Auswahlkriterien zum Kauf sportlicher Autos für den aktiven Motorsport

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Auswahlkriterien zum Kauf sportlicher Autos für den aktiven Motorsport

Automobile haben die Welt des 20. Jahrhunderts in vielerlei Hinsicht wesentlich geprägt. Es gibt nur wenige Erfindungen, die den Alltag der Menschen so verändert haben wie das Auto. Doch das Automobil hat nicht nur den Alltag der Menschen geprägt, sondern auch die Welt des Sports.
Der Motorsport hat seine Anfänge gegen Ende des 19. Jahrhunderts genommen. Mittlerweile gibt es etliche Disziplinen in Bereich Motorsport. Zu den ersten sportlichen Wettbewerben mit Autos zählten die Rennen von Paris nach Rouen sowie die Bergrennen rund um Nizza.

Autos für den aktiven Motorsport weichen mehr oder weniger von Serienfahrzeugen ab

Zu Beginn wurden beim Motorsport in der Regel Fahrzeuge eingesetzt, die der normalen Serie entsprachen. Rennen wurden jedoch schon bald dazu genutzt, die Entwicklung und Verbreitung des Automobils voranzutreiben. Die Technik wurde für den sportlichen Einsatz verfeinert, um bessere Erfolge erzielen zu können. Der Erfolg hing deshalb nicht nur vom Können des Fahrers ab, sondern auch von den Fähigkeiten und von der Leistung des Fahrzeugs. Diese Tatsache macht den Rennsport zu einem außergewöhnlichen Sport, der sich von vielen anderen Sportarten abgrenzt. Schließlich sind die sportlichen Erfolge bei diversen anderen Sportarten bei Weitem nicht so von der Technik abhängig.

Die rapide Entwicklung der Fahrzeuge für den Rennsport im 20. Jahrhundert

Die Hersteller von Automobilen erkannten recht bald, dass der Rennsport in vielerlei Hinsicht eine ausgesprochen werbewirksame Beachtung fand. Dies ist vor allem bei Fahrzeugherstellern der Fall, die sehr sportliche Autos in ihrer Modellpalette haben. Zu den sportlichen Fahrzeugen, die es unter anderem bei eBay gibt, zählen zum Beispiel Coupés, Roadster, hochmotorisierte Sportlimousinen sowie die puristischen Sportwagen. Die Entwicklung vollzog sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts rapide. Schon in den Dreißigerjahren gab es Fahrzeuge mit Leistungen von mehr als 500 PS, die speziell für den Renneinsatz konzipiert wurden. Der nächste Entwicklungssprung erfolgte in den Fünfzigerjahren, nachdem sich die Automobilindustrie von den Strapazen des Zweiten Weltkriegs etwas erholt hatte. Bedeutende Änderungen und Fortschritte gab es zum Beispiel im Bereich der Motorentechnik. Darüber hinaus wurden das Fahrverhalten und die Sicherheit wesentlich verbessert. Durch sicherheitstechnische Maßnahmen wie zum Beispiel Überrollkäfige, bessere Sicherheitsgurte oder Kleidung aus feuerfesten Materialien konnte der Rennsport weniger risikoreich gestaltet werden.

Moderne Fahrzeuge, die sich für den aktiven Rennsport eignen, sind mit Komponenten versehen, die sich wesentlich von denen eines Fahrzeuges für den gewöhnlichen Straßenverkehr unterscheiden. Sollten Sie die Absicht haben, ein Auto für den aktiven Motorsport zu kaufen, dann ist es sinnvoll, wenn Sie sich im Vorfeld intensiv mit den Kriterien, die ein solches Fahrzeug erfüllen muss, beschäftigen.

Fahrzeuge für den aktiven Motorsport können in verschiedene Kategorien eingeordnet werden

Um die Kriterien für die einzelnen Fahrzeuge, die sich für den Rennsport eignen, besser aufstellen zu können, ist es sinnvoll, die Rennwagen nach dem Einsatzzweck zu ordnen. Grundsätzlich kann zwischen seriennahen Rennwagen und Autos, die ausschließlich für den Renneinsatz konzipiert wurden, unterschieden werden. Den relativ seriennahen Rennwagen können zum Beispiel die Tourenwagen, die Autos für Bergrennen und für den Rallye-Einsatz sowie die Gran Turismos zugeordnet werden. Automobile für diese Motorsportdisziplinen findet man unter anderem bei eBay.

Die Besonderheiten eines Tourenwagens

Die sogenannten Tourenwagen sind aus technischer und optischer Sicht einem straßentauglichen Auto recht ähnlich, sie entstammen in der Regel den Fahrzeugen aus der Großserie. Oftmals werden modifizierte Automobile aus der Kompakt- und Mittelklasse eingesetzt. Der Tourenwagensport ist in verschiedene Klassen unterteilt, so wird zwischen seriennahen und serienfernen Klassen unterschieden. Darüber hinaus gibt es Unterscheidungen bezüglich des Leistungsgewichts und des Hubraums. Sportliche Wettbewerbe im Tourenwagenbereich werden normalerweise als Rundstreckenrennen durchgeführt. Sogenannte Bergrennen werden in der Regel nicht auf einer Rundstrecke absolviert, sondern als Einzelzeitfahrt. Die Strecke sollte zu großen Teilen eine Steigung aufweisen und nach Möglichkeit kurvenreich sein.

Rallye-Wagen für Fahrten über offenes Terrain und auf unbefestigten Straßen

Die sogenannte Rallye wird im Gegensatz zu diversen anderen Renndisziplinen nicht nur auf befestigten Straßen durchgeführt. Oftmals führt die Strecke bei einer Rallye über schlecht befestigte Wege und über offenes Terrain, was sehr viel Dynamik in den Rennablauf bringt. Die Wagen starten bei einer Rallye nicht alle gleichzeitig, sondern nach einem gewissen zeitlichen Abstand. Fahrzeuge für den Rallye-Sport sind unter anderem fahrwerkstechnisch an diese speziellen Bedingungen angepasst, trotzdem weisen diese Autos diverse Ähnlichkeiten mit Großserienfahrzeugen auf. Für Langstreckenrennen werden in der Regel die sogenannten GT-Sportwagen eingesetzt. Diese verfügen im Normalfall über eine komfortable zweitürige Karosserie, einen hubraumstarken Motor und ein Mindestmaß an Komfort, der es erlaubt, auch über einen längeren Zeitraum Rennen zu fahren. Fahrzeuge für den Einsatz im Tourenwagenrennsport und auf Bergrennen, für Rallyes sowie für Langstreckenrennen gibt es unter anderem bei eBay. Obendrein können im Rahmen von Oldtimer-Rennen historische Fahrzeuge gegeneinander antreten. Oldtimer-Rennwagen finden Sie ebenfalls bei eBay.

Sportliche Automobile für den Motorsport sollten mit bestimmten Sicherheitsmerkmalen aufwarten

Rennwagen sollten mit einer Ausstattung versehen sein, welche wesentliche Vorteile im Bereich der passiven Sicherheit gegenüber einem Serienwagen bietet. Dazu zählt zum Beispiel eine verstärkte Fahrgastzelle in Form eines Überrollkäfigs. Ein Überrollkäfig kann die Insassen nicht nur bei Überschlägen schützen, sondern in einer erweiterten Form auch insgesamt zur Steifigkeit der Karosserie beitragen, was unter anderem einen Vorteil bei Frontalkollisionen bedeuten kann. Unter einem Überrollkäfig versteht man in der Regel ein in drei Dimensionen konstruiertes Gerüst aus Metall oder anderen verwindungssteifen Materialien, welches fest in einem Fahrzeug verbaut ist. Überrollkäfige gibt es in verschiedenen Ausführungen und Aussteifungsgraden, die Minimalausführung umfasst die Bereiche rund um die A- und B-Säule. Durch einen zusätzlich eingebrachten Flankenschutz kann die Sicherheit bei einem Seitenaufprall weiter verbessert werden. Für den aktiven Motorsport muss die Konstruktion bestimmten Anforderungen entsprechen.

Eine wesentliche Versteifung des Fahrzeugs kann durch die Sicherheitszelle, eine erweiterte Form des klassischen Überrollkäfigs, erreicht werden. Zu einer Sicherheitszelle gehören zum Beispiel Verbindungselemente zu den Domen sowie weitere Verstrebungen. Zu den weiteren Sicherheitsmerkmalen eines rennsporttauglichen Autos zählt eine spezielle Gurtanlage, die weit über ein herkömmliches Dreipunktgurtsystem hinausgeht. Früher wurden Vierpunktgurte, auch als Hosenträgergurte bekannt, verwendet. Diese hatten jedoch den Nachteil, dass der Körper im Extremfall unter dem unteren Beckengurt durchrutschen konnte. Im Rennsport werden in der Regel zwischenzeitlich Fünf- oder Sechspunktgurte in Kombination mit einem Schalensitz verwendet. Mit diesen Konzepten soll unter anderem ein Durchrutschen verhindert werden. Seit einiger Zeit wird neben einem Rennhelm zusätzlich eine spezielle Kopf- beziehungsweise Nackenstütze, das HANS-System, verwendet. Zur weiteren Sicherheitsausstattung eines sportlichen Autos für den aktiven Motorsport gehören ein spezieller Renntank sowie eine Feuerlöschanlage. Sicherheitsrelevante Ausstattungen wie eine Sicherheitszelle, eine Sitz- und Gurtanlage sowie ein Renntank und eine Feuerlöschanlage können teilweise auch nachträglich installiert werden.

