Bäder planen und sanieren: moderne Duschabtrennungen in allen Bauarten

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Bäder planen und sanieren: moderne Duschabtrennungen in allen Bauarten

Mindestens einmal im Leben eines jeden Hausbesitzers stellt sich die Frage: Soll man das Bad sanieren? Die Fliesen könnten an aktuelle Trends angepasst werden, die Toilettenschüssel hat ihre besten Tage gesehen und ein Whirlpool statt der Badewanne ist eine Überlegung wert. Ebenso das optische Kernstück eines jeden Badezimmers, die Dusche, unterscheidet sich im Aussehen als auch der Technik von früher zu heute. Durch die neuen Duschabtrennungen fällt die Dusche sofort ins Auge. Nicht nur bei Sanierungen, auch bei einem Neubau sollten Sie auf moderne Trenner, die es in allen erdenklichen Bauarten gibt, ein Augenmerk legen. Der nachfolgende Ratgebertext zeigt Ihnen, was der Markt in Sachen Duschabtrennungen anbietet, welche Materialien verbaut werden und was für Ihr Bad passt.

Ein Bad zu planen, ist eine langwierige Aufgabe, ...

… für die Sie sich in jedem Fall Zeit nehmen sollten. Dabei ist der Unterschied wichtig, ob es sich um eine Komplettrestauration von bestehenden Räumlichkeiten handelt oder ob Sie erst in Zukunft ein Haus besitzen.

  • Wenn Ihr Bad veraltet ist oder einige Funktionen nicht mehr wie gewünscht laufen, ist es an der Zeit, über eine Erneuerung nachzudenken. Planen Sie mehr Zeit ein, denn die alten Elemente müssen zuerst entfernt werden. So benötigen Sie beispielsweise einen Container, um die Fliesen abzutransportieren sowie spezielles Werkzeug, um sie aus der Wand zu schlagen. Wollen Sie eine Dusche erneuern, müssen Sie die Maße Ihres alten Modells kennen. Haben Sie einen Spielraum? Häufig sind die aktuellen Trends breiter als frühere Abtrennungen. Kaufen Sie eine enger geschnittene Variante, verplanen Sie den Raum zwischen der Duschabtrennung und möglichen anderen Gegenständen.
  • Bauen Sie ein Haus komplett neu, haben Sie logischerweise noch keine Badezimmereinrichtung, die Sie vorher entfernen müssen. Sie kennen aber bereits die Eckdaten Ihres zukünftigen Bades. Bei der Auswahl der richtigen Dusche sind diese die Grundvoraussetzung, die es zu beachten gilt. Oftmals passt genau das gewünschte Modell nicht und Sie müssen dann auch die anderen eventuell schon ausgesuchten und abgestimmten Möbel für das Badezimmer neu wählen. Umgehen Sie diesen Schritt vorher und sparen Sie sich viel Zeit.

Bei beiden Varianten ist darauf zu achten, dass die Duschabtrennungen möglichst zeitnah am gewünschten Einbaudatum lieferbar sind. Denn wer möchte schon nach getaner handwerklicher Arbeit ohne Dusche ins Bett gehen?

Duschabtrennungen waren in früheren Zeiten mehr funktional als optisch ansprechend

Vor vielen Jahren war der Duschvorhang, wenn überhaupt, die einzige Abtrennung, die das restliche Bad vor Wasserspritzern verschont ließ. Dieser war möglicherweise noch auf die restlichen Badmöbel abgestimmt. Duschkabinen warteten bereits mit Schiebetüren mit Rolltechnik auf, die die Dusche vom Bad trennte. Doch beide Arten waren weniger auffällig als ein reiner Gebrauchsgegenstand. Diese Tatsache hat sich mit den modernen Duschabtrennungen radikal geändert.

Auf die heutigen Duschabtrennungen fällt der Blick- und sollte möglichst daran hängebleiben

Es gibt zwar immer noch die einfachen Kunststoffabtrennungen (und natürlich gleichsam praktische Vorhänge), die schnell und einfach zu installieren sind.

