Auswahlkriterien für eine Gelenkarmmarkise als Sonnenschutz für Ihre Terrasse

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10 Auswahlkriterien für eine langlebige Gelenkarmmarkise als Sonnenschutz für Ihre Terrasse

Vom Frühjahr bis weit in den Herbst ist der eigene Garten für viele eine ganz eigene Welt: Im Frühling werden die ersten blühenden Pflanzen gesät, im Sommer trifft man sich dort mit Familie und Freunden zum Grillen und im Herbst beginnt man damit, den Garten winterfest zu machen.
All diese Gartenarbeiten machen natürlich am meisten Spaß, wenn die Sonne scheint. Die Pflanzenkübel auf der Terrasse sehen dann noch schöner aus, und die warmen Sonnenstrahlen laden zu einem ausgiebigen Bad in der Sonne ein. Das eine oder andere Mal kann die Sonne aber auch ein wenig zu warm sein. Wenn Sie zum Beispiel gerne auf der Terrasse mit der Familie essen und die Mittagssonne erstrahlt, benötigen Sie sicherlich einen geeigneten Sonnenschutz. Zu diesem Zweck kommen dann in der Regel SonnensegelSonnenschirme oder Markisen zum Einsatz. Während klassische Sonnenschirme eher für den Garten zu empfehlen sind, machen Markisen die eigene Terrasse noch schöner.

Eine Gelenkarmmarkise als Sonnenschutz für die Terrasse finden

Eine Gelenkarmmarkise erfreut sich allem voran bei Eigenheimbesitzern großer Beliebtheit. Der moderne Sonnenschutz ist in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich, und wer auf eine hochwertige Verarbeitung achtet, wird sicherlich lange Freude an seiner Gelenkmarkise haben. Die Vorteile einer klassischen Gelenkmarkise liegen dabei auf der Hand: Sie lässt sich individuell einstellen und ohne großen Kraftaufwand ausfahren, Sie müssen Sie im Winter nicht mühsam im Keller oder in der Garage verstauen, und dank der vielen unterschiedlichen Designs finden Sie für Ihren ganz persönlichen Geschmack schnell ein passendes Modell.
Bevor Sie mit der Auswahl einer Markise beginnen, sollten Sie sich überlegen, wie und wo die Markise befestigt werden soll. Aus diesem Grund müssen Sie das Mauerwerk an Ihrem Haus ein wenig genauer inspizieren. Klassische Markisen werden an der Außenwand des Hauses angebracht und fest mit dem Material verschraubt. Wenn Sie hier nicht genau wissen, welches Material die Außenwände haben und welche Metallhaken und Schrauben für die Anbringung nötig sind, fragen Sie unbedingt einen Fachmann. Dieser berät Sie sicherlich auch gerne über mögliche Alternativen und zeigt Ihnen, wie Sie eine langlebige Gelenkarmmarkise als Sonnenschutz für Ihre Terrasse auswählen.

Gelenkarmmarkisen als Sonnenschutz: die richtige Auswahl treffen

Zu Beginn müssen Sie in Sachen Verankerung und Befestigung Ihres Sonnen- und Sichtschutzes eine Vorauswahl treffen. Hierbei geht es in erster Linie noch nicht um die Optik, sondern um ein geeignetes Material. Allem voran bestimmen die Haken, Schrauben und Gelenkarme darüber, wie lange Ihre neue Markise halten kann. Achten Sie deshalb darauf, an dieser Stelle nicht zu sparen. Eine Gelenkarmmarkise ist eine langfristige Investition, und wer hier auf Qualität achtet, muss sich für die nächsten rund 20 Jahre keine Gedanken über einen guten Sonnenschutz für die Terrasse machen. Von daher ist eine Entscheidung für rostfreie Materialien anzuraten. Insbesondere die tragenden Stützteile der Markise müssen witterungsbeständig sein und dürfen durch Regen und Nässe nicht anfangen zu rosten. Im schlimmsten Fall bricht die Markise sonst aus der Wand, und Sie haben nicht nur eine irreparable Markise, sondern auch einen Schaden an der Hauswand – und das Sicherheitsrisiko ist selbstverständlich auch nicht außer Acht zu lassen.

Nach der Auswahl der Materialien müssen Sie sich überlegen, ob Sie eine offene oder eine geschlossene Gelenkmarkise haben möchten. Bei einer offenen Gelenkmarkise liegen die Gelenkarme und andere Konstruktionsteile unter der Markise frei. Dies heißt, dass Sie die einzelnen Bauteile wesentlich besser reinigen können und Sie auf diesem Wege langlebiger machen können. Bei einer geschlossenen Variante sind die einzelnen Bauteile in einem Kasten verborgen, der wiederum zusätzlichen Stauraum erfordert. Nicht zuletzt ist die Anschaffung einer langlebigen Gelenkarmmarkise in der offenen Version auch etwas kostengünstiger.

Materialien für das Markisentuch aussuchen und auf eine Regenrinne achten

Gelenkarmmarkisen gehören zu den Faltmarkisen. Dies bedeutet, dass das Markisentuch ganz nach Bedarf ausgefahren oder aufgefaltet werden kann und Sie individuell bestimmen, wie viel Sonnenschutz Sie auf Ihrer Terrasse haben möchten. Wenn die Markise als reiner Sonnenschutz dienen soll, dürfen Sie sich an dieser Stelle für einen dünneren und günstigeren Tuchstoff entscheiden. Diese Stoffe sind in vielen unterschiedlichen Farben und Designs zu haben.

