Auf dem Pfad der inneren Erleuchtung – Schmuckstücke zum Thema Yoga und Buddhismus

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Auf dem Pfad der inneren Erleuchtung – Schmuckstücke zum Thema Yoga und Buddhismus

Auf den ersten Blick wirken Yoga und Buddhismus sehr unterschiedlich und scheinen keinen Bezug zueinander aufzuweisen. Viele Menschen denken zunächst an nicht ganz so einfache Turnübungen auf einer dünnen Matte, wenn sie den Begriff Yoga hören. Beim Buddhismus fällt ihnen auf Anhieb folglich die Religion ein, als die er angesehen wird. Dass viele Menschen in Deutschland oder allgemeiner in Europa den vollen Umfang beider Begriffe nicht kennen, liegt vor allem daran, dass sie der westlichen Kultur entstammen und sich entsprechend mit anderen Glaubens- und Lebensfragen beschäftigen. Erst ein über allgemeine Informationen hinausgehendes Interesse ermöglicht Menschen ein besseres Verständnis von Yoga und Buddhismus und zeigt auf, wo Gemeinsamkeiten vorherrschen und in welchen Punkten sich beide Ansätze deutlich voneinander unterscheiden.

Entspannung und Konzentration müssen kein Gegensatz sein

Das Stichwort Erleuchtung spielt dabei immer wieder eine Rolle. Grundsätzlich sollen Sie zu sich selbst finden und sich von Materiellem lösen. Tiefe Entspannung und Zufriedenheit mit sich selbst sind zentrale Ziele beider Philosophien. Dies sehen Sie auch, wenn Sie regelmäßig Yoga praktizieren. Es geht keineswegs darum, sich auf dem Boden zu verrenken. Stattdessen sollen Sie tiefe Entspannung und zugleich ein hohes Maß an Konzentration und an Bewusstsein entwickeln, das in vielen Situationen des Alltags hilfreich sein kann. Praktizieren Sie Yoga regelmäßig, können Sie nicht nur Accessoires und Kleidung für Yoga kaufen, sondern auch spezielle Schmuckstücke, die sich positiv auf Ihr Wohlbefinden auswirken können. Ebenso können Sie mit speziellem Schmuck Ihre Verbundenheit mit der Tradition aus Asien zum Ausdruck bringen oder sich als Buddhist erkennen, der diesen Glauben, diese Philosophie aktiv lebt.

Zwei Philosophien – Gemeinsamkeiten von Yoga und Buddhismus

Sowohl bei Yoga als auch beim Buddhismus handelt es sich um sehr vielschichtige und anspruchsvolle Philosophien, die ihren Ursprung zum Teil in Indien haben. Dort sind sie heute immer noch weitverbreitet, auch wenn sie sich inhaltlich in einigen Punkten voneinander unterscheiden. Diese Unterschiede sind jedoch weder offensichtlich noch besonders zahlreich. In der Tat scheinen Buddhismus und Yoga einander zu beeinflussen und zu ergänzen, sodass viele westliche Menschen die einzelnen Lehren kaum voneinander unterscheiden können. Dies gilt vor allem, wenn Sie die einzelnen Inhalte beider Philosophien miteinander vergleichen. In beiden Richtungen zählen wichtige ethische Grundsätze, Konzentration und Meditation. Dazu kommen verschiedene Übungen, die Ihnen dabei helfen sollen, sich selbst und Ihre Wahrnehmung besser zu steuern und zu kontrollieren.
Grundsätzlich ist Yoga im Hinduismus, der ebenfalls aus Indien stammt, weiter verbreitet und eher anerkannt als unter Buddhisten. Dennoch haben die Entwicklungen im Land in den vergangenen Jahrzehnten dazu geführt, dass sich Anhänger sowohl des Yoga als auch des Buddhismus wieder vermehrt auf die Ursprünge ihrer Tradition besinnen. So sind die Gemeinsamkeiten deutlicher hervorgetreten. Wie auch in anderen Kulturen und Traditionen gibt es immer sowohl innere als auch äußere Merkmale, die eine Philosophie oder einen Glauben auszeichnen. Das stille Gebet oder die Segnung durch den Priester sind innere Merkmale, die Sie beispielsweise im Christentum finden. Das bekannteste äußerliche Merkmal ist das Kreuz. Asiatische Philosophien wie Yoga, Hinduismus und Buddhismus, von denen die Letztgenannten zu den Weltreligionen zählen, legen großen Wert auf Meditation, auf die Erleuchtung des Selbst (im Buddhismus) und auf die innere Mitte eines jeden Menschen. Nach außen hin zeigen Buddhisten oder Anhänger des Yogas Ihren Glauben und Ihren Lebensgrundsatz beispielsweise durch das Tragen speziellen Schmucks.

