Autofahrer Achtung ! Benzin teuer wie nie, was tun ??

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In den heutigen Zeit wird Kraftstoff immer teurer, daher kann ich nur raten, sich eine sparsame Fahrweise anzueignen. Wer aber glaubt, das folgende Thema würde zuviel Spaßverzicht bedeuten, bitte gleich auf "Zurück" klicken

Wer folgende Tips befolgt, kann seinen Verbrauch deutlich senken :

Beschleunigen Sie mit niedrigeren Drehzahlen als üblich, geben Sie dafür mehr Gas ! Bei nahezu durchgedrücktem Gaspedal und eher niedriger Drehzahl sinkt der Verbrauch ! Der Wirkungsgrad des Motors steigt an. Dieselmotoren haben ihren max. Wirkungsgrad im Bereich des max. Drehmoments, Benziner bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen. Dabei lassen sich meist die Werksangaben der PKW unterbieten. Gänge rasch durchschalten und immer rauf aufs Gas. Natürlich nicht im ersten Gang, sondern zuerst losrollen und hochschalten, dann rauf aufs Gas. Bei fast allen Wagen kann man bereits bei 60 - 70 km/h in den höchsten Gang schalten.

Sobald man seine Wunschgeschwindigkeit erreicht hat, nimmt man soweit Gas weg, bis man das Tempo hält. Konstante und moderate Geschwindigkeit ist das beste, was einem passieren kann. Ständige Überholmanöver auf der Autobahn dagegen oder Stadtverkehr ohne voraussschauendes Fahren erhöhen den Verbrauch stark.
Wenn Durchzug gefordert ist, z.B. beim Einfahren auf die Autobahn oder beim Überholen von langsameren Verkehrsteilnehmern, darf es natürlich auch mal höhere Drehzahl sein .

Wählen Sie die gefahrene Geschwindigkeit nicht so hoch, sonst steigen Windwiderstand und Rollwiderstand stark an, der Verbrauch erhöht sich. Außerdem kommt man bei ruhiger Fahrt entspannter an, und das Auto läuft auch leiser und schonender, sicherer ist es auch noch. Kommt dann ein Hindernis oder eine Ampel, geht man einfach ohne Auszukuppeln vom Gas und nutzt die Bremsenergie des Motors. Das schont auch die Bremsanlage. Genau das ist es auch, was man in zumeist kostenpflichtigen Seminaren zum Benzinsparen lernen kann, z.B. beim ADAC !

Wer dann noch bei längeren Stopps sofort den Motor ausmacht, die Klimaanlage nur bei Notwendigkeit betreibt und mit leicht erhöhtem Reifendruck fährt, spart noch mehr. Ein ordentlich gewarteter Motor (saubere Luftfilter usw.) hilft beim Sparen und hält länger. Breite Reifen bieten zwar einige Vorteile, diese liegen aber nicht in der Kraftstoffersparnis (Rollwiderstand) und auch nicht im Anschaffungspreis. Und zum Schluss sei noch erwähnt, dass auch montierte Dachträger und viel Gepäckballast den Verbrauch erhöhen (Auto aufräumen).

Ersparnis ??? Nun, wer 15.000 km im Jahr fährt und seinen Verbrauch von 9 auf 7 Liter senkt, spart 300 l Kraftstoff ! ( also mom. 450 € im Jahr, Tendenz natürlich steigend.......) Wenn man das auf das Leben eines Autofahrers hochrechnet........hmmm, naja, da kann man sich ja bereits ein ansehliches Auto der Kompaktklasse kaufen.(470 x 50 = 25.000 € in  50 Jahren gespart) Das sind aber lediglich die gesparten Benzinkosten ! Wer rast, hat auch allgemein am Wagen höheren Verschleiss, neue Reifen oder Bremsen kosten zusätzlich !


"DAS HABE ICH DOCH ALLES SCHON LANGE GEWUSST",
 werden Sie sicherlich sagen. Aber warum tun Sie es dann nicht ???

Natürlich kann sich auch die Anschaffung eines anderen Pkw lohnen, gerade für Vielfahrer. Ob sich ein Diesel lohnt, muß man jedoch berechnen und dabei die höheren Anschaffungskosten und die erhöhte Steuer miteinbeziehen. Meist ist es auch so, dass  größere Motoren einen höheren Verbrauch bedeuten.

Auch die Wagenart ist entscheidend. Ein SUV, und mag es auch einen noch so modernen Dieselmotor haben, besitzt einen höheren Wind- und Rollwiderstand und mehr Eigengewicht, das wirkt sich ungünstig auf den Verbrauch aus. Wer Ladevolumen braucht, ist sicher mit einem modernen Kombi bestens beraten. Echte Geländewagen sollte man übrigens nur bei dringender Notwendigkeit kaufen. Wer natürlich ein kraftvolles Zugfahrzeug für schwere Anhänger sucht, ist bei den SUV trotzdem gut beraten, diese können oftmals über 2 Tonnen ziehen, teils sogar über 3 Tonnen, das kann z.B. ein "Passat Variant" oder ein "E-Klasse-Mercedes" natürlich nicht leisten.

Die neuesten Modelle haben aber oft keine deutliche Verbrauchssenkung trotz effizienterer Motoren, da das Gewicht immer weiter steigt (aufgrund immer mehr Ausstattung wie Stellmotoren für Sitze, viele Airbags, Geräuschdämmung und gewachsener Grösse der Wagen, höhere Sicherheitsanforderungen u v m.

Außerdem habe ich das Gefühl, daß die Industrie und deren Verbrauchsangaben bzw. Methoden zur Verbrauchsermittlung immer unrealistischer werden. Daher gebe ich hier noch den Tip, sich am besten über den durchschnittlichen Verbrauch eines Modells anhand Datenbanken im Internet (z.B Website von "Spritmonitor") oder anhand Usererfahrungen im Internet zu informieren, am besten bevor man einen bestimmten Wagentyp kauft.

Wenn man einen Wagen bereits hat und dann erst den hohen Verbrauch bemerkt, dann ist es eigentlich schon zu spät, da mit einem Verkauf in der Regel auch finanzielle Einbußen einhergehen

Und, liebe Autofahrer, hier sei noch einmal erwähnt, womit man kein Benzin spart:

- Diverse Flüssigkeiten, die zum Benzin oder Diesel dazugegeben werden sollen ....
- Ominöse Magneten oder irgendwelche sonstigen Anbauteile ...
- Veränderungen der Motorsteuerung : hier ist Vorsicht geboten ! Die Hersteller von Öko-Chiptuning werben mit blumigen Versprechungen, es hängt hier sicherlich vom Wagen ab, ob man weniger verbraucht. TV-Berichte, die den Effekt widerlegten, gab es schon genauso wie Sendungen, die geradezu wie ein Werbevideo für entsprechende Hersteller wirkten.

Ich hoffe euch geholfen zu haben!! Dieser Ratgeber wurde in bester Absicht geschrieben.
Und nun viel Spaß beim Fahren und danke für die gute Bewertung des Ratgebers.

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