Basketballschuhe für Herren: die beliebtesten Sneakers und Sportschuhe nicht nur für NBA-Fans

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Basketballschuhe für Herren: die beliebtesten Sneakers und Sportschuhe nicht nur für NBA-Fans

Basketball ist nicht nur eine Trendsportart - Basketball setzt selber Trends. Das gilt für die Mode auf, sowie abseits des Parkettbodens. Die größten Vorbilder und besten Spieler der Welt stehen in der nordamerikanischen Profiliga "NBA" unter Vertrag. Kobe Bryant und LeBron James aus heutigen Tagen oder Michael Jordan von den legendären Chicago Bulls der Neunziger - die großen Weltstars prägen das Modebild enorm. Gerade Sportschuhe werden besonders intensiv vermarktet und sind bei verschiedensten Zielgruppen äußerst beliebt. Das hat einen ganz besonderen Grund: Auf dem Platz tragen die Akteure einheitliche Jerseys, abseits des Feldes gilt sogar ein Dress-Code - eine gewisse Uniformität macht sich breit. Bei den Schuhen dürfen sich die Athleten allerdings nach eigenen Vorstellungen ausleben. Besonders gute Spieler bekommen Ihre eigene Schuh-Serie. Allerdings hat der Basketball die Schuhmode auch in Bereichen geprägt, in denen der Einfluss des Sports nicht mehr so offensichtlich ist. Dazu gehören zum Beispiel der Adidas Superstar oder auch die "Chucks" von Converse. Lesen Sie hier, was Sie über Basketballschuhe wissen sollten. Basketballschuhe und andere Sneaker kaufen Sie bei eBay im Sneakershop! 

Die ersten High-Top Sneaker - die Geschichte des Basketballschuhs

Converse All-Stars stehen fast sinnbildlich für die Mode nach der Neunziger- und der Jahrtausendwende. "Chucks" gehören zu verschiedenen Outfits dazu: ob sportlich-leger und trotzdem schick oder als leiser Ton der Rebellion - die Schuhe sind außergewöhnlich wandelbar. Je nach Kontext kann die Grundaussage bei jedem Träger eine andere sein. Doch woher kommen diese legendären Schuhe eigentlich, die besonders gern im abgewetzten Zustand getragen werden?
Die allseits bekannte, schwungvolle Signatur gehört Charles Hollis Taylor - Spitzname Chuck. Taylor war nicht nur als Geschäftsmann und Verkäufer talentiert, sondern auch am Lederball ein Könner - der übrigens bis in die 1950er ein gewöhnlicher Fußball war. Als Basketballer wusste der Amerikaner, geboren 1901 im ländlichen Brown County, worauf es bei einem wirklich guten und sicheren Schuh ankommen musste. Bereits 1910 wurde die erste Version des All Stars verkauft, allerdings noch nicht in der finalen Version. In Taylors siebzehntem Lebensjahr begann er, die Schuhe für die Spiele seiner Highschool zu tragen. 1921 beschloss er, bei Converse Shoes Chicago vorzusprechen und erhielt prompt einen Job. Als professioneller Basketballer reiste "Chuck" durch große Teile der USA, trug dabei den All-Star Schuh und vermarktete diesen.

Die Geburt einer Marke

Immer wieder gab Taylor Tipps, wie der Schuh noch besser werden könne. 1923 folgte die Umbenennung zu Ehren des Verkauf-Talents: Der Chuck Taylor Converse All-Star war geboren - und wurde bis heute über 600 Millionen Mal verkauft. Nach einigen weiteren Verbesserungen trug fast jeder Profi-Basketballer Chucks - Alternativen waren noch rar gesät. Nach einigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten kaufte Nike die Anteile von Converse auf, an dem Gesamtkonzept änderte sich jedoch nichts. Das offizielle Motto bleibt: "Schuhe sind langweilig, trage Sneaker." Die Lifestyle Schuhe mit Basketball-Hintergrund machen den Großteil des Umsatzes aus, Converse bleibt den Wurzeln aber treu und produziert immer noch Schuhe für höchste Ansprüche. Sehr bekannt ist zum Beispiel die Kollaboration mit dem heutigen Superstar Dwyane Wade und der daraus resultierenden Sonderserie "The Wade".