Asiatische Schmuckstücke, die traditionelle Bräuche kunstvoll beschreiben

Im Handel finden Sie kunstvoll gearbeiteten asiatischen Schmuck, der als Verbindung mit verschiedenen fernöstlichen Kulturen und Philosophien dient. Gleichzeitig sind Schmuckstücke wie Ketten und Armbänder perfekt für den Alltag und lassen sich aufgrund der vielfältigen Materialien, Farben und Designs flexibel kombinieren. Dabei ist nicht jedes der schönen Stücke von tiefer religiöser oder philosophischer Bedeutung. Stattdessen können Sie durch das Anlegen eines entsprechenden Armbands Ihrer Begeisterung für und Ihrer Verbundenheit mit den asiatischen Kulturen und Traditionen Ausdruck verleihen. Wer oft verreist und vor allem die asiatischen Länder regelmäßig besucht, kann mit Leichtigkeit vor Ort hinreißenden Schmuck aus natürlichen Materialien kaufen, der nicht nur optisch viel hermacht, sondern auch den Geist anregt.
Falls es Ihnen aktuell nicht möglich ist, eine spirituell erfüllende Reise beispielsweise nach Indien zu unternehmen, ist das weiter kein Problem. Sie können auch von deutschland aus Ihre Sammlung vervollständigen oder zumindest ein neues indisches Armband oder eine passende Kette kaufen. Handelt es sich dabei um eine Kette aus hübschen Steinen, sagen die Art des Steins und die Fertigung des Schmucks bereits etwas über die traditionelle Verwendung aus. Manche Schmuckstücke sollen jedoch auch nur schön aussehen. Vor allem bei der Suche nach inspirierenden Schmuckstücken wie Ketten und Ringen, die Ihnen bei der Konzentration und Meditation helfen sollen, ist es aber wichtig, zwischen den verschiedenen Arten von asiatischem Schmuck zu differenzieren.

Mala-Ketten: Buddhistischer Gebetsschmuck erleuchtet Seele und Geist

Unter den vielfältigen Angeboten für philosophischen Schmuck finden sich zahlreiche Buddha-Armbänder, die aufgrund ihres Designs auf die alte Tradition und den tiefen Glauben hinweisen. Einige dieser Armbänder sind bestimmten Ritualen, Bräuchen und Überzeugungen nachempfunden, die im Buddhismus als essenziell gelten. Darüber hinaus bedienen sich auch andere Kulturen und Religionen mancher Schmuckstücke, sodass Sie die Verbundenheit jener Philosophien spüren, die einst in Indien ihren Ursprung gefunden haben. Dass Yoga, Buddhismus und Hinduismus trotz aller Unterschiede oder zumindest unterschiedlichen Auslegungen dennoch sehr nah beieinanderliegen, zeigen sehr eindrucksvoll die wunderschönen Mala-Armbänder. Diese sind sowohl im Hinduismus als auch im Buddhismus verbreitet.

Mala-Ketten aus dem Holz des Bodhi-Baums

Dabei handelt es sich in traditioneller Hinsicht um eine unterschiedlich lange und verschieden gefertigte Gebetskette. Diese besteht üblicherweise aus 108 gleich großen sowie einer größeren Perle. Die kleineren Perlen münden in der großen, die außerdem mit Quasten besetzt sein kann. Sie können die Mala-Kette entweder um den Hals legen oder als Armband um das Handgelenk wickeln. Als Basis dienen den klassischen Gebetsbändern Steine beziehungsweise Perlen aus natürlichen Materialien. Hauptsächlich ist dies Holz, das sich für Schmuck besonders gut eignet. Im Buddhismus bestehen Mala oft aus Perlen, die aus dem Holz des Bodhi-Baums gefertigt sind. Dieser Baum spielt im buddhistischen Glauben eine zentrale Rolle, denn am Fuße eines solches Baumes erlangte Buddha Shakyamuni Erleuchtung – und somit den entscheidenden Zustand, nach dem ein Buddhist im Allgemeinen strebt.

