Ausbeulwerkzeuge Dellenentfernung Ausbeultechniker

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Ich möchte auf diesem Wege dem Ratgeber des Mitgliedes Haju Haju in fast vollem Umfang Recht geben, doch kein prinzipielles "Finger weg", mit dem richtigen Weg ist ein Ziel auch erreichbar.

Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, Schleichwerbung zu betreiben, da wir den Sektor bedienen! Vielmehr ist es auch mir seit langer Zeit nicht entgangen, das vollmundige Versprechungen diverser Mitglieder dem reinen Profit dienen, speziell im "Tiefpreissektor". Es werden ominöse Artikel angeboten, die mehr schlecht als recht von "Hobbyhandwerkern+Allesmöglicheverkäufern+Privatverkäufern" kopiert und angeboten werden, um ein paar Euros nebenbei zu verdienen. Und in der Tat ist es so, das auch aufgrund von fachlich schlechtem Material, fehlender Praxismaterie, Käufer Dinge erstehen, mit denen keine Ziele in dieser Materie Ausbeultechnik erreicht werden. Weiterhin bin ich der Meinung, dass mehr als die Hälfte derer die sogenanntes "Profiwerkzeug" fertigen und anbieten, nicht einmal in der Lage sind, mit Ihren Werkzeugen auch Dellen zu entfernen!

Ich kann zum Thema Ausbeultechnik und Ausbeultechniker als Beruf das gleiche schildern als das Mitglied Haju, eine fundierte Ausbildung über eine Woche hin ist Pflicht zum Erlernen eines Grundwissens. Ab dann erst beginnt der härteste Teil, üben üben üben so viel es nur geht! Ein gutes halbes Jahr kann dann ins Land gehen, bis akzeptable Ergebnisse abgeliefert werden können. Ergebnisse, mit dem ein Kunde zufrieden ist wohlgemerkt! Videos und ähnliche Anschaungsmaterialien dienen lediglich dazu, zu sehen/lesen wie es in der Praxis von einem Fachmann vorgeführt und erklärt wird, aber definitiv nicht, dieses Handwerk in kürzester Zeit zu erlernen.

Ebenfalls zum Thema "Werkzeuge+Zubehöre", auch ich wundere mich oftmals über diverse Anbieter und Artikel, die Aufgrund ihrer Beschaffenheit niemals das halten können, was versprochen wird und schließe mich der Meinung "würde gern sehen wie das gehen soll" an!

Wer eine Exsistenz als Ausbeultechniker ernshaft ins Auge fasst, sollte ein Anfangsbudget von ca. 5-6000 Euro einkalkulieren. (Kurs+ Grundausstattung). Ergänzungen werden immer nötig sein, das sich Techniken und auch Automobile verändern. Alle Ausbeultechniker, so unsere Praxis, ergänzen permanent auch nach vielen Jahren noch ihr Werkzeugsortiment. Aber für einen vernünftigen Start ist diese Summe realistisch.

Oft lese ich, mit 10 Werkzeugen alle Dellen erreichen/entfernen.. mit einem Steckschlüsselsatz mit 10 Nüssen löse ich lediglich 10 Schrauben..oder!? Auch dies ist mit ein Grund dafür, dass das gesamte Konzept der Selbstständigkeit in diesem Gewerbe nicht funktioniert. Minimalistisch ausgestattet ist der falsche Weg.

Zum Thema Schulungen, so Berichte von unseren Kunden die 2-3 Tageskurse bei anderen Anbietern belegt haben, es werden elementare Dinge wie Hammertechnik nicht gelehrt! Ohne eine Rückverformung/Verteilung von überschüssigem/gedehntem Blech wird kein 100% Finish-Ergebnis erreicht. Dies ist nur ein Hinweis für Interessenten bei der Nachfrage nach Inhalten einer Schulung.

Fazit: Der Beruf und das Handwerk der Dellentechnikers hat Zukunft, dieses Gewerbe gibt es zwar schon seit den 70ern, aber niemals war es so populär wie jetzt, dank Hagel und Versicherungen..Sie sollten genau prüfen, wem Sie Ihr sauerverdientes Geld geben, auch in diesem Punkt stimme ich dem Mitglied Haju zu und wünsche allen, egal wie sie meinen Bericht finden, gutes Gelingen..

Eine Bitte noch zum Abschluß; kaufen Sie bitte als Laie/Privatperson mit verhageltem PKW für die einmalige Instandsetzung bei uns KEIN Werkzeug, sie werden eine soche Reparatur nicht zufriedenstellend erledigen können. Diese werden dann Kunden sein, die negativ Bewerten "weil`s nicht geht"!

Regel ABT

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