BIllige Tablet-PC's - VORSICHT!

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Das iPad von Apple war der Vorreiter - nun schießen sie wie Pilze aus dem Boden: die Tablet-PC's. An und für sich eine gute Sache. Sehr praktisch und der Spaßfaktor ist auch nicht zu vernachlässigen. Mal eben ein eBook lesen oder in der S-Bahn einen Film anschauen, ohne erst den Laptop auszupacken und anzuschalten - kein Problem. Ebenso im Internet surfen. Die Tablets sind sofort einsatzbereit und unkompliziert in der Bedienung. Terminplaner, Wecker, MP3- und Videoplayer - alles eingebaut. Als Betriebssystem hat sich Android durchgesetzt. Das ist speziell für Geräte mit Touchscreenbedienung entwickelt worden. Android erobert (zu recht, wie ich finde!) immer mehr Marktanteile. Doch der Teufel steckt im Detail.

Die derzeit auf dem Markt angebotenen ePads protzen nicht gerade mit Speicher. In der Regel haben sie intern 2 GB. Die sind schnell belegt, wenn man viele Apps installiert. Auch dazu komme ich gleich.

Nun gibt es die ePads bereits für unter 100 Eur. Diese haben meist einen 500 MHz Prozessor und Android 1.5 oder 1.6 intalliert. Aktuell ist jedoch Android 2.2 (Froyo)! Und darauf sollte man tunlichst achten, denn erst ab Android 2.2 hat man die Möglichkeit, die Installation der Apps auf eine SD-Karte auszulagern, also nicht den internen Speicher des Pads zu füllen. SD-Slots haben die Pads idR alle.

Mit 500 MHz Prozessor geht noch nicht viel. Je schneller der Prozessor, desto besser und flüssiger die Funktion. Auch sollte man darauf achten, dass das Gerät über einen Lagesensor, den sogenannten G-Sensor verfügt. Dieser dreht die Bildschirmanzeige automatisch, wenn man das Pad dreht.

Das nächste ist die Verfügbarkeit der Apps selbst. Es gibt einen offiziellen Android-Market. Dieser ist jedoch nicht für jedes Pad offen. Der Hersteller benötigt für den Zugriff die Lizenz von Google. Dieser Market ist der größte Verfügbare mit weit über 80.000 Apps. Es gibt Alternativen, welche jedoch nicht annähernd den Umfang bieten. Was nutzt mir jedoch ein Gerät, wenn ich nicht an entsprechende Apps herankomme.

Fazit: Unbedingt beim Kauf drauf achten, dass auf dem ePad Android 2.2 installiert ist und dass das Pad Zugriff auf den Android-Market hat. Solch ein Pad bekommt man nicht für 100 Eur. Aber bereits für unter 200 Eur (Stand Oktober 2010). Erst damit ist länger anhaltender Spaß garantiert. 

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