Aufbau und Erweiterung leicht gemacht: Diese Komponenten benötigen Sie für Ihr Heimnetzwerk

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Aufbau und Erweiterung leicht gemacht: Diese Komponenten benötigen Sie für Ihr Heimnetzwerk

Längst ist der Computer auch in den eigenen vier Wänden zu einem unverzichtbaren Medium unseres täglichen Lebens geworden. Viele alltägliche Dinge setzen hier bereits die Nutzung dieser Technik voraus. In diesem Rahmen hat die Computertechnologie auch in der Welt der Kommunikation eine eigene mediale Ebene erlangt, welche heute ebenso wenig verzichtbar ist. Dies gilt für den privaten und erst recht für den beruflichen Alltag unserer modernen Gesellschaft. Die gute alte Schreibmaschine gehört hingegen längst zum Museumsinventar. Für die Fertigung von Schriftverkehr in Dokumentenform ist heute der Computer als selbstverständlicher Standard anzusehen, der in Verbindung mit einer passenden Druckeinrichtung die ideale Lösung für das berufliche sowie das private Schreibbüro bildet. Sie können den gefertigten Schriftverkehr sowie natürlich auch entsprechende Grafiken und Bilddateien problemlos auf der Computerfestplatte oder einem anderen Speichermedium sichern und darüber hinaus jederzeit reproduzieren. Dies erspart unter anderem unnötige Kopienablagen oder überflüssige Ausdrucke in Papierform.

Voll vernetzt – die Vorteile eines Heimnetzwerkes

Mit der Bündelung von mehreren Computern und Servern in einem Netzwerk lassen sich im beruflichen Umfeld sowie bei der privaten Nutzung tolle Vorteile erzielen, die das Medium Computer und dessen Möglichkeiten zusätzlich aufwerten. Was früher in der Tat als Lösung für die gemeinsame Nutzung innerhalb geschäftlich operierender Firmennetzwerke oder Verwaltungsnetzwerke galt, hat bereits seit Längerem auch seinen Anklang im privaten Einsatzbereich gefunden. Heute gehört der Computer längst zum persönlichen Standardequipment. Aus diesem Grunde ist es auch schon fast selbstverständlich, dass ein Haushalt über mehrere Rechner verfügt. Was bietet sich in diesem Rahmen deshalb mehr an, als die Einrichtung eines eigenen Heimnetzwerkes? Wer sich mit diesem Thema näher befasst wird schnell erkennen, dass dieser Lösung ein enormer Mehrwert zugrunde liegt. Mit der Vernetzung verschiedener Heimcomputer in einem Heimnetzwerk haben Sie die Möglichkeit des gemeinsamen Datenzugriffs sowie des schnellen Datentransfers. Darüber hinaus können Sie in einem Netzwerk beispielsweise zusätzliche Server integrieren. Diese Hardware gilt als zentraler Datenspeicher, der grundsätzlich von allen angeschlossenen Netzwerkclients genutzt werden kann.

Die Grundlagen eines kabelgebundenen Heimnetzwerkes

Die Einbindung eines Computers in ein Netzwerk setzt voraus, dass im Vorfeld die physikalischen Grundlagen geschaffen wurden. Dies bedeutet, dass ein Medium vorhanden sein muss, das in der Lage ist, die vorhandenen Datenpakete innerhalb Ihres Netzwerkes zu transportieren.

LAN-Netzwerk

Als Klassiker gilt in diesem Zusammenhang ohne Frage die Nutzung einer LAN-Verkabelung. Diese Lösung ist eine sehr zuverlässige Möglichkeit, dennoch sollten Sie hierbei unbedingt darauf achten, dass für Ihr Kabelnetz eine entsprechend angepasste Kabelkategorie verwendet wird. Tatsächlich ist dies eines der Kriterien, das über die spätere Datenlastgrenze Ihres Netzwerkes entscheidet. Je hochwertiger die gewählte Kabelkategorie ausfällt, desto größer ist die Belastungsgrenze Ihres LAN-Netzwerkes. Dies bildet schließlich die Grundlage für hohe Datengeschwindigkeiten, natürlich nur in Verbindung mit einer entsprechend angepassten Hardware.

