Babys wollen selbst auf den Stuhl - Steighilfen und Treppen-Hochstühle

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Ein gutes Möbelstück für Kinder unterstützt die kindliche Lust am Entdecken. Denn diese ist die Grundlage für eine gesunde Entwicklung hin zur Selbständigkeit und zum Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Mit einem Hochstuhl, den es in verschiedenen Ausführungen gibt, zum Beispiel als Hochstuhlkombination, Tisch- und Stuhlsitz oder als Treppenhochstuhl, kann das Kind aktiv am Essen teilnehmen. Beim Kauf eines passenden Hochstuhls gilt es jedoch, einiges zu beachten, um Ihrem Kind altersgerechten Komfort zu bieten. Hierzu werden Ihnen im Folgenden einige Anregungen geben.

Selbständigkeit fördern durch geeignete Möbel

Aufmerksame Eltern achten bei jedem Möbelstück auf Details und denken nicht nur Wochen, sondern Monate und Jahre voraus. Beispielsweise ist ein Treppen-Hochstuhl besser als ein simpler Hochstuhl, weil das Kind diesen später selbst erklimmen kann. Warten Sie mit dem Einkauf nicht zu lange: Kinder beginnen sich in der Regel ab circa sechs Monaten hinzusetzen. Sie bauen rasch die nötige Hals- und Rückenmuskulatur auf, um ihren Kopf zu halten. Ab dann können sie zumindest kurz alleine im Hochstuhl sitzen. Mit circa zwölf Monaten beginnen Kinder sich für das selbständige Essen zu interessieren. Um den 18. Lebensmonat sind die Kleinen so weit, dass sie selbständig aus einem Becher oder Glas trinken und mit dem Löffel essen können. Spätestens jetzt ist es Zeit für einen eigenen Sitzplatz am Tisch, plus einen eigenen Stuhl.

Wann beginnen Kinder, selbst auf den Stuhl hinauf zu wollen? Dafür müssen Sie erst mal laufen können. Mit dem Laufen beginnen Kinder circa im Alter von zehn bis zwölf Monaten. Circa mit 18 Monaten sind Kinder so weit, auch den Umgang mit Steighilfen lernen zu können. Diesen Entdeckerdrang gilt es, gezielt zu fördern, mit den passenden Möbeln. Denn Eltern sollten ihren Nachwuchs dabei unterstützen, durch Ausprobieren die Welt zu erkunden.

Hilfreiche Möbel – gut nicht nur für die Kleinen

Für alle am Essenstisch ist der Hochstuhl eine Entlastung: Kinder können in Ruhe und auf Augenhöhe mit den anderen Verhaltensweisen beobachten. Sie lernen Selbständigkeit und nach und nach das richtige Verhalten am Tisch: Wie schaffen es die anderen, dass die Suppe im Löffel bleibt? Wie bekomme ich ihn samt Suppe zum Mund? Und was muss ich machen, wenn die Suppe noch heiß ist? So erlernen Kinder den Umgang mit Besteck und Geschirr. Sie erproben aber auch diszipliniertes Verhalten: Sie lernen klar zwischen der Essenszeit – das ist die Zeit im Stuhl – und der Zeit zum Spielen zu unterscheiden. Die Erwachsenen wiederum haben die Hände frei, weil ihr Kind nicht auf dem Schoß sitzt. Sie können das Kleine füttern, ihm den Mund abwischen, vom Herd Nachschub holen und selbst in Ruhe essen, ohne sich der teils unerwarteten Bewegungen und Interventionen ihres neugierigen Kindes erwehren zu müssen. Ein guter Hochstuhl trägt so zu einem rund um für alle entspannenden Frühstück, Mittagessen oder Abendessen bei und ist für Familien ein echter Freund und Helfer.

Auch die Steighilfe, ob klappbar oder nicht, ist nützlich: Bücher und Spielzeug für die Kleinen sind nicht mehr nur auf dem Boden, sondern auch im ersten oder zweiten Regal erreichbar. Das Klettern auf den Hochstuhl ist ein kleines Abenteuer kurz vor dem dann wohl verdienten Essen. Ein Erfolgserlebnis plus anschließende Belohnung, und das jeden Tag mehrmals, steigert die Zufriedenheit und das Selbstvertrauen des Kindes.

