Autos, Figuren & Co. – Besonderheiten der Modelle aus dem Hause Minichamps

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Autos, Figuren & Co. – Besonderheiten der Modelle aus dem Hause Minichamps

Jeder Sammler hat eine andere Leidenschaft. Bei dem einen geht nichts über die geliebten Briefmarken aus Kuba, während ein anderer seine Eisenbahn hegt und pflegt. Ebenso viele sind den Modellautos verfallen. Diese sind nicht nur dekorativ, sondern können mitunter viel Geld bei diversen Sammlerbörsen einbringen. Deshalb ist es nicht selten, dass einige ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Die Marke Minichamps zum Beispiel steht für ebensolche Luxusautos im kleinen Format. Auch Figuren, Helme für Motorradfahrer – Figuren in 1:8 sowie sonstiges Zubehör bringen Eleganz und Lifestyle in das eigene Zuhause. Der folgende Ratgeber soll Ihnen einen Überblick über die Modelle der Marke Minichamps geben. Daneben zeigt er Ihnen einige Alleinstellungsmerkmale auf, die Sie nur durch den Erwerb von Artikel des Unternehmens erreichen können.

Die Firma Minichamps

Im Jahre 1990, genau genommen am 1. Mai, wurde der Grundstein für das Unternehmen Minichamps gelegt. Der Gründungsname war Paul’s Model Art GmbH, der nach dem Erfinder Paul Günter Lang benannt wurde. Der Standort der Produktion war von Beginn an in China, der Hauptsitz Aachen. In der frühen Phase spezialisierte sich das Team auf Modelle aus der DTM. Der erste Minichamps – Wagen im Maßstab 1:43 war der Audi V8 des Deutschen Tourenwagenmeisters 1990, Hans – Joachim Stuck.

Ein Jahr später beginnt die Produktion von Modellen im Maßstab 1:24. Auch klassische Straßenfahrzeuge kamen hinzu. 1992 wurde die Industrie auf das Unternehmen aufmerksam. Diese verschaffen der Firma viele Aufträge von Luxusprodukten. Michael Schumachers großen Erfolgen im Rennsport dieser Zeit war es zu verdanken, dass die Formel 1 auf reges Interesse in der Gesellschaft trifft. So werden im Zuge dieses Booms Rennwagen im Maßstab 1:43 in das Programm der Fertigung aufgenommen. 1994 und 1995 wird die Produktion um 1:18 – Fahrzeuge erweitert, auch Helme, Figuren und Schlüsselanhänger stehen den mittlerweile in großer Masse vorhandenen Fans des Unternehmens zum Kauf zur Verfügung.

1996 wird die Firma Minichamps GmbH als Tochterfirma der Paul’s Model Art GmbH offiziell eingetragen. Langs Frau Romy übernimmt hierbei die Geschäftsführung. Der Autobauer BMW war der ausschlaggebende Punkt, weshalb Motorräder in die Produktion mit aufgenommen wurden. Der Großauftrag führt ebenso zu fotogeätzten Bremsscheiben und Felgen, die von da ab zu dem Markenzeichen Minichamps‘ wurden. BMW blieb aufgrund der einwandfreien und hohen Qualität Stammkunde.

Die Produktion wird um Renntrucks und LKws erweitert

Bald steigt auch Mercedes Benz als Auftraggeber bei Minichamps ein. Dies war der Startschuss für die Produktion von LKWs und Renntrucks.

2001 ist Paul’s Model Art/Minichamps der attraktivste Anbieter mit 200 neuen Produkten auf den Spielwarenmessen. Klassische Autos und Militärfahrzeuge werden hierbei vorgestellt, auch das erste Feuerwehrauto der Serie, ein Magirus Deutz S 6500 mit ausziehbarer Drehleiter, feiert Premiere. Der große Erfolg von bereits produzierten Ducati – Modellen führt zu weiteren Großaufträgen. Honda, Suzuki und Yamaha sind zu nennen.

In den darauffolgenden Jahren wartet Minichamps mit immer neuen Highlights auf. So wurde der weltweit erste 1:18 – Lastwagen (Mercedes Benz L 6600) hervorgebracht. Auch Traktoren und Racing Bikes finden Einzug in die Produktpalette. Zahlreiche Leserpreise von Modellbauzeitschriften folgen für die Mühen der Arbeit.

2009 wird der neue Maßstab 1:64 eingeführt, der vor allem für Straßensportwagen und Rennfahrzeuge gilt. Weitere Preise für Innovationen und Klassiker im Repertoire folgen. Zuletzt wurde 2012 der BMW M3 GT2 Art Car mit dem Innovationspreis ausgezeichnet (Stand: 2013).

Die Automodelle des Hauses Minichamps

Dass die Qualität herausragend ist, zeigen nicht nur die Autos selbst. Auch die zahlreichen, bedeutsamen Kunden sprechen durch ihre Zufriedenheit für sich.

Das bietet die Firma Minichamps an Modellautos:

  • Exklusive Kollektionen: Das Besondere hierbei sind vor allem Sonderanfertigungen, wie die Kollektion von Coca–Cola oder die ADAC–Kollektion, die Modelle ab 1969 bis 1985 zeigt.
  • Das Modell des Tages: Es wird besonders in den Fokus der Homepage gestellt. Hier sollte man als Sammler sehr schnell sein, denn sie sind bald ausverkauft. Die Besonderheiten stehen jeweils als Produktbeschreibung unter dem abgebildeten Wagen. So ist zum Beispiel der FIAT 500 aus dem Jahre 1965 in Rot mit 51 Einzelteilen und 99 Dekorationen zur Lieferung bereit. Diese sind unter anderem 27 Freihandlackierungen und 15 verchromte Einzelteile. All dies bei einem Maßstab von 1:43, was auf Außergewöhnlichkeit schließen lässt.

Perfektion bis ins Detail

Die besondere Detailgenauigkeit und das Auge für den perfekten Abschluss machen alle Modellautos der Marke Minichamps aus. Diese Perfektion liegt vor allem daran, dass die Miniautos an den Originalen durch Fotos nachgebaut werden. Hierbei werden Aufnahmen von allen erdenklichen Kleinteilen des echten Wagens fotografiert, um diese dann später mit größter Präzision umzusetzen.
Zusätzlich macht sich das Unternehmen Minichamps die Mühe und die Kosten, ihre Modelle nach dem Spritzgussformen einer Kontrolle zu unterziehen. Entspricht das Auto nicht zur Vollständigkeit dem Urmodell, beginnt die Reihe der Produktion allein für ein Modell wieder von vorne. Was den Wert der Modelle, aber auch den Preis rechtfertigt, ist die präzise Handarbeit. Nahezu jeder einzelne Produktionsschritt wird auf diese Art und Weise durchgeführt. Nur so kann jedes Stück, ein Unikat auf höchstem Niveau, das Band des Unternehmens verlassen.
Genau diese Abweichungen von der Norm machen den teils hohen Preis der Luxuswagen im Kleinformat von Minichamps aus. Auf Sammlerbörsen und auch in Internetforen steigern sich die Preise in wankelmütige Höhen. Jedoch ist dies gerade nicht das Ziel des Unternehmens. Mit der Auslagerung nach China versuchte und versucht man seit jeher, den Preis für den Endkunden in einen bezahlbaren Rahmen zu bringen.

Die Produktpalette von Minichamps

Wie bereits erwähnt, sind namhafte Großkunden begeistert von der Hochwertigkeit der Modelle von Minichamps. Dieser Ruf lockt auch immer mehr Prominente an. Neben dem Nachbau von Michael Schumachers Rennautos, wurden auch Angela Merkel und Guido Westerwelle als Figuren gebaut und in einen roten VW Käfer Cabrio gesetzt. Die Szene ist dem originalen Cabrio vom 18. Mai 2001 zum Verwechseln ähnlich. Im Maßstab 1:43 ist das Modellauto 10cm lang, 2,8cm breit und besteht aus 48 Einzelteilen. Auch hierbei gab es eine Besonderheit: Der komplette Erlös aus dem Verkauf ging an gemeinnützige Zwecke.