  • Der Preis überzeugt hierbei, wenn man die Summen mit den anderen Varianten heutzutage vergleicht.
  • Die Qualität hingegen lässt bei vielen jedoch sehr zu wünschen übrig. Der Rollmechanismus verhakt sich sehr leicht. Was nicht passieren dürfte, tritt ein: Kommt Wasser in die Laufschienen, werden viele Kunststoffabtrennungen schwer bis gar nicht mehr schiebbar.
  • Bei festerem Kraftaufwand brechen manche schlecht verbauten und minderwertigen Türen leicht.

Doch zwei weitere Materialien haben auf- oder sogar überholt:

  • Kunststoffglas, welches besser verarbeitet ist als die früheren Varianten.
  • Echtglas, das hochwertiger ist als das Kunststoffglas. Die Oberfläche ist glatter als die des Kunststoffglases. Dadurch ist sie für den Benutzer nach der Dusche leichter zu pflegen. Sie kann mit einem einfachen Duschabzieher oder einem fusselfreien Tuch gereinigt werden. Die Langlebigkeit spielt eine große Rolle. Die Nachteile des Kunststoffes bleiben wie früher oftmals bestehen.
  • Wenn Sie mit dem Echtglas als Verbauungsmaterial beginnen, ist dies der richtige Weg, um Ihr Bad zu einer optischen Aufwertung zu bringen. Es wirkt hochwertiger.
  • Eine Spielart des Echtglases ist das Sicherheitsglas. Sie bestehen aus mehreren miteinander verklebten Scheiben. Es gibt auch Einscheiben-Sicherheitsgläser, die besonders intensiv herabgekühlt werden. So ist nach dem Duschen eine freie Sicht gewährleistet, da die Scheibe auf Raumtemperatur beheizt ist.
  • Wer nicht nur einfaches Glas verbauen möchte, kann auf ein Satin-Muster setzen. Dieses Strukturglas bieten den Vorteil, dass sie Licht in die Kabine einlassen, gleichzeitig aber den Blick auf den Duschenden verdecken. Der Vorteil im Aussehen ist nicht zusätzlich zu erwähnen. Partielles Milchglas, sandgestrahltes Muster und vereinzelt eingesetzte Highlights sind für modebewusste Badezimmerbauer zu empfehlen.

Griffe, Scharniere und Schrauben werden zu Blickfängern im Badezimmer

Nicht nur das Glas, auch die anderen Details werden immer mehr auf das gesamte Ambiente im Badezimmer abgestimmt. Griffe und Halterungen, selbst die verbauten Schrauben und Scharniere können in dezenter und auffälliger Optik erstanden werden. So sind diese nicht mehr nur praktisch, und unabdingbar einzusetzen, sondern unterstützen den Raum in seiner Ansehnlichkeit.

Auch die Rahmen, so verbaut, sind auf das restliche Design abzustimmen.

Vor allem das Glas und die Accessoires sind für das Aussehen und den ersten Blick entscheidend. Achten Sie hierbei darauf, dass es eher zeitlos ist und Sie länger daran Gefallen haben können.

Die neuen Bauarten von Duschabtrennungen überzeugen jeden Neu- und Umbauer

1. Wollen Sie Ihre Dusche komplett gerahmt haben, keinen Rahmen oder nur einen Teil darin gesetzt haben?

  • Diese drei Varianten gibt es und der eigene Geschmack sollte hierbei entscheiden. Bis zu drei Gläsern sind einzubauen. Hier sind Sie jedoch nicht vor möglicherweise auftretenden Blicken geschützt. Die Dusche steht in diesem Fall frei.
  • Befindet sie sich in der Nische, kommt ein Glas an die Front. Präferieren Sie eine Eckdusche, liegt es an Ihnen, ob Sie eine oder zwei Abtrennungen in Glasoptik bevorzugen.

Im Hinblick auf die zukünftige Reinigung und Pflege empfehlen sich rahmenlose Duschen. Passen diese vom Stil her in Ihr Bad, ist das andererseits auch noch ein modernes und aktuelles Design. Dies wertet das Zimmer auf.