Hochstühle kommen für Kinder in Frage, wenn ihre Rücken- und Nackenmuskulatur stark genug ausgeprägt ist. Dies ist der Fall, sobald sie mit durchschnittlich sechs Monaten selbständig sitzen können. Gute Hochstühle passen sich dem Kind an und wachsen durch verstellbare Sitzhöhe und Rückenlehnen mit. Bis ins Grundschulalter kann ein Hochstuhl ein Kind begleiten. Ist er zusätzlich mit einer Steighilfe ausgestattet, so kann er vom Kind immer selbständiger genutzt werden.

Steighilfen sind geeignet, wenn die Kinder sicher laufen können, was circa mit 18 Monaten der Fall ist. Sie sind dann geübt genug, um nicht nur Schritte nach vorn zu machen, sondern nach oben – und vor allem wieder sicher nach unten.

Sicherheit garantiert

Kinder lernen durch Probieren erst nach und nach, ihre Fähigkeiten einzuschätzen. Dass man bei den ersten Laufversuchen einmal hinfällt, ist ganz normal. Aber den Sturz von einem Hochstuhl gilt es zu vermeiden. Zu hoch ist das Risiko einer Kopfverletzung wie einer Prellung oder gar einer Gehirnerschütterung. Sie können Unfälle verhindern, wenn Sie Ihr Kind nie unbeobachtet auf dem Hochstuhl lassen und wenn Sie geeignete Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Vertrauen Sie hier auf Ihr Bauchgefühl und prüfen Sie folgende Aspekte: Steht der Treppen-Hochstuhl stabil und sicher? Sind Bügel und Sicherheitsgurte vorhanden, verstellbar und richtig justiert? Achten Sie auch auf die Kennzeichnung mit einer TÜV-Plakette und einem Beleg, dass das Möbelstück die GS-Norm erfüllt. Denn bei diesen Sigeln ist nicht nur die Sicherheit Kriterium, sondern auch die Verwendung von schadstofffreien Holzlasuren. Denn schädliche Dämpfe sollten nicht in die Nähe der Kleinsten kommen.

Bei den ersten Versuchen Ihres Kindes mit einer Steighilfe sollten Sie anfangs auf jeden Fall immer mit dabei sein. Sie müssen beim Kauf bereits in Erwägung ziehen, auf welchem Untergrund die Steighilfe aus Holz oder aus Plastik stehen wird. Plastik auf Laminat beispielsweise kann leicht ins Rutschen geraten – eine Gefahr für das Kind. Achten Sie auch auf die Höhe – zehn Zentimeter mögen Ihnen nicht hoch vorkommen, aber für Ihr Kind ist die Distanz bereits eine große Herausforderung.

Langlebiges Material für viele Generationen

Aus Kleidung wachsen Kinder schnell heraus – ein verstellbarer Hochsitz aber bleibt viele Jahre in Gebrauch und kann später sogar verschenkt oder gebraucht verkauft werden. Eine stabile Steighilfe mit einer Belastbarkeit über 100 Kilogramm ist nicht nur für Kinder nützlich, sondern auch für Erwachsene, die sich nach hoch gelagerten Vorräten strecken müssen.

Die Vielfalt der verwendeten Materialien ist groß. Modelle aus massivem Holz, Pressholz mit Furnier in Holzoptik, passend zu den restlichen Esszimmermöbeln oder leichte Varianten zum Reisen sind im Handel erhältlich. Austauschbare Sitzpolster- und –bezüge lassen sich leicht reinigen und können bei Bedarf erneuert werden. Höhenverstellbare Fußstützen und Rückenlehnen sowie tiefe Sitzflächen lassen Hochstühle mit dem Kind teils bis ins Vorschulalter mitwachsen.

