Auf vielfachen Wunsch nochmals diese herrliche Anekdote

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Katzen sind bekanntlich sehr sensibel.

Besoffene zumal. Deswegen fühlen sie sich auch oft schnell beleidigt. Es reicht dazu manchmal schon, die Futterdose auf der falschen Seite aufzumachen. Oder dem guten Tier das Futter nicht auf dem Lieblingstellerchen anzubieten. Auch mögen es Katzen überhaupt nicht, wenn man ihnen ihre Grenzen aufzeigt. Oder sie bei einem Fehler erwischt.

Aber auch andere Lebewesen sind empfindlich, das muss man respektieren:


Beamtenbeleidigung
Auch Tiere können Würdenträger sein. Dem römischen Kaiser Caligula sagt man nach,
er habe sein Pferd zum Senator ernannt. In modernen Demokratien sind solche Praktiken
freilich nicht üblich. Das dachte wohl auch ein Student in Oxford, der mit Freunden das
Bestehen seiner Prüfungen feierte. Als ihn zwei berittene Polizisten passierten, bezeichnete
er eines ihrer Pferde als schwul. Als der angetrunkene Student sich weigerte, seine
Behauptung zurückzunehmen, wurde er von den Ordnungshütern in Handschellen
abgeführt, musste eine Nacht in Polizeigewahrsam verbringen und 130 Euro
Strafe zahlen.

Später sagte er, er habe nicht gedacht, dass Pferde so sensibel seien. In Zukunft wird
er vielleicht vorsichtiger im Umgang mit Amtspersonen sein, vor allem, wenn diese
beritten sind.

Quelle: zeit.de/2005/25/Beamtenbeleidigung


Übrigens hat sich die Behauptung, dass es in der Bundeshauptstadt überdurchschnittlich viele faule Beamte gäbe, bisher nicht bestätigen lassen. Man vermutet, dass der Osterhase und andere Mittäter dieses Gerücht gestreut haben. Es scheint eher so zu sein, dass die speziell hier gemeinte Berliner Beamtin auch in diesem Punkt genauso mittelmäßig ist wie Beamte anderenorts. Nähere Untersuchungen hierzu stehen noch aus.


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