Back to school: Diese 10 Must-Haves sind schulpflichtig

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Erster Schultag? Aufregung pur für alle Schulanfänger. Für die Eltern aber auch. Der neue Schulranzen und die schöne Schultüte – kleine Kinder werden groß. Schon ab der zweiten Klasse allerdings ist bei Ferienende Schluss mit lustig. Routine-Frage: „Ist der Schulranzen startklar?“ Mit dieser Checkliste kontrollieren Sie, ob das neue Schuljahr losgehen kann.
Back to school: Diese zehn Must-Haves sind schulpflichtig


Abwarten: Schulen schreiben Einkaufslisten

Vor der feierlichen Einschulung verschicken viele Schulen Wunschlisten. Sind die sehr umfangreich, geben Sie die Wünsche weiter: Großeltern, Freunde und Bekannte schenken gerne etwas zum Schulanfang. Auch in den höheren Klassen haben Lehrerinnen und Lehrer oft konkrete Vorstellungen von der Ausstattung. Wird das alles zu teuer, helfen Einschulungsgeschenke von lieben Verwandten.

Tipp: Kontrollieren Sie regelmäßig, wie viel Ihr Schulkind mit sich herumschleppt: Faustformel: nicht mehr als 10 % des Körpergewichts. Holen Sie aus dem Ranzen vollgeschriebene Hefte, Steine, Kastanien und vergessenes Spielzeug.
 


1.     Federmäppchen

Das Federmäppchen ist der Dreh- und Angelpunkt im Schulalltag. In der ersten Klasse beliebt: ein Turbo-Etui mit ausklappbaren Buntstiftsortiment. Ab der vierten ist Coolness angesagt. Schlampermäppchen sind dann hip. Stifte, Füller und Lineal fliegen darin lustig durcheinander. In dem Sammelsurium verborgen: Spickzettel und Liebesbriefchen. Jahre später dann die erste Selbstgedrehte.
 


2.     Stifte

Buntstift ist nicht gleich Buntstift. Aus dem Kindergarten kennen Schulanfänger noch die dicken Stifte mit den kräftigen Farben. So bunt soll es gleich weitergehen. Fragen Sie in Kindergarten und Schule vor dem Kauf nach bewährten Marken. Stifte, die bei der Farbe schwächeln, sorgen für Kinderfrust. Besorgen Sie einen Anspitzer dazu. Dicke Stifte brauchen einen extra großen. Praktisch: Kombispitzer.
 


3.     Füller

Ein guter Füller ist eine Anschaffung fürs Leben: Dachte man früher. Heute investieren Eltern besser in einen ergonomisch richtigen Füller für Schreibanfänger. Kindgerechte Modelle in vielen Farben gibt es bei Lamy oder Pelikan und in der Juniorserie Pelikano. Die machen Lust aufs Schönschreiben. Edelfedern vom Kaliber „Montblanc“ verschenken Sie erst zum Abitur.
 


4.     Lineal

Für den Anfang tut es ein kleines Lineal. Bei der Grundausstattung des Schulanfänger-Federmäppchens ist es immer mit dabei. Sobald Geometrie auf dem Lehrplan steht, muss ein Geodreieck her. Aber Achtung! Riskieren Sie nicht die Mathe-Note Ihres Kindes mit einem Billigdreieck: Genormte Millimetermaße finden Sie zuverlässig nur auf hochwertigen Modellen.
 


5.     Schreibhefte

Ein heikles Thema: Schulhefte. Spätestens hier haben Lehrkräfte sehr konkrete Vorstellungen. Liniert oder Karo oder ein Hausaufgabenheft extra dazu? Manche benutzen auch Arbeitsblätter, die in Schnellheftern abgelegt werden. Warten Sie die Anweisungen aus der Schule ab. Mancherorts wird lieber alles zentral eingekauft und die Eltern zahlen einen Anteil.
 


6.     Tuschkasten und Pinsel

Auch wenn Sie nach der Schule nie wieder mit Wasserfarben gemalt haben: Ihr Kind braucht für den Kunstunterricht einen Tuschkasten. Die einfache Ausführung mit 12 Farben reicht. Bei erkennbarer Mal-Lust steigern Sie auf 16 oder 24 Farben. Dazu eine Handvoll Pinsel aus Synthetik oder Echthaar. Vorsicht vor den ganz billigen: Lose Härchen stören die Kreativität.

 


7.     Brotbox

Brottüten waren gestern. Heute nehmen Schulkinder Brotboxen mit. Ob No-Name-Plastik, Tupper oder Edelstahl, in den handlichen Behältnissen bleibt alles appetitlich frisch – ganz gleich, ob die Brotzeit aus Stullen, Bemmen oder Schnitten besteht. In eine zweite Lunchbox kommen Apfelstückchen, Orangenschnitze oder Gurkenscheiben: So hat ihr Kind ein gesundes Frühstück.

 


8.     Trinkflasche

Trinken ist wichtig. Gesundes Trinken erst recht. Kinderärzte empfehlen Wasser statt Limo. Das löscht den Durst besser als jedes zuckerhaltige Getränk. Trinkflaschen gehören heute zur Grundausstattung des Schulalltags und nicht nur zum Sportunterricht. Achten Sie auf einen auslaufsicheren Verschluss: Durchnässte Hefte und Bücher sind der Horror.
 


9.     Sportsachen

Das Wichtigste in Turnhalle und auf dem Sportplatz sind die Turnschuhe. T-Shirt, kurze Hose oder Leggings hat Ihr Kind schon. Aber das Schuhwerk! Kinder wachsen besonders schnell und andauernd an den Füßen. Sportschuhe müssen gut passen. Kontrollieren Sie das immer wieder: Beim Laufen und Springen brauchen die Zehen genug Spielraum. Seien Sie darauf gefasst, regelmäßig neue Sportschuhe kaufen zu müssen.
 


10. Handy

Ein eigenes Handy – muss das sein? Manche Eltern schenken ein mobiles Telefon zu dem Zeitpunkt, an dem das Kind den Schulweg alleine bewältigt: Sie wollen es jederzeit erreichen können. Beachten Sie die Handyregeln an der Schule. Kaufen Sie eine Prepaid-Karte und sprechen Sie mit Ihrem Kind über einen maßvollen Umgang. Handys sind Spielgeräte und Kindersperren werden schnell geknackt.
 


Vom Schulranzen zum Rucksack

Achten Sie beim Kauf des Schulranzens darauf, wie schwer er ist. Nehmen Sie unbedingt ein Leichtgewicht, wenn Ihr Kind noch klein und zierlich ist. Anstelle der eckigen Ranzen gibt es Schul-Rucksäcke. Damit haben Kinder mehr Bewegungsfreiheit. Ab der dritten oder vierten Klasse wünschen sich die meisten ein weniger kindliches Design.
Mit der Pubertät gelten andere Maßstäbe: möglichst individuell, möglichst hip. Müssen für die Hausaufgaben viele Bücher mit nach Hause, geht es leichter im rückenschonenden Rucksack. Beim Design haben Teenies natürlich ein Mitspracherecht.

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