Aufzug / Automatikuhren / Aufzugskrone

Aufrufe 1 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Aufzug / Automatikuhren Mechanismus bzw. Baugruppe zum Spannen der Zugfeder. Zunächst wurde die mechanische Federzuguhr mit einem Schlüssel über der Vierkantende der Federkern- oder der Schneckenwelle aufgezogen. Um 1840 wurde der schlüssellose Aufzug über eine Rändelkrone im Pendant erfunden, der sich allmählich überall durchsetzte und in seiner endgültigen Form mit einem Umschaltmechanismus durch die Zeigerstellung bewirkte. Diese Form des Kronenaufzuges wurde auch in der Armbanduhr übernommen. Andere schüssellose Aufzugformen der Taschenuhr ( Pumpaufzug, Bügelaufzug, Gehäuseaufzug ) kamen nur selten über das Experimentierstadium hinaus und konnten sich nicht durchsetzen. Später entstanden der automatische Aufzug über eine rotierende Schwungmasse und schließlich der elektrische Aufzug mit einer Batterie.
Aufzugskrone Eine außerhalb des Uhrgehäuse am Ende des Pendants sitzende, auf der Aufzugswelle befestigte Rändelschraube, durch deren Drehen zwischen Daumen und Zeigerfinger gespannt wird. Mit einem Umschaltmechanismus ( Drücker im Gehäuserand, Herausziehen der Krone ) können mit der Krone auch die Zeiger verstellt werden. Der Begriff,, Krone „ ergab sich aus der gelegentlichen Form dieser Rändelschraube. Es sind auch Schmuckuhren bekannt, bei denen diese tatsächlich wie eine kleine Herrscherkrone geformt war.
Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden