Barefoot, baumloser Sattel, Reiten wie auf Wolken!

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Hallo liebe Barefoot-Interessenten,

ich habe den Sattel nun ein Jahr in Benutzung, und kann nur Gutes berichten. Mein Pferd ist ein 20-jähriger Haflinger, der vor ca. 2 Jahren an einer Stoffwechselkrankheit erkrankte. Damals war er 18 Jahre, und schon immer etwas schwerfuttrig. Ich mußte meine beiden Kieffer-Sättel mindestens 2x im Jahr ändern lassen, da sie entweder zu weit oder zu eng waren. Als die Krankheit ausbrach, war es noch schlimmer. Er nahm rapide ab, sollte aber bewegt werden, da der Blutzucker viel zu hoch war. Ich las in einer Pferdefachzeitschrift über den Sattel, und nahm auch gleich Kontakt zu Barefoot auf. Die Leute dort sind alle sehr nett und kompetent, sodaß meine Fragen alle gleich beantwortet wurden. Ich bekam dann den Sattel Chayenne in englischer Ausführung zugeschickt. Beim ersten Gebrauch stellte ich fest, daß er mit der normalen Decke (Fell unterm Sattel und 2 Taschen mit Moosgummiposterung) stark nach hinten rutschte. Ich bestellte mir dann die Sattelunterlage Physio(hat eine rutschfeste Unterlage und ist genauso mit 2 Einschubtaschen zu polstern, zwecks Wirbelsäulenfreiheit), mit der passte er meinem Hafi dann optimal. Er ist super bequem, lässt sich supergut mit Nussöl und Imprägnierspray pflegen, mein Pferd fühlt sich sehr wohl damit. Endlich muß ich nicht ständig Geld für Änderungen meiner Sättel ausgeben, und kann trotzdem ins Gelände und Dressurreiten. Nur zum Springen würde ich ihn nicht empfehlen, da er durch den Glasfibereisatz im vorderen Bereich(gibts übrigens 2 Größen für breitere und schmälere Pferde, kann man mit einem Reißverschluß der eingearbeitet ist selbst auswechseln) im Springsitz nicht gut zu reiten ist. Über kleinere Hindernisse in der Natur oder Cavalettis kann man problemlos gehen. Auch auf bockfreudigen Pferden ist er gut zu benutzen, da er trotz fehlender Kniepauschen überraschend guten Halt bietet.Alles in allem ein durchaus guter Sattel für den Freizeitreiter mit Dressurambitionen ohne Tuniere oder als Zweitsattel.Es gibt ihn auch noch in Westernausführung und jeweils in 2 Sitzgrößen. Tolles Preis-Leistungsverhältnis, für rund 600 Euro komplett eine durchaus erschwingliche Anschaffung. Ach ja zum Schluß noch, es gibt auch eine Dressurdecke mit Kniepauschen, die ich mir aber nicht gekauft habe, da ich eine sehr langes Bein habe und sowieso nie an irgendwelche Pauschen bei Dressursätteln heranreiche.Habe jetzt gelesen, daß es auch einen Dressursattel gibt! Wäre schön, wenn mir jemand mailen könnte, der schon einen besitzt, oder Porbe geritten hat!

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