Darauf ist zu achten

Diese Form der Vernetzung ist jedoch die mit Abstand aufwendigste Lösungsmöglichkeit zu diesem Thema. Der damit verbundene Aufwand ist erheblich und spiegelt sich in einer fachgerechten Verlegung des notwendigen Netzwerkkabels und der Montage einer ausreichenden Anzahl von Datendosen wider. Tatsächlich macht es jedoch durchaus Sinn eine entsprechende Vernetzung bereits in der Rohbauphase des neuen Zuhauses oder bei entsprechend umfassenden Renovierungsmaßnahmen zu berücksichtigen. Denn eines ist sicher, mit einer angemessenen Netzwerkverkabelung verfügen Sie über ein äußerst zuverlässiges und leistungsstarkes Medium für Ihr Heimnetzwerk, das zudem so gut wie keine Sicherheitslücken aufweist, die als Schlupfloch für einen unbefugten Zugriff gelten könnten. Das Eindringen in ein Kabelnetzwerk ist darüber hinaus nur dann möglich, wenn der betreffende Rechner über eine Kabelverbindung zum jeweiligen Netzwerk verfügt. Da die Zugangsschnittstellen bei einem kabelgebundenen Heimnetzwerk in der Regel innerhalb der Wohnräume liegen, sind unbemerkte Manipulationen praktisch ausgeschlossen. Leider ist der Aktionsradius Ihres Computerarbeitsplatzes unter diesen Umständen allerdings sehr begrenzt und reicht gerade einmal von der Datendose bis zur Länge des angeschlossenen Ethernetkabels, zwischen Rechner und Datendose. Besonders bei der Planung zur Kabelverlegung macht es deshalb Sinn, in jedem Wohnraum einer Wohnung eine entsprechende Patchdose vorzusehen, um so dennoch ein gewisses Maß an Flexibilität, für den späteren Computerstandort sicherzustellen.

Die verschiedenen Alternativen für die Einrichtung Ihres Netzwerkes

W-LAN-Netz

Wer besonderen Wert auf Flexibilität und Mobilität legt, ohne dabei auf den Komfort bei der Nutzung des Internets verzichten zu wollen, der ist möglicherweise mit der Nutzung eines W-LAN-Netzes bestens bedient. Diese Form der Netzwerkeinrichtung gilt ohne Zweifel als besonders flexibles und freies Medium, mit einem Maximum an Mobilität und einer zusätzlichen Bandbreite weiterer Möglichkeiten der mobilen Internetnutzung. Ein W-LAN-Netz verbindet nicht alleine Computer, die allerdings über einen W-LAN-Adapter verfügen müssen, sondern auch die moderneren Handymodelle, zu denen in erster Linie auch die Smartphones zählen. Die meisten Spielkonsolen verfügen heute über eine W-LAN-Schnittstelle, was das Online-Zocken über das Internet mit und gegen Mitspieler auf der ganzen Welt ermöglicht. Das W-LAN-Netz ist ein Funknetz, das den Raum für die Einrichtung eines eigenen sowie drahtlosen Netzwerkes bietet. Ein besonders großer Mehrwert besteht darin, dass die Datenweiterleitung innerhalb dieses Netzwerksystems kabellos erfolgt.

Darauf ist zu achten

Bei dieser Form der Netzwerkeinrichtung müssen Sie lediglich darauf achten, dass der Router, der Switch oder der Hub in der Nähe einer Datendose und einer Steckdose steht, mit der die vorgenannten Geräte via Ethernetkabel und Stromkabel verbunden werden müssen. Der weitere Weg Ihrer Datenpakete erfolgt dann schließlich über Funk und damit barrierefrei. Dies setzt natürlich voraus, dass die in Reichweite befindlichen Netzwerkgeräte über einen entsprechenden W-LAN-Netzwerkadapter verfügen und eine Legitimation für den Netzwerkzugriff auf das Netzwerk vorhanden ist. Dies ist in der Regel der Netzwerkschlüssel des betreffenden Netzwerkes. Dabei handelt es sich meist um ein alphanummerisches Zugangspasswort, das im vorgesehenen Feld der Zugangsmaske, des betreffenden Netzwerkzugangs, eingegeben werden muss. Der Netzwerkschlüssel dient damit als Sicherungsmaßname, die unbefugte Zugriffe auf Ihr Funknetzwerk verhindert. Neben der vorgenannten Variante zur Einrichtung eines Netzwerkes gibt es als weitere Lösungsmöglichkeit die Nutzung der D-LAN-Technik. Hierbei wird anstatt auf die LAN-Verkabelung auf das hausinterne Stromnetz zurückgegriffen.