Analog zu den Chucks liest sich die Geschichte des Adidas Superstar. Die Optik lässt Sie nicht gleich auf einen Basketballschuh schließen - doch für genau diesen Sport wurden die Sneaker konzipiert. Der Nachfolger, Superstar 2, zeigt zusätzlich, dass auch deutsche Sportartikelhersteller in der amerikanischen Paradedisziplin brillieren.

Deswegen tragen sich Basketballschuhe besonders gut im Alltag

Basketball ist eine Sportart, die von vielen Richtungswechseln geprägt ist. Sogenannte "Cuts" belasten häufig die Außenseite des Schuhs, aber auch den Fuß selbst extrem. Ein Basketballer muss deswegen Wert auf eine gute Verarbeitung des Materials legen. Im günstigsten Fall gibt nur der Schuh nach, im schlechtesten Fall der Fuß selbst. High-Top Sneaker schützen zusätzlich vor dem Umknicken. Im eigentlichen Geschehen in der Sporthalle ist die größte Gefahr die unsanfte Landung auf des Gegners oder Mitspielers Fuß. Bei einem konzentriertem Sprung um sich einen Rebound zu sichern oder den Wurf des Gegners zu blocken, ist der Blick nicht auf den Hallenboden gerichtet. Die unebene Fläche wirkt sich so ungünstig auf die Landung aus, dass ein Umknicken häufig unvermeidlich ist. Ein guter Sneaker schützt mit einer verstärkten Knöchelpartie im Ernstfall oft vor schweren Verletzungen - trotzdem hat fast jeder Basketballer irgendwann Probleme im Sprunggelenk.
Zusätzlich sind die Sohlen gedämpft, um die Belastungen der häufigen Landungen nach Sprungwürfen und Korblegern abzufedern. Sie müssen aber kein Basketball-Enthusiast sein, um die Vorteile auch im Alltag zu spüren. Die Polsterungen der modernen Schuhe schonen Ihre Füße beim Spaziergang oder Einkauf, der Umknick-Schutz macht sich bei einer Unachtsamkeit an einer hohen Bordsteinkante bezahlt. Außerdem müssen Basketballschuhe gut belüftet sein, die Bewegungsabläufe sind schließlich komplex und schweißtreibend. Insgesamt tragen sich die Schuhe also bequem und sicher und bieten zusätzlich eine bestechende Optik bei einem sportlichen Auftritt.

Basketballschuhe im Alltag - diese Sneaker sind besonders beliebt

Die Geschichte von Converse zeigt, wie Basketballschuhe überhaupt populär geworden sind. Zu Schuhen der Pop- und Subkulturen wurden solche Sneaker erst weitaus später. Im Kampf um die Gunst der Spieler und Zuschauer des Basketballsports versuchen sich die Schuhhersteller immer wieder gegenseitig zu übertrumpfen. Besonders wichtig dabei ist ein auffälliges Design mit Wiedererkennungswert. Ein weiteres Stichwort für einen guten Schuh ist die "Performance" - die Leistungsfähigkeit des Athleten soll erhöht werden. Eine höhere Sprungkraft durch einen bestimmten Sneaker zu erreichen, ist allerdings eine Werbelegende.

Ein besonders naheliegender Grund, Basketballschuhe auch im Alltag anzuziehen: Übergrößen sind häufig automatisch im Angebot. Die großen Center in der NBA sind mehr als sieben amerikanische Fuß hochgewachsen, also über 2,13 Meter groß. Schuhgrößen von weit über Fünfzig wie bei Shaquille O'Neal oder Dirk Nowitzki sind deswegen nicht ungewöhnlich. Viele Freizeitsportler leben auf großem Fuße - mit Basketball-Sneakern ist die Gelegenheit passendes, trendiges und trotzdem gemütliches Schuhwerk zu finden, günstig. Zwischen folgenden zwei Grundvarianten dürfen Sie wählen:

  • High cut: Die klassische Variante, bekannt schon von den Chucks. Auf dem Parket vor allem für "Big Men" und solche, die maximale Sicherheit um das Sprunggelenk brauchen.
  • Low cut: Wenn Sie keine hochgeschnittenen Schuhe möchten oder brauchen, sind Low cut Sneaker die richtige Wahl für Sie. Auf dem Platz bieten sie kleineren und somit schnelleren Spielern viel Agilität - im Alltag sind sie ebenfalls sehr flexibel.