2. Rund, U-Form oder eckig?

  • Je nach Größe des Raums gibt es die Möglichkeit, eine Duschkabine auch rund anfertigen zu lassen. Eine sogenannte Viertelkreisdusche ist etwas Besonderes. Es gibt keinerlei „toten Ecken“ mehr, da das Badezimmer durch das Runde jeden Winkel erreicht.
  • Wer sich für die U-Form entscheidet, wird auf jeden Fall damit auffallen. Sehr puristisch gehalten, steht sie frei im Raum. Größere, aber auch kleinere Bäder können diese Form vertragen. Die Duschtüren lassen sich bei der faltbaren Duschkabine auch einfach wegklappen, sodass man mehr Platz hat.
  • Durch die Eckdusche wird die kleinste Nische ausgenutzt. Diese Quadratmeter können in der Regel mit nichts anderem mehr bestellt werden, sodass die Wahl, die Dusche dorthin zu setzen, leichtfällt. Die Duschabtrennung kann sogar aus fünf Ecken bestehen, die relativ schlicht daherkommen.

3. Besondere Duschabtrennungen

  • Die Walk-In-Dusche lässt die Armatur an sich verschwinden. Je nachdem, wie sie gebaut ist, können Sie einen Gang entlanggehen. Von außen sieht man nur Glas, das verspiegelt oder bedruckt sein kann. Auch fester Marmor lässt sich in jedes Badezimmer einbauen. Bei den normalen Walk-Ins gibt es ebenso keine Türen. Eine einfache Abgrenzung in Form einer Klarglasscheibe oder eingezogenen Platten überzeugen durch sanfte Schlichtheit und formschöne Eleganz. Auf viel Platz ist hierbei zu achten, sonst kann die Variante nicht realisiert werden.

Glas ist nahezu immer die bessere und ästhetisch ansprechende Duschabtrennung. Es fällt kaum auf, durch diese Transparenz erhält der Raum eine Leichtigkeit und wirkt nicht zugestellt, obwohl alles vorhanden ist, was ein normales Badezimmer benötigt.

  • Die Nischendusche kann wahlweise mit einer oder zwei Flügeltüren ausgestattet werden. Sie wird auf Maß gefertigt und kann sich darum in so gut wie jedes Zimmer einpassen. Bodentiefes Glas mit partiellem Muster als Raumtrennung macht die Kabine zu einem unauffälligen Ausstattungsstück.
  • Eine Abtrennung, die bis zum Boden reicht, ist das Stichwort für die barrierefreie Dusche. Viele Menschen mit Handicap oder auch ältere Personen wissen um den Komfort, den eine ebenerdige Konstruktion gibt. Der Duschabtrenner geht in diesem Fall wiederum bis zum Boden. Er wird durch Edelstahl-Stabilisationsstangen sicher verankert.

Auf was Sie abschließend bei der Duschabtrennung achten sollten:

  • Je mehr Glas Sie in Ihr Badezimmer einbauen, desto heller wird es. Schwere, dunkle Einbauten wie eine Marmor- oder Betonwand wirken dagegen düster. Diese passen aber oftmals besser zum restlichen Ambiente und den Badezimmermöbeln.
  • Sie können die Glasduschabtrennung auch verspiegeln lassen. So sind Blicke in die Dusche nicht möglich, Sie können jedoch das Geschehen um Sie herum sehen.
  • Es gibt spezielles Glas, das sich, wird die Dusche betätigt, abdunkelt. So haben Sie im Normalzustand eine verglaste Abtrennung, können aber ungestört eine entspannte Brause nehmen.
  • Verschönern Sie die Abtrennung mit zusätzlichen Halogenstrahlern. Sie werden in die gegenüberliegende Wand eingesetzt, sodass es die Möglichkeit gibt, die Strahler auf das Glas zu richten. Vor allem bei einem Satin-Glas wirft das schöne Lichteffekte und macht den Raum weicher.
  • Es gibt extra für Duschabtrennungen gefertigte Tattoos, die man auf die Scheiben bringen kann. Sie sind wasser- und hitzebeständig. Diese können Sie auch schon vorgefertigt so erwerben. Der Vorteil vom Selbstkleben ist, dass Sie die Verschönerungen nach einiger Zeit und möglichem Nichtgefallen abnehmen und durch neue ersetzen können. So erstrahlt Ihr Badezimmer in immer neuen Designs.
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