Astscheren im Test: Wie finden Sie die besten Modelle?

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Astscheren im Test: Wie finden Sie die besten Modelle?

Wer einen eigenen Garten hat, sammelt mit der Zeit viele Handgeräte, mit denen die speziellen Aufgaben im Garten leichter bewältigt werden können. Hierzu gehören selbstverständlich auch Astsägen und -scheren für das Kürzen von Ästen. Diese Handgeräte benötigt praktisch jeder, der Bäume und Sträucher im Garten hat. Gartenarbeiten können mit einem hohen Kraftaufwand verbunden sein und müssen sicher durchgeführt werden können. Interessierte Käufer finden im Internet ein reichhaltiges Angebot entsprechender Scheren, die Angebotsvielfalt kann jedoch auch leicht überfordern. Hier ist es hilfreich, wenn sich die Käufer vor dem Kauf einige nützliche Kriterien überlegen, anhand derer sie ihre Suche durchführen und vereinfachen können.

Grifflänge dient als erste wichtige Unterscheidung

Astscheren lassen sich bereits auf den ersten Blick anhand ihrer Grifflänge unterscheiden. Einige Astscheren sind kaum länger als normale Scheren für den Hausgebrauch und deshalb eher für kleinere Arbeiten geeignet. Sie weisen den Nachteil auf, dass sich hoch oben befindende Äste nur unter Zuhilfenahme einer Leiter einfach kürzen lassen. Astscheren mit einem langen Griff hingegen sind in der Regel deutlich flexibler einsetzbar: Eine hier übliche Länge sind 80 cm. Damit lassen sich auch bei hohen Bäumen beim Strecken über den Kopf viele Äste ohne größere Schwierigkeiten erreichen. Die kleinen Handscheren sind eher dann eine interessante Alternative, wenn nur wenig Geld ausgegeben werden soll und die Bäume und Sträucher nur eine geringe Höhe aufweisen.

Die Übertragung der Kraft ist entscheidend

Eines der wichtigsten Merkmale einer jeden Astschere ist die Art und Weise, wie die Kraft übertragen wird. Der verwendete Mechanismus entscheidet darüber, für welche Aststärke sich die Schere eignet. Getriebeastscheren machen sich hier Hebelwirkungen zunutze, mit denen auch mit einer geringen Ausgangskraft dicke Äste zuverlässig durchschnitten werden können. Dieses Kriterium ist daher gerade für ältere Personen und Menschen mit weniger Kraft wichtig, da auch ihnen so erlaubt wird, die Gartenarbeit selbst durchzuführen. Sehr gute Modelle können durchaus auch Äste mit einer Dicke bis zu 5,5 cm durchschneiden, was in den allermeisten Anwendungsfällen ausreichend sein sollte. So kann auch der Wuchs kräftiger Bäume kontrolliert werden. Käufer sollten daher stets auf diese Angaben achten, wenn sie sich eine neue Astschere zulegen möchten. Verkehrt ist es in diesem Fall auch nicht, die dicksten Äste im eigenen Garten mit einem Maßband nachzumessen und die Werte miteinander zu vergleichen. Normale Gartenscheren eignen sich in der Regel nicht zum Schneiden von dicken Ästen.

Clevere Ausstattungsmerkmale erleichtern die Arbeit erheblich

Um die Schneidewirkung weiter zu verbessern, lassen sich die Hersteller stets neue Ausstattungsmerkmale für ihre Astscheren einfallen. Hierzu gehören zum Beispiel Griffe aus Polyamid, die mit Glasfasern verstärkt werden. Der Vorteil bei einer solchen Konstruktion liegt in der Reduktion von Gewicht und das in einem erheblichen Maße. Diese sehr leichten Scheren erlauben ein ermüdungsfreies Arbeiten auch über einen längeren Zeitraum hinweg. Das ist gerade bei größeren Projekten im Garten oder bei vielen Bäumen auf dem Grundstück wichtig.

Viele Hebelarme werden auch aus besonders leichtem Aluminium gefertigt. Auch hierdurch kann erreicht werden, dass das Gewicht dieser Gartengeräte reduziert wird. Zudem ist eine Konstruktion aus Aluminium sehr stabil, entsprechende Produkte stellen häufig gute Investitionen dar.

Ebenfalls anzutreffen sind Astscheren mit einer hakenförmigen Gegenklinge. Solche Modelle verbeißen sich in dem Ast, bevor er durchgeschnitten wird und bieten so eine höhere Kontrolle. Auch wenn es sich hierbei auf den ersten Blick um unscheinbare Ausstattungsmerkmale handeln mag, sind es gerade diese, die bei einem Kauf den Unterschied ausmachen können.

Ein sicherer Halt ist unbezahlbar

Bei der Arbeit mit der Astschere besteht auch immer ein gewisses Verletzungsrisiko. Aus diesem Grund sollten Sicherheitsmerkmale bei der Auswahl einer Schere ein hohes Gewicht erhalten. Die Griffe sollten gummiert sein bzw. eine rutschfeste Soft-Touch-Oberfläche aufweisen. Hierdurch wird die Wahrscheinlichkeit verringert, dass dem Anwender während der Arbeit die Schere aus den Händen gleitet. Je nach Hersteller können diese rutschfesten Griffe anders ausgeführt sein, auf dieses Merkmal sollte jedoch auf keinen Fall verzichtet werden.