Ratsamer ist es jedoch, die Markise auch als Wetterschutz zu nutzen. Wenn man gerade den Grill angefeuert hat und sich dann ein kleiner Schauer bildet, ist die Markise so etwas wie der neue beste Freund. Sie wird dann ganz einfach ausgefahren, die Terrasse bleibt trocken, und das Grillen kann weitergehen. Zu diesem Zweck sollten Sie sich für ein Markisentuch aus einer robusten Kunstfaser entscheiden. Die imprägnierten Fasern lassen das Wasser nicht in den Stoff einziehen, er perlt vielmehr einfach ab. Dies hat den Vorteil, dass sich das Material nicht mit Wasser vollsaugt und die Gelenkarmmarkise auf diese Weise sehr schwer werden würde. Markisen aus einfachen Stoffen sollten Sie nie nass werden lassen, denn durch das eingesaugte Wasser wird die Markise sehr schwer – und die Verankerungen sind für diese Lasten nicht ausgelegt. Damit Sie Ihre Gelenkmarkise als Wetterschutz nutzen können, ist es zudem ratsam, auf eine Regenrinne zu achten. Diese befindet sich an den Enden der Gelenkarme und leitet das Wasser zu den Seiten ab. So plätschert das Wasser nicht auf die Terrasse, und Ihre Gartenmöbel und Blumen bleiben trocken.

Langlebige Gelenkarmmarkisen als Sonnenschutz für die eigene Terrasse

Wenn eine Gelenkmarkise auch als Wetterschutz dienen soll, müssen Sie sich für eine stabile Verankerung entscheiden. Diese liegt etwas tiefer in der Außenwand des Gebäudes und gibt der Markise zusätzlichen Halt. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass Regen oft auch mit viel Wind einhergeht und dieser könnt die Markise stark beschädigen. Das Markisentuch ist nämlich ein echter "Windfang", und wenn eine Windbö unter das Tuch greift, würde die Markise bei schlechter Befestigung einfach aus der Verankerung gerissen werden.

Ein weiterer Tipp: Entscheiden Sie sich bei einer Allwettermarkise für einen Volant. Dieser sieht nicht nur gut aus und rundet das Bild der Markise ab, sondern er ist auch ein guter Gradmesser für den Wind. Flattert der Volant sehr stark im Wind, ist es sicherer, die Markise einzufahren. Selbst hochwertige Markisen dürfen bei zu starken Böen nicht ausgefahren bleiben, weil die Gefahr durch den Wind einfach zu groß ist. Bei Sturm gilt deshalb: Egal wie gut Ihre Markise ist, fahren Sie sie frühzeitig ein.

Die Luxusvariante der Gelenkarmmarkisen – Kassettenmarkisen

Wer an seiner Gelenkarmmarkise über viele Jahrzehnte Freude haben möchte, sollte sich für den Kauf einer Kassettenmarkise entscheiden. Anders als bei Falt- oder Rollmarkisen oder auch bei normalen Gelenkmarkisen liegen die einzelnen Bauteile hier im geschlossenen Zustand sicher verstaut. Aus diesem Grund wird eine Kassettenmarkise in einer "Box" über der Terrasse angebracht. In dieser Box oder Kassette haben die Gelenkarme und das gefaltete Tuch Platz und werden bei Bedarf ganz einfach ausgefahren. Selbst starker Regen, Stürme und Unwetter oder auch Eis und Schnee können die Markise so nicht erreichen und diese ist bestens vor der Witterung geschützt.

Es gibt jedoch auch hier etwas zu beachten: In der Kassette bildet sich natürlich immer ein wenig Feuchtigkeit. Dies ist keinesfalls einem schlechten Material geschuldet, sondern liegt viel eher daran, dass die Kassette nicht vollkommen luft- und wasserdicht ist. Deshalb gilt es die Markise auch im Winter ein paar Mal auszurollen und gut durchlüften zu lassen. So beugen Sie einem möglichen Schimmelbefall vor und schonen den Stoff der Markise.

Was darf eine langlebige Gelenkmarkise für die Terrasse kosten?

Die Anschaffung einer Gelenkarmmarkise ist ein wenig mit dem Kauf eines neuen Autos zu vergleichen: Es gibt gute und günstige Modelle – und es gibt die Luxusklasse. Dies meint eigentlich, dass Sie von absoluten Schnäppchenangeboten von 100 bis 200 Euro aus dem Baumarkt eher Abstand nehmen sollten. Die angebotenen Markisen erfüllen sicherlich ihren Zweck und bergen auch kein Sicherheitsrisiko – wenn Sie auf vorhandene Prüfsiegel achten. Allerdings gelten Sie wegen der vergleichsweise minderwertigen Bauteile eben nicht als langlebiger Sonnenschutz für die eigene Terrasse. Wenn Sie in eine hochwertige Gelenkarmmarkise investieren möchten, müssen Sie mit Anschaffungskosten von 1.000 bis 3.000 Euro rechnen. Bedenken Sie hier, dass es einmalige Kosten sind und Sie sich für die nächsten Jahrzehnte über einen exklusiven Sonnenschutz freuen dürfen. Bei einer Kassettenmarkise oder einer elektrischen Markise kann der Preis durchaus auch noch etwas höher liegen, aber hier lohnt es sich wie bei allen großen Ausgaben, die Preise zu vergleichen. Wer die Markise zusätzlich von einem Fachmann oder Handwerker anbringen lassen möchte, muss entsprechende Kosten für die Beratung und die Montage einplanen. Trotz der im ersten Moment doch recht hohen Kosten für einen Sonnenschutz lohnt sich die Investition in eine gute Markise. So haben Sie die Möglichkeit, auch bei einem Regenschauer weiter auf der Terrasse zu sitzen – und manchmal gibt es nichts Schöneres, als den Regen sanft auf das Markisentuch tropfen zu hören.

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