Rennwagen und motorsporttaugliche Automobile warten mit speziell aufeinander abgestimmten Fahrwerkskomponenten auf

Nicht nur die passive Sicherheit spielt bei einem motorsporttauglichen Fahrzeug eine große Rolle, sondern auch die aktive Sicherheit. Speziell aufeinander abgestimmte Komponenten sorgen zum Beispiel dafür, dass das Fahrzeug eine geringere Seitenneigung beim Kurvenfahren hat, das Unter- oder Übersteuern vermindert wird oder Bremsleistung verbessert wird. Alle diese Faktoren können sich insgesamt positiv auf das Fahrverhalten auswirken, was wiederum dazu führt, dass beispielsweise höhere Kurvengeschwindigkeiten gefahren werden können. Zur fahrwerkstechnischen Basisausstattung eines motorsporttauglichen Autos zählen härtere Stoßdämpfer in Kombination mit tieferen Fahrwerksfedern, die für eine Tieferlegung des Fahrzeugs sorgen, sowie eine leistungsfähige Bremsanlage. Verwendet werden zum Beispiel Gewindefahrwerke, die bei der Auswahl der Rad- und Reifenkombinationen mehr Flexibilität bieten können. Darüber hinaus sind im Rennsport oftmals spezielle Stoßdämpfer, mit denen die Dämpferkennlinie eingestellt werden kann, im Einsatz. Auf diese Weise kann das Auto aus fahrwerkstechnischer Sicht spezifisch auf die Anforderungen der jeweiligen Rennstrecke abgestimmt werden.

Darüber hinaus gibt es für den Bereich Motorsport spezielle Querlenker, Stabilisatoren, verstärkte Domlager, Domstreben und andere Fahrwerkskomponenten. Mit neuen Dämpfern und Federn ist es deshalb meist nicht getan. Die perfekte Abstimmung der Fahrwerkskomponenten ist ein schwieriges Unterfangen, welches einem Fachmann überlassen werden sollte. Dieser Umstand sollte vor allem bei Fahrzeugen beachtet werden, die eigenhändig vom Vorbesitzer zu einem Fahrzeug für den Motorsport umgebaut wurden.
Für den Rennsport werden zudem spezielle Felgen mit einem Zentralverschluss verwendet. Dieser macht ein schnelles Wechseln der Reifen auch während des Rennbetriebs möglich. Die Reifen sollten selbstverständlich auf die Rennstrecke und auf die Wetterbedingungen abgestimmt sein. Auf asphaltierten Straßen haben sich Rennslicks, Regenreifen und Intermediates mit niedrigen Querschnitten etabliert. Profillose Reifen benötigen in der Regel eine bestimmte Betriebstemperatur, um eine gewisse Haftung zu erreichen. Aus diesem Grund werden Slicks ausschließlich auf Rennstrecken gefahren. Um das Fahrverhalten oder die Traktion weiter zu verbessern, werden im Motorsport auch weitere Techniken wie zum Beispiel diverse Sperren oder Allradantriebe verwendet. Zudem kann das Fahrverhalten durch eine Veränderung der Aerodynamik, wie zum Beispiel durch den Anbau von Heckspoilern und Diffusoren, nochmals verbessert werden. Autos, die sich aufgrund ihrer fahrwerkstechnischen Ausstattung für den Motorsport eignen, finden Sie unter anderem bei eBay.

Autos für den Motorsport sind mit einer leistungsfähigen Motorentechnik versehen

Der Motor zählt zu den wichtigsten Komponenten eines Rennwagens. Um die Leistung des Motors gegenüber dem Serienfahrzeug zu erhöhen, kann auf diverse Methoden des Motortunings zurückgegriffen werden. Zu diesen Umbauten zählen zum Beispiel eine andere Einspritzanlage, eine sogenannte scharfe Nockenwelle, eine Vergrößerung der Ansaugkanäle, der Einbau von Schmiedekolben und einer feingewuchteten Kurbelwelle, sowie stärkere Ventilfedern oder ein speziell geschliffener Zylinderkopf, der das Verdichtungsverhältnis erhöhen kann. Darüber hinaus kann die Leistung des Fahrzeugs durch die Installation eines Kompressors oder eines Turboladers mit Ladeluftkühlung wesentlich erhöht werden. Die Optimierung der Leistung ist wie die Abstimmung des Fahrwerks eine komplizierte Angelegenheit, die viel Erfahrung und fachliches Wissen erfordert. Aus diesem Grund sollten die Umbauten zu einem motorsporttauglichen Motor in einem speziellen Betrieb erfolgt sein.

Ein niedriges Gesamtgewicht des Autos kann im Motorsport von Vorteil sein

Durch ein niedriges Gesamtgewicht kann die Agilität auf kurvenreichen Strecken wesentlich verbessert werden. Zudem sorgt ein niedriger Schwerpunkt für eine Verbesserung des Fahrverhaltens. Aus diesem Grund sind bestimmte Teile eines motorsporttauglichen Automobils oftmals aus besonders leichten Materialien gefertigt. Dazu zählen zum Beispiel nicht tragende Strukturen wie Teile der Motorhaube, des Dachs, des Heckdeckels und der Innenausstattung. Obendrein wird durch eine leichte Bauweise das Leistungsgewicht erhöht. Dies sollte bei einem Rennwagen nach Möglichkeit sehr niedrig sein. Unter dem Leistungsgewicht versteht man den Quotienten aus Masse und Motorleistung. Autos mit einem für Motorsportzwecke geeigneten Leistungsgewicht finden Sie beispielsweise bei eBay.

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