Legenden des Basketball: Diese Basketballer haben eigene Schuhserien

Chuck Taylor war ein Vorreiter in vielerlei Hinsicht. Ohne ihn hätten Ausnahmetalente wie Michael Jordan, LeBron James oder Kobe Bryant vielleicht niemals eine eigene Schuhserie bekommen. Das Gehalt für die Superstars im Basketball ist durch eine Obergrenze festgelegt - zumindest in der NBA. In der Regel erhalten die Topverdiener in den USA etwa 20 Millionen Euro. Eine Ausnahme ist hier Kobe Bryant, der in der Saison 2012-2013 über 30 Millionen US-Dollar verdient hat. Zweiter in der Liste ist übrigens der Würzburger Exportschlager Dirk Nowitzki. Bei den talentiertesten und erfolgreichsten Spielern versuchen große Sportartikelhersteller schnell eine Partnerschaft einzugehen. Die Spieler erhalten Tantieme und großzügige Entschädigungen für erbrachte Werbeleistungen, Sportschuhanbieter setzen dafür besonders viele Exemplare ab. Sie als Kunde profitieren auch: Die Sneaker sind oft detailverliebt gestaltet und qualitativ auf ähnlichen hohem Niveau wie der Spieler selbst.

Jordan Brand

Michael Jordans trägt seinen Ruf als einer der besten Basketballer der Neuzeit völlig zu Recht. Seine eigene Schuhserie passt sich dem legendären Ruf des Namens-Paten nahtlos an, erweiterte diesen sogar. Aus "Air Jordan" wurde so die "Jordan Brand" und eine Schuhserie, der nicht nur NBA-Fans verfallen sind. Insgesamt hat die Jordan Brand über eine Milliarde US-Dollar umgesetzt. Mittlerweile ist Jordan über 50 Jahre alt und als Besitzer der Charlotte Bobcats wieder in der NBA umtriebig. Bei karikativen Basketball-Veranstaltungen trägt Jordan noch immer seine Schuhserie - und bewies auch im für Basketballer fortgeschrittenem Alter von über Fünfzig, dass er den orangenen Lederball durch den 3,05 Meter hohen Ring stopfen kann. Ob es ausschließlich an den Schuhen liegt, bleibt zu bezweifeln - dennoch sind die "Air Jordans" bei Sammlern und Aktiven höchst beliebt.

Weitere Topstars mit eigenen Schuhserien: Kobe Bryant und LeBron James

  • Kobe Bryant: Die besonders guten Basketballer der Neuzeit lassen sich bereits bei der Nennung ihres Vornamens zuordnen: Shaquille, LeBron oder eben Kobe. Die "Black Mamba", so der Spitzname, ist weltweit bekannt, seine eigenen Schuhserien legendär. Besonders beliebt: die Zoom-Serie. Die Schuhe, produziert von Nike unter ständigem Feedback und Rücksprache mit dem Perfektionisten Bryant, sind auf der Straße ähnlich beliebt wie auf dem Platz.
  • LeBron James: eine beliebte Debatte im Basketball: Wer ist besser - Kobe oder LeBron? Auch bei den Schuhen lässt sich diese Frage nicht so leicht beantworten, zumal beide mit Nike kooperieren. Das Besondere bei "King James": Der Schuhhersteller schloss den Mulit-Millionen Dollar Vertrag bereits ab, als LeBron seine Körbe noch in der High-School warf.

Die Faszination Basketball - verkörpert durch die Schuhe

Der nordamerikanischen Basketball-Liga haftet noch immer eine faszinierende Aura an. Fast jeder aktive Basketballer möchte es einmal in die NBA schaffen. Der Basketballsport im fernen Amerika ist aus europäischer Perspektive etwas ganz besonderes. Die besten Basketballer der Welt zieht es fast immer irgendwann in die USA - zu attraktiv sind die Verdienstmöglichkeiten, das öffentliche Interesse groß wie an kaum einem anderen Ort auf der Erde. Die Faszination NBA muss Sie aber nicht erfasst haben, um die Vorteile der Schuhe der NBA zu erleben. Ob Sie einen speziellen Signature-Sneaker tragen möchten oder abgewandelte Klassiker wie Chucks oder Adidas Superstars bevorzugen, bleibt Ihre Entscheidung.

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