Als Alternative zu gummierten Griffen bieten einigen Hersteller Griffe mit Korkeinlagen an. Kork kann den Schweiß der Hände sehr schnell aufnehmen und besitzt eine strukturierte, raue Oberfläche, die ein Abrutschen verhindert. Solche Korkoberflächen können zudem auch zu einem sehr angenehmen Griffgefühl beitragen.

Die Klinge entscheidet über den Schnitterfolg

Während der Arbeit ist nur die Klinge in Kontakt mit dem Ast, ihre Beschaffenheit entscheidet also letztendlich über das Arbeitsergebnis. Zum Einsatz kommen hier bei guten Geräten Klingen aus gehärtetem Stahl. Diese weisen eine hohe Lebensdauer auf und können Äste zuverlässig durchschneiden. Bei einigen Modellen ist zudem eine spezielle Antihaftbeschichtung zu finden, durch die Reibung minimiert werden soll. Dadurch fällt die Arbeit leichter und die Schnitte werden glatter und sauberer. Besonders interessant ist es hier in Hinblick auf die Langlebigkeit, wenn sich die Klingen auswechseln lassen. Viele Hersteller bieten für ihre Astscheren Klingen an, die sich in Einzelverpackungen nachkaufen lassen. Auf diese Weise muss bei Abnutzung der Klinge nicht die ganze Schere neu gekauft werden. Hierbei handelt es sich also um ein wichtiges Merkmal, wenn die Schere häufig eingesetzt wird und die Kosten reduziert werden sollen.

Ergonomische Griffe erleichtern Arbeit deutlich

Ein ermüdungsfreies und komfortables Arbeiten ist über einen längeren Zeitraum vor allem dann möglich, wenn die Griffe nicht nur die richtige Beschichtung, sondern auch die richtige Form haben. Hier bewähren sich ergonomisch geformte Griffe, die ein wenig abgerundet sind und mit ihrer ovalen Form eine optimale Griffigkeit bieten. Weniger angenehm in den Händen liegen in der Regel Scheren mit geraden Griffen.

Ebenfalls zu achten ist auf das Gesamtgewicht der Schere, wenn der Arbeitskomfort im Vordergrund steht. Die Scheren sollten in der Regel nicht schwerer als 1,5 Kilogramm sein, je nach Größe des Modells und Einsatzzweck. Ansonsten könnte der Anwender bei der Arbeit zu schnell ermüden.

Der Baum steht im Vordergrund

Bei allen Arbeiten im Garten stehen die Pflanzen selbstverständlich im Vordergrund. Interessant sind daher Ausstattungsmerkmale, die den Baum schützen und Verletzungen an der Baumrinde vermeiden helfen. Hierzu können zum Beispiel flach verschraubte Gelenke gehören. Bei solchen Astscheren ist die Gefahr geringer, dass sich Verletzungen des Baumes ergeben und Schädlinge in die Baumrinde eindringen können. Mit einer entsprechend geformten Klinge können stummelfreie Schnitte an jungen Trieben durchgeführt werden und die Wundheilung der Bäume wird begünstigt.

Per Teleskop in ungeahnte Höhen vordringen

Falls eine Astschere mit langen Griffen immer noch nicht ausreichen sollte, um an die höchsten Äste im eigenen Garten zu gelangen, können auch Modelle mit teleskopierbaren Hebelarmen verwendet werden. Hier lassen sich die Arme auf Knopfdruck ausfahren, so dass die Länge der Schere noch einmal je nach Modell fast verdoppelt werden kann.

Astscheren im Produktbündel kaufen

Ebenso wie viele andere Artikel für den Garten lassen sich auch Astscheren in Produktbündeln kaufen. Diese weisen den Vorteil auf, dass sie einzelne Geräte im Set besonders günstig machen. Produktbündel mit Astscheren können beispielsweise auch Verlängerungsstiele enthalten, mit denen Äste in größerer Höhe erreicht werden können. Solche Produktbündel sind in vielen Fällen eine interessante Möglichkeit, um beim Kauf von Geräten für Gartenarbeiten sehr einfach Geld sparen zu können.

Fazit

Astscheren sind praktische Handgeräte, die in nahezu jedem Garten benötigt werden. Mit der richtigen Schere und dem nötigen Geschick können Bäume und Sträucher im Garten einfach zurückgeschnitten werden. Je nach Dicke der Äste und Bedürfnissen des Gartenbesitzers empfehlen sich unterschiedliche Modelle. Das Angebot an Produkten ist dementsprechend groß und hält eine Vielzahl unterschiedlicher Scheren bereit. Die Käufer erleichtern sich die Suche, wenn sie für sich wichtige Merkmale festlegen, die die Schere mitbringen sollte. Dazu zählen etwa gummierte Griffe oder Teleskopstiele, mit denen sich komfortabler arbeiten lässt.

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