Wofür die Perlen einer Mala-Kette stehen

Wenn Sie eine Mala im Buddhismus tragen, entsprechen die kleinen Perlen den einzelnen Bänden der Lehren Buddhas. Im Hinduismus hingegen steht jede Perle für einen der Götter, mit dem der Hindu sprechen möchte. Die Lehren des Yoga sehen hingegen keine Mala für Gebet oder Meditation vor. Dass die Mala unverzichtbar ist, wenn Sie im Buddhismus den Weg der Erleuchtung gehen möchten, ist dagegen unbestritten. Für welche Kette Sie sich schließlich entscheiden, müssen Sie selbst entscheiden. Ob Farbe und Form des Schmuckstücks eine tragende Rolle spielen sollen, bleibt Ihnen überlassen.

Weitere Schmuckstücke asiatischer Kulturen und Glaubensrichtungen

Neben Gebetsschmuck wie der klassischen Buddhismus-Kette Mala gibt es weitere beliebte Schmuckstücke, denen die Alten und Weisen eine Wirkung auf den Geist nachsagen. Diese betreffen oft nicht nur eine Glaubensrichtung, sondern sind in verschiedenen indischen Kulturen und auch darüber hinaus in Asien sehr bekannt und in einzelnen Kulturkreisen fest verankert. Viele dieser erleuchtenden Schmuckstücke sind Ihnen vermutlich bereits vertraut, wenn Sie sich seit längerer Zeit mit fernöstlichen Traditionen und Philosophien beschäftigen.

OM-Armbänder

Ein Beispiel hierfür sind sogenannte OM-Armbänder, die in aller Regel aus Indien stammen. Dabei handelt es sich um Schmuck, der mit dem OM-Symbol versehen ist. Dieses ist in verschiedenen Kulturen, vor allem aber im Hinduismus, von großer Bedeutung. Das göttliche Zeichen dient Ihnen als wegweisender Begleiter. OM-Armbänder können sehr unterschiedlich beschaffen sein. Schmucksteine wie der Onyx sind ebenso möglich wie Horn oder Knochen, beispielsweise vom Yak. Armbänder aus Holz sind seltener, aber durchaus denkbar. Vom klassischen Hornschmuck hin zu modischen Varianten aus Edelstahl oder Silber sind viele Modelle erhältlich, die Sie ganz nach Gefallen erstehen können. Schmuck aus Knochen, Horn oder Holz ist zumeist günstiger als Modelle aus edlen Steinen.

Folklore und Tradition – Buddhismus-Schmuck für jedermann

Ob Sie nun nach innerer Erleuchtung streben oder lediglich Ihre Faszination von alten indischen und asiatischen Philosophien und Religionen untermalen wollen – Schmuckstücke aus dem Buddhismus, Hinduismus oder dem Yoga sind nicht nur für praktizierende Anhänger der jeweiligen Richtung gedacht. Armbänder, Ketten und Ringe sind gleichermaßen als Souvenirs für jedermann erhältlich. Dass Sie sich für die entsprechenden Inhalte interessieren und begeistern, ist oft ohnehin bereits gegeben, denn andernfalls hätten Sie keinen Anreiz, diesen mitunter bedeutungsvollen Schmuck zu erstehen.
Selbstverständlich können Sie auch günstigen Folklore-Schmuck kaufen, der Ihnen die Erleuchtung und die Weisheit vielleicht nicht in den Schoß legt, aber Ihnen immerhin eine Richtung weisen kann. Möchten Sie lediglich zeigen, dass Ihnen zum Beispiel der Buddhismus viel bedeutet, ohne dass Sie diesen tatsächlich praktizieren, können Sie zu modischen Schmuckstücken wie einem Buddha-Ring aus Silber oder Messing greifen. Vielleicht erreichen Sie dadurch nicht den Zustand Bodhi, nämlich die im Buddhismus so wichtige Erleuchtung und Befreiung, aber Sie fühlen sich dem Lebensgefühl, das mit dem Buddhismus einhergeht, deutlich näher. Ebenso können Sie Schmuckperlen dazu nutzen, um im meditativen Yoga Ihre Entspannung zu vertiefen. Entscheidend ist am Ende nur, dass Sie an den Nutzen derartiger Schmuckstücke glauben. Dann nämlich kommt Ringen und Ketten eine ganze andere Bedeutung zu.

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