Basiswissen für Hunde-Trockenfutter

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Das Angebot ist reichhaltig: Hunde-Trockenfutter gibt es in vielen Varianten und von vielen Herstellern.

Nun hat man als Hundebesitzer ja gewisse Prämissen was das Futter angeht. Die Gruppe derjeniger, die das Billigste Futter füttern möchten bzw. das in der Werbung am Meisten gepriesene soll hier NICHT angesprochen werden. Vielmehr möchte ich hier all diejenigen erreichen, die ihren Hund gesund und vor allem möglichst schonend ernähren möchten.

Eine grundlegende Problematik ist oft, dass viele Hundehalten annehmen, es sei egal was das Tier fresse, es würde ihm doch schmecken.

Aber: Ein Tier frisst alles, was halbwegs genießbar ist.

Das Problem hierbei ist vor allem, dass bei unseren hochgezüchteten Rassen heutzutage vor allem der Verdauungsapparat der Tiere immer sensibler wird. Deshalb gilt es auch unter dem Hintergrund eines möglichst langen, gesunden Lebens des Vierbeiners auf eine gesunde Ernährung zu achten (viel mehr als das für den Menschen gilt!).

Auf Folgendes sollten Sie achten:

  • im Futter sollten keine tierischen Nebenerzeugnisse enthalten sein.
  • es sollte hochverdaulich sein
  • es sollten keine hormonbehandelten oder genmanipulierten Bestandteile enthalten sein
  • die nötige Futtermenge pro Tag sollte so gering wie möglich sein, damit der Verdauungsapparat nicht so sehr belastet wird. (hochverdauliche Futter)
  • das Vitamin K3 darf nicht enthalten sein - es ist als Krebserregend eingestuft worden!
  • Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel), Herbizide (Unkrautvernichter) und Fungizide (Mittel gegen Pilzbefall) sollten bei den Rohstoffen nicht verwendet worden sein.
  • Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren sollten in ausgewogenem Verhältnis enthalten sein - diese sind für eine ausgeglichene Fellstruktur verantwortlich

Und ganz wichtig: Keine Lockstoffe, Keine Geruchsverstärker, Keine Geschmacksverstärker! Diese können suchtartige Abhängigkeiten hervorrufen

Abschließend zu sagen gilt es, dass es nicht primär darauf ankommen sollte, ob es dem Hund auf Anhieb (wichtig!) schmeckt, sondern ob er damit nicht sich selbst schadet. Viele aus der Werbung bekannte, große Unternehmen haben genau die oben beschriebenen Negativmerkmale alle in ihren Futtersorten vereint!

Was ist zu empfehlen?

Besonders Super Premium Futtermittel, die aus den USA oder den skandinavischen Ländern kommen (und auch dort produziert werden!!!), sind zu empfehlen. Die Kontrollen sind hierfür schärfer als für innerhalb der EU produzierte Futtersorten. Es erfolgt durch die Behörden vor Ort und auch die Importbehörden des deutschen Zolls eine penible Kontrolle jeder Charge.

 

Sie sind unsicher, was Sie füttern sollen?

Fragen Sie Ihren Zoofachhändler vor Ort (NICHT die Angestellten bei einem bekannten großen Tierbedarfs-Franchisenehmer!), also den Einzelhändler. Er sollte Sie im Allgemeinen gut beraten können. Sprechen Sie ihnauf Probleme offen an.

Wer oftmals auch NICHT helfen kann, ist der Tierarzt. Es gibt sicherlich viele Gute, ohne Zweifel. Aber: Viele Tierärzte versuchen, Ihnen das Futter, das ihnen am meisten Gewinn einbringt, zu verkaufen. Also Vorsicht!

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