  • Neben dieser Art Besonderheiten gibt es Pkws aller Marken originalgetreu nachgebaut. Auch Busse und Transporter gehören zur Produktpalette.
  • Relativ seltene Straßensportwagen wie de MC Laren F 1 sind in kleinem Format zu erhalten. Diese nennen sich „Youngtimer“ und bringen auf dem Markt und unter Sammlern mehrere hundert Euro ein.
  • Das Pendant Oldtimer reicht bei Minichamps weit zurück. Das älteste derzeit zu erwerbende Modell stammt aus dem Jahre 1902.
  • Alle neuen Modelle der Produktion wie der Volkswagen Harlekin oder Porsche Cayman (Stand: 2013) werden auf den jeweiligen Spielwarenmessen den interessierten Besuchern vorgestellt.

Formel-1-Wagen und die dazugehörigen Figuren

Bei den jährlich 600 neuen Modellen sind neben der großen Sparte Autos auch Formel-1- Rennwagen und Motorräder dabei. So wurde beispielsweise der Setra S8-Bus als erstes Modellauto mit Sound Chip zum Modell des Jahres 2002 gekürt. Mit diesen immer wieder innovativen Erfindungen ist Minichamps immer am Puls der Zeit und der Entwicklung. Selbst aktuelle Figuren, die sich um den Boxenstopp kümmern, werden nachgebaut und handverlesen lackiert. Auch die Rennfahrer selbst werden in bestimmten Posen dargestellt. So ist die Formel-1-Szene auch im Miniaturformat immer auf dem neuesten Stand, was die Teams und die derzeitigen Sponsoren betrifft.

Auch obligatorische Boxengirls gehören zum breiten Repertoire von Minichamps. Diese im Maßstab 1:12 angefertigten Figurinen, wie sie genannt werden, können bis zu 200€ kosten, da sie nur in geringer Stückzahl produziert wurden.

Auch Helme für den Motorradsport im Kleinformat sind äußerst beliebt. Im Maßstab 1:8 werden die jeweils aktuellen Modelle der Stars der Szene nachgebaut. Diese Sammlerstücke sind schöne Ausstellungsgegenstände und erinnern an die jeweilige Saison. So sind diese Teile für wahre Formel-1-Fans ein unbedingtes Muss. Jeder davon ist wiederum handgefertigt, sodass kein Helm dem anderen gleicht.

Motorräder sind ein weiteres Segment, dem sich Minichamps widmet

2012 wurden Modelle aus der Serie 1:18 Classics und Aktuell auf den zweiten und dritten Platz einer bekannten Zeitschrift für Modellbauer gewählt. Auch Modelle wie der Brough Superior SS 100 T. E. Lawrence 1932 in 1:12 erreichten in der Vergangenheit Spitzenpositionen in unterschiedlichen Rankings. Mit dem Einzug des Marktführers HONDA wurde die Produktion von Motorrädern systematisch ausgebaut und erweitert. Natürlich brachte der große Name auch viele Fans auf die Traditionsmarke Minichamps.

Der Klassiker hierbei ist das Bike von Valentino Rossi. Die Yamaha YZR – M1 hat einen Hubraum von 800 cm³ und eine Geschwindigkeit von 380km/h in der Spitze. Das Miniaturmodell seines Erfolgsmotorrads ist im Maßstab 1:12 gehalten. Mit 92 Schablonenlackierungen und 63 Freihandlackierungen bringt es alles mit, was das Herz von Fans und Sammlern gleichermaßen begehrt.

Vor allem an den fragilen Motorrädern kann man die Genauigkeit des Herstellers genau erkennen. Selbst die Federung, die Bremsscheiben und die Werbeschriftzüge und die Aufstellung der Motorräder sind 1:1 dem Original nachempfunden.

Wer Glück hat, der ergattert Miniaturfahrzeuge, egal, ob es sich um Motorräder oder Autos handelt, die eine Originalunterschrift des jeweiligen Fahrers besitzen.

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