Auf das Timing kommt es an: So stellen Sie den Belichtungsmesser richtig ein

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Auf das Timing kommt es an: So stellen Sie den Belichtungsmesser richtig ein

Die meisten digitalen Kameras verfügen heutzutage über einen integrierten Belichtungsmesser. Sicher haben Sie auch schon die Abkürzung „TTL (Through The Lense)” gelesen. Hiermit wird die Messung durch das Objektiv hindurch bezeichnet. Mit dieser Messmethode wird die Helligkeit eines Motivs gemessen, aber nicht das Licht, das auf dieses fällt. In der Regel ist diese Art der Messung ausreichend. Bei extremen Lichtverhältnissen aber, zum Beispiel bei Nachtaufnahmen, reicht sie oft nicht aus. Für diese Fälle lohnt es sich, über die Anschaffung eines analogen oder digitalen Handbelichtungsmessers nachzudenken.

 

Wissenswertes über die Funktion von analogen und digitalen Belichtungsmessern

Ob analog oder digital – die Funktionsweise ist die gleiche: Licht fällt auf eine Fotodiode, die dieses in Strom umwandelt, dessen Spannung den Lichtwert „EV” (abgeleitet vom englischen „Exposure Value”) anzeigt. Anhand des Lichtwertes kann man bei Berücksichtigung der Filmempfindlichkeit, beziehungsweise des ISO-Wertes, errechnen, welche Blende und welche Belichtungszeit optimal sind. Bei dieser Berechnung hilft eine Rechenscheibe an analogen Blitzbelichtungsmessern. Digitale Geräte zeigen Blende und Belichtungszeit automatisch an. 

 

Welche Einstellungen müssen an analogen Handbelichtungsmessern vorgenommen werden?

Vor Beginn der Messung müssen Sie an dem Belichtungsmesser den korrekten ISO-Wert einstellen. Bei normalem Tageslicht wählen Sie ISO 100, für Abendaufnahmen sollten Sie ISO 200 oder ISO 400 einstellen. Kontrollieren Sie anschließend, ob der Korrekturwert auf dem Wert Null steht, andernfalls stellen Sie diesen ein. Drücken Sie zum Start der Messung einen, in der Regel seitlich angebrachten, Schalter und richten Sie den Belichtungsmesser für die Objektmessung von der Kamera aus auf das zu messende Motiv oder für die Lichtmessung vom Motiv aus auf die Kamera. Lassen Sie den Schalter wieder los und drehen Sie den äußeren Ring nach links oder rechts bis im Anzeigefeld der Wert Null zu sehen ist. Auf den Skalen im inneren Ring können Sie passende Blenden- und Zeitkombinationen auswählen.

 

Was muss an digitalen Handbelichtungsmessern eingestellt werden?

Digitale Handbelichtungsgeräte bieten in der Regel mehrere Messmethoden an, beispielsweise die Dauerlichtmessung oder die Mehrfach-Blitz-Lichtmessung, von denen Sie die passende auswählen müssen. Anschließend bestimmen Sie gegebenenfalls, ob Sie eine Objekt- oder eine Lichtmessung vornehmen möchten. Stellen Sie dann noch den gewünschten ISO-Wert ein. Wenn Sie als Messmethode die Dauerlichtmessung ausgesucht haben, können Sie meistens zwischen der Belichtungswertanzeige, der Verschlusszeitenvorwahl oder der Blendenvorwahl auswählen. Nach dem Einstellen betätigen Sie die Mess-Taste. Bei der Verschlusszeitenvorwahl wird Ihnen nun der passende Blendenwert angezeigt, bei der Blendenvorwahl die Belichtungszeit und bei der Belichtungswertmessung sowohl Verschlusszeit als auch Blende.

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