Romantisch oder schlicht

Die Auswahl an Hochstühlen ist so groß, dass Sie sich bereits im Vorfeld ein paar Kriterien überlegen sollten, um nicht völlig verwirrt das Erstbeste zu erstehen. Die Hauptfrage ist: Wie oft werden der Hochstuhl oder die Steighilfe verwendet? Je nachdem, wie Sie diese Frage beantworten, werden Sie auch mehr oder weniger tief in den Geldbeutel zu greifen bereit sein. Geben Sie mehr für ein langlebiges Modell aus, das privat oder auch in einem Restaurant oder Café häufig genutzt wird oder eher weniger für ein Modell, das nur gelegentlich zum Einsatz kommt? Sind Sie mehr für einen romantischen Hochstuhl im Stile der Großeltern zu haben, oder bevorzugen Sie die simple Robustheit, die in vielen Krippen und Kindergärten zum Einsatz kommt? Oder haben Sie bereits bei der Auswahl des Kinderwagens auf einen sportlichen Stil geachtet, der Ihnen auch jetzt am Herzen liegt?

Möchten Sie ein Modell, das nur selten zum Einsatz kommt, beispielsweise beim Besuch des Enkelkindes oder von Freunden mit Kindern? Dann reicht ein generell günstigerer Hochstuhl, der sich sogar zusammengeklappt leicht wegräumen lässt. Möchten Sie vielleicht doch ein Modell passend zur Einrichtung des Esszimmers? Hier sind vor allem Modelle aus Pressholz mit unterschiedlichen Furnieren geeignet. Ob Nussholzimitat oder Buchenimitat, alle Farbschattierungen stehen zur Auswahl, sicher auch passend zum Inventar Ihres Esszimmers. Sollten Sie die Steighilfe oder den Treppen-Hochstuhl nicht nur für ein Kind brauchen, sondern auch ein zweites oder drittes, und vielleicht auch noch in einigen Jahrzehnten für Ihre Kindeskinder verwenden wollen, ist eine solide Konstruktion aus Vollholz zu empfehlen. Ein Tipp: Sollten Sie bereits ein schönes Bett oder einen praktischen Wickeltisch für das Kleine gefunden haben, schauen Sie sich doch mal bei dessen Hersteller um, beispielsweise bei Chicco. Vielleicht trifft ja auch der Treppen-Hochstuhl aus dieser Produktreihe Ihren Geschmack.

Austauschbare Bezüge

So sehr Sie auch aufpassen und so groß die Lätzchen der Kleinen auch sein mögen: Irgendwann werden Karottenbrei und Spinat bleibende Flecken hinterlassen. Damit daraus kein Drama wird, sollten Sie darauf achten, dass die Bezüge des Treppen-Hochstuhls abwischbar, zumindest aber austauschbar sind. Sie sollten sich zudem vielleicht mehrere passende Ersatzbezüge zulegen, damit der Stuhl nicht erst nach dem nächsten Wasch- und Trockengang frisch bezogen werden kann. Ob Sie Bezüge mit Knöpfen oder Reißverschluss bevorzugen, einfarbige oder bunt gemusterte, ist reine Geschmackssache.

Fazit

Eine Steighilfe und ein Treppen-Hochstuhl sind nicht nur praktisch für Eltern, sondern auch ein guter Beitrag zur Entwicklung eines Kindes. Sie helfen ihm dabei, selbständig Neues zu entdecken. Eine große Auswahl an Materialien und Modellen garantiert, dass Eltern die für ihren Geschmack und ihre Anforderungen am besten geeignete Variante finden. Ob romantisch oder sportlich, wichtig ist, dass der Stuhl den Alltagstest besteht. Hier gilt: Ein Treppen-Hochstuhl ist besser als ein Hochstuhl. Wenn Sie doch einen simplen Hochstuhl nehmen, dann sollten Sie auch gleich die passende Steighilfe dazu kaufen. Denn spätestens, wenn ihr Kind versucht, von selbst auf den Stuhl zu steigen, werden Sie froh sein, von Anfang an diesen Moment mitgedacht zu haben.

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