Diese Komponenten benötigen Sie für die Einrichtung eines Heimnetzwerkes

Ein Netzwerk ist ein in sich geschlossenes System, das in der Lage ist, Daten an die im Netz befindlichen Arbeitsstationen weiterzuleiten und Daten von diesen weiterzuleiten und zu verarbeiten. Die Hardware, die dort zum Einsatz kommt, kann sehr unterschiedliche Leistungsschwerpunkte abdecken.
In diesem Zusammenhang gilt es, sich vor der Einrichtung eines Netzwerkes darüber im Klaren zu sein, welche Datenkapazitäten innerhalb des Netzwerkes gestemmt werden müssen. Hier schlagen besonders aufwendige Downloads von einem großen Datenvolumen zu Buche. Allerdings kann bei einer zu niedrig gewählten Lastgrenze, der angeschlossenen Hardware bereits der Versand von größeren Datenpaketen, innerhalb des betreffenden Netzwerkes, zu Problem führen. Je nach dem technischen Lösungsansatz, den Sie für Ihr zukünftiges Netzwerk favorisieren, sollten Sie hierbei stets auf die Wahl der passenden Hardware achten. Dies fängt bei der Kabelkategorie an und zieht sich bis hin zum Einsatz der richtigen technischen Wahl für Ihre Netzwerkverwaltung.

Bei der Zusammenstellung Ihrer Netzwerkhardware kommt es auf eine günstige Kombination der technischen Eigenschaften aller im Netz eingebundenen Geräte an. Denn auch die beste Netzwerkhardware kann Ihre Leistung nicht entfalten, wenn beispielsweise die Datengeschwindigkeit im Netz durch eine zu gering dimensionierte Verkabelung ausgebremst wird. Hier finden Sie bei eBay eine große Auswahl möglicher Lösungen sowie dazu passende Tipps und aussagekräftige Bewertungen durch Käufer. Für die Einrichtung Ihres Heimnetzwerkes benötigen Sie im Einzelnen folgende Hardwarekomponenten:

  • Switch, Hub oder Router
  • Gegebenenfalls eine angemessene LAN-Verkabelung
  • Eine Datendose zum Anschluss der Computerhardware bzw. der oben genannten Netzwerkhardware
  • Netzwerkrechner mit Ethernetadapter bzw. W-LAN-Adapter
  • Für den Zugriff auf das Internet gegebenenfalls ein Modem sowie einen Splitter.

Beim Kauf der entsprechenden Hardware sollten Sie jedoch unbedingt auf eine Kompatibilität der einzelnen Geräte untereinander achten. Für den Einsteiger ist es in diesem Zusammenhang deshalb sicherlich sinnvoll, bei der Hardwareanschaffung Geräte eines Herstellers zu beziehen. Hier sind Sie dann später vor unangenehmen Überraschungen sicher.

Die Einrichtung Ihres Netzwerkes für zu Hause

Da die in Ihrem Netzwerk eingebundenen Computer auch über einen Internetzugang verfügen sollten, ist es notwendig, den Switch, den Router oder den Hub mit einem Ethernetkabel an einer entsprechenden Datendose anzuschließen. Dies ist bei der Standortwahl der vorgenannten Hardware zu berücksichtigen. Zuvor muss der Switch, der Router oder das Hub gemäß seines zukünftigen Einsatzgebietes konfiguriert werden. Um auf das Menü dieser Geräte zugreifen zu können, müssen diese in der Regel via LAN Kabel an einen beliebigen Rechner, mit LAN Karte angeschlossen werden. Nun wird in der Browser-Zeile entweder die IP-Adresse des angeschlossenen Gerätes eingegeben oder eine vom Hersteller vergebene Gerätebezeichnung. Durch das Konfigurationsmenü werden Sie dann schließlich von einem Konfigurationsassistenten geführt. Im Rahmen der Konfiguration wird dann auch die passende Treibersoftware installiert, die dem jeweiligen Gerät als CD ROM beiliegen sollte.

Haben Sie die Konfiguration gemäß des Assistenten erfolgreich abgeschlossen, können Sie das betreffende Gerät nun mittels LAN Kabel mit der Datendose und einer Stromsteckdose verbinden. Abschließend wird die angeschlossene Hardware durch das Einschalten in Funktionsbereitschaft versetzt. Nachdem diese Netzwerkkomponente erfolgreich eingerichtet und aktiviert wurde, beginnen Sie nun die vorgesehenen Netzwerkgeräte, welche über einen entsprechenden Netzwerkadapter verfügen müssen, entsprechend dem Standard Ihres zukünftigen Netzwerkes zu konfigurieren. Dieser Schritt erfolgt über das Funktionsmenü des jeweiligen Gerätes. Auch hier werden Sie mittels Assistent durch ein Konfigurationsmenü geführt. Darüber hinaus können Sie in diesem Rahmen eine Konfigurationskopie erstellen, die auf CD ROM oder auf einem externen Speichermedium gesichert werden sollte. Diese können Sie dann ohne großen Aufwand für die Konfiguration der übrigen Netzwerkgeräte nutzen. Bei der Konfiguration der anzuschließenden Netzwerkcomputer ist darüber hinaus darauf zu achten, dass diese unter der gleichen Arbeitsgruppe und mit der gleichen Subnetmask geführt werden.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden