richtigen Papiersorte ist die Oberfläche: Bei sogenannten Naturpapieren bleibt die Oberfläche unbehandelt und wirkt je nach Verarbeitung mehr oder weniger rau. Dem stehen die glatt gestrichenen Papiere gegenüber: Bei diesen wirkt die Oberfläche durch die Behandlung mit Bindemittel deutlich glatter und damit auch stabiler. Diese Technik wird nicht nur für Fotopapier verwendet, um die Druckqualität zu erhöhen, sondern auch bei Buntpapieren, die sich sehr gut zum Basteln eignen. Unterschieden wird zwischen

  • matt gestrichen,
  • semimatt gestrichen und
  • glänzend gestrichen.

Büttenpapier selbst herstellen

Es gibt viele weitere Papiersorten, zu denen zum Beispiel auch das Büttenpapier gehört, eine edle, traditionell handgeschöpfte Papiersorte. Büttenpapier ist immer dann empfehlenswert, wenn Sie eine kleine Anzahl an hochwertigen Einladungskarten zu einem besonderen Anlass selbst basteln möchten, zum Beispiel für die eigene Hochzeit oder einen runden Geburtstag. Prinzipiell lässt sich Büttenpapier auch selbst schöpfen. Dazu benötigt man allerdings einige Werkzeuge, dazu zählen:

  • die Bütte – ein wannenförmiges Gefäß,
  • ein grober Rührstab,
  • ein zweiteiliges Schöpfsieb (Papiersieb),
  • Mixer oder Pürierstab,
  • Filztücher oder Baumwollhandtücher und
  • Altpapier.

Den zweiteiligen Schöpfsieb findet man im Internet, im Fachhandel oder man bastelt ihn selbst: Dazu sind zwei gleichgroße Holzrahmen mit dem gewünschten Innenmaß (Blattgröße) vonnöten. Auf einen der Rahmen zieht man zum Beispiel ein feinmaschiges Fliegengitter auf, fertig ist das Schöpfsieb.

Die Grundsubstanz – den Faserbrei – stellen Sie exakt in derselben Art und Weise her, wie zuvor für Pappmaschee beschrieben. Einzig die finale Vermischung mit Kleister fällt dabei weg. Die Konsistenz des Breis lässt sich prüfen, indem man etwas davon in ein Glas kippt: Sieht man im Gegenlicht noch Knäuel, muss nochmals nachpüriert und verfeinert werden. Stimmt die Konsistenz, wird der Brei mit reichlich Wasser in die Bütte gekippt. Das Mischverhältnis ist entscheidend für die Stärke des Büttenpapiers: Je höher der Anteil an Faserbrei, desto dicker wird das Papier. Nun presst man die beiden Holzrahmen fest aufeinander, sodass das Sieb in der Mitte ist, taucht dieses senkrecht komplett in die Bütte, stellt es waagrecht und zieht es langsam wieder heraus. Hat man alles richtig gemacht, liegt das erste selbst geschöpfte Blatt auf der Sieboberfläche. Jetzt gilt es, den oberen Rahmen vorsichtig abzunehmen, dazu wird das Sieb hochkant neben das Filz- oder Baumwolltuch gestellt und langsam geneigt, bis das Blatt sich vom Sieb löst und auf die Unterlage gleitet. Danach legt man ein zweites Tuch darüber und beschwert es, damit die Flüssigkeit aus dem Papier gepresst wird.

Wer sich intensiver mit dem spannenden Thema Büttenpapier beschäftigen möchte, findet zahlreiche Ratgeber mit hilfreichen Tipps und weiterführenden Informationen.

Bastelpapiere & -kartons: Auf das richtige Material kommt es an

Weil man das nötige Material mit großer Wahrscheinlichkeit bereits in irgendeiner Form zuhause hat, braucht man für manche Bastelideen gar nicht großartig zu suchen – zum Beispiel, wenn man Origami-Figuren basteln möchte. Für diesen Fall nämlich reicht klassisches Kopierpapier zunächst völlig aus. Vielzählige Faltanleitungen finden sich im Internet oder in entsprechenden Büchern mit ausführlicher Bebilderung und hilfreichen Erklärungen.
Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt, wer etwa einem geliebten Menschen Geld in Verbindung mit einer originellen Geschenkidee überreichen möchte: Der Geldschein sollte dabei möglichst neu sein, damit man ihn gut falten kann – mit einer freundlichen Nachfrage bei der Hausbank sollte dieses Problem schnell gelöst sein. Übrigens: Es braucht keine künstlichen Fingernägel, um die Falz möglichst sauber zu ziehen.

Origami- und Duo-Color-Papier

Mit ein wenig mehr Aufwand und speziellem Origami-Papier lassen sich weitaus komplexere Figuren falten und basteln, zum Beispiel mehrfarbige Blumen oder Lieblingstiere, selbst fantasievolle Drachen sind möglich. Origami-Papier ist auf der Vorderseite bedruckt, auf der Rückseite weiß und lässt sich sehr gut falten. Etwas spezieller ist das sogenannte Duo-Color-Papier, auf dem sich Vorder- und Rückseite farblich unterscheiden. Traditionell kommt Origami ohne Schnitte und Klebstoff aus, allerdings ist dies keine bindende Regel: Jeder sollte für sich selbst entscheiden, was erlaubt ist – auf das gewünschte Ergebnis kommt es an.

Backpapier und Transparentpapier

Ein anderes Beispiel sind Windlichter: Schnell und einfach bastelt man diese in einer Zylinderform etwa aus Backpapier, das typischerweise wärmeresistent ist. Eine schöne Idee, wenn es einmal schnell gehen muss, weil sich Überraschungsgäste angemeldet haben. Wer dagegen etwas mehr Zeit hat, bestellt Transparentpapier im Internet oder besorgt sich dieses beim Fachhandel um die Ecke. DINA4-Bögen lassen sich längs geschnitten von der Größe her sehr einfach zu zwei Windlichtern verarbeiten. Noch schöner und persönlicher mit individuellen Motiven ist folgende Idee: Urlaubsbilder oder sonstige Erinnerungsfotos werden im passenden Format angelegt und auf dem Transparentpapier ausgedruckt. Bei dieser Art von Windlichtern sollten Sie immer die Wärmeentwicklung durch die Kerzen berücksichtigen und entsprechende Vorkehrungen treffen.

Wie Sie selbst einen Papierkorb basteln

Bastelpapier wie auch Bastelkarton lässt sich nicht nur falten, schneiden und verkleben, sondern auch sehr schön flechten, beispielsweise zu einem Papierkorb. Für einen größeren Papierkorb benötigen Sie Bastelkarton in Bögen, den man in Längsstreifen mit einer Mindestbreite von 2 cm schneidet. Für den Boden des Papierkorbs kann ein kreisrundes Stück Verpackungskarton herhalten. Auf der Rückseite dieses Kartons zieht man mit Bastelkleber eine Linie, die der Breite der Streifen entspricht, und klebt diesen so an, dass er an beiden Seiten gleich lang übersteht. Diese Prozedur wiederholt man, bis der gesamte Boden ringsum bedeckt ist.

Im nächsten Schritt wird ein loser Streifen innen mit einem der senkrechten Streifen direkt über dem Boden verklebt. Diesen kann man jetzt ringsum mit allen anderen Streifen verflechten, indem diese abwechselnd vor und hinter den Streifen durch gefädelt werden. Auch dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Die überstehenden Streifen werden zum Schluss nach innen geknickt und verklebt. Bei dieser Bastelarbeit liegt es auf der Hand, dass das gewählte Papier ein größeres Flächengewicht vorweisen sollte, damit die notwendige Stabilität gewährleistet ist.

Noch mehr rund ums Bastelpapier

Sehr schön zum Basteln eignet sich auch Krepp-Papier: Dieses zeichnet sich durch unregelmäßig angelegte Querfalten aus und ist im Gegensatz zu allen anderen Papiersorten deutlich dehnbarer. Von der Haptik her wirkt es sehr geschmeidig. Häufig wird es zum Verpacken und zum Dekorieren verwendet. Ein typisches, fast jedem bekanntes Beispiel ist die Schultüte, die ganz klassisch mit buntem Krepppapier verschlossen wird. Zudem lassen sich speziell aus diesem Material mit ein wenig Geduld und Übung sehr schöne und zugleich filigrane Papierblumen basteln. Tolle Effekte ergeben sich auch, wenn man bunte Kreppkügelchen auf andere Materialien klebt und dabei zum Beispiel Tierformen wie etwa eine Schnecke nachbildet, die zuvor aufgezeichnet wurde. Eine weitere Kategorie bilden die sogenannten Seidenpapiere, die dem Transparentpapier ähnlich, jedoch deutlich hochwertiger sind.

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