Asia-Connection: Wissenswertes über Woks und Reiskocher

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Asia-Connection: Wissenswertes über Woks und Reiskocher

So lohnt sich die Anschaffung eines Woks

In der fernöstlichen Küche ist der traditionelle Wok schon seit Jahrhunderten nicht mehr wegzudenken. Einen Wok kann aus den unterschiedlichsten Größen und aus verschiedensten Materialien bestehen. Der traditionell asiatische Wok hat einen Durchmesser von etwa 32 cm am oberen Rand, erhältlich sind jedoch Woks in den Maßen von 25 bis 100 cm Durchmesser.

Was ist das Besondere am Wok?

Die Besonderheit eines Woks liegt in seiner Form und dem Material, mit dem die spezielle Zubereitung von Speisen möglich wird. So bietet die asiatische Küche viele Möglichkeiten an, gesundes Essen mithilfe des Woks so schmackhaft und schonend wie möglich zuzubereiten. Der Wok ist bei vielen Hobby- und Profiköchen sehr beliebt, da die Zubereitung von Nahrungsmitteln im Wok dafür bekannt ist, die vielen Vitamine und andere Nährstoffe während des Garens zu erhalten. Das Garen ist deshalb so schonend für die Nährstoffe, da die Lebensmittel, wenn sie im Wok zubereitet werden, nur wenige Minuten Garzeit benötigen. Ein weiterer Vorteil der Nahrungsmittelzubereitung mit dem Wok ist die Einsparung von Fett, was durch die Form des Woks möglich ist.

Nützliches Zubehör

So ist das Pfannenrühren eine ausschließlich im Wok verwendete Garmethode, bei der die Lebensmittel unter ständigem Rühren mit speziellem Wokbesteck, wie es auch in der traditionellen asiatischen Küche verwendet wird, kurz in etwas Öl angebraten und gegart werden können. Mit dem ständigen Rühren wird verhindert, dass das Gargut verbrennt, da es so nur kurz den heißen Boden des Woks berührt. Zum Rühren im Wok können Sie natürlich auch spezielle Essstäbchen oder anderes Holzbesteck verwenden. Ein Abtropfgitter, das am inneren Seitenrand des Woks angehängt werden kann, wird ebenfalls häufig verwendet, um die Zubereitung zu erleichtern. So können beispielsweise Nahrungsmittel mit kürzerer Garzeit vor anderen Speisen gegart werden, um sie anschließend auf dem Gitter warmhalten zu können.

Der Wok und die Frage, woraus er gemacht ist 

Die Frage, aus welchem Material der Wok, den Sie erwerben möchten, bestehen soll, ist dabei nicht so trivial, wie sie zunächst erscheinen mag, da jeder Werkstoff ganz unterschiedliche Vor- und Nachteile bietet. Das Material Ihres Woks entscheidet schließlich nicht zuletzt über seine Qualität, und damit ebenfalls über die Qualität der von Ihnen zubereiteten Speisen. Bei der Anschaffung eines Woks sollten Sie sich zudem vorher überlegen, wie oft Sie Ihren Wok im Alltag verwenden möchten und wie viel Zeit Sie für die Zubereitung Ihrer Speisen aufbringen wollen. Erst wenn diese Fragen geklärt sind, können Sie sicher sein, letztendlich den Wok zu besitzen, der am besten für Ihren Gebrauch geeignet ist.

Der klassische Wok aus Gusseisen

Der Wok aus Gusseisen ist der ursprüngliche Wok aus der asiatischen Küche. Bei diesem Wok sollten Sie bedenken, dass er, je nach Größe, ziemlich schwer sein kann, und damit für manche Menschen nicht leicht zu reinigen ist. Zudem kann eine unsachgemäße Reinigung zu Rost führen. Wenn Sie einen gusseisernen Wok auf einem Kochfeld aus Ceran benutzen möchten, sollten Sie darauf achten, dass der Boden des Woks geschliffen ist, da ansonsten die Gefahr besteht, Kratzer auf der Herdplatte zu hinterlassen. Ein großer Vorteil, den ein gusseiserner Wok mit sich bringt, ist die schnelle Wärmeaufnahme durch das Eisen. Somit werden die Speisen im Wok sehr schnell erhitzt, weswegen ein Wok aus Gusseisen für viele Menschen die erste Wahl ist. Zudem kann ein Wok aus Gusseisen die Wärme gut in sich halten und weiterleiten. Da er nur sehr kurze Zeit benötigt, um heiß zu werden, schätzen Besitzer eines Gusseisenwoks an ihm besonders, dass die darin zubereiteten Lebensmittel sehr schnell gar werden.

Wok aus Edelstahl und Aluminium

Woks aus Edelstahl eignen sich für Cerankochfelder, Indikatorplatten sowie normale Kochplatten. Bei ihnen ist die Hitzeverteilung im Gegensatz zu einem Wok aus Gusseisen verhältnismäßig langsam, dafür aber gleichmäßiger. Da das Kochprinzip eines Woks aber gerade daraus besteht, dass er am Boden schnell heiß wird, an den Seiten jedoch weniger, ist die langsame und gleichmäßige Hitzeverteilung bei Edelstahl zunächst als Nachteil zu betrachten. Sie sollten zudem bedenken, dass die Zubereitungszeit der Lebensmittel in einem Edelstahlwok etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, als es bei einem Gusseisenwok der Fall ist. Dies bedeutet jedoch sowohl in Bezug auf Geschmack als auch auf die enthaltenen Nährstoffe keinen Qualitätsverlust. Die Vorteile des Edelstahlwoks gegenüber seinem Gegenstück aus Gusseisen sind zum einen seine Unempfindlichkeit gegenüber Rost, zum anderen sein geringeres Gewicht. Damit lässt sich dieser Wok wesentlich besser reinigen, als ein Wok aus Gusseisen.

Aluminiumwoks ähneln denen aus Edelstahl in vielerlei Hinsicht. Auch sie können auf allen Arten von Kochplatten verwendet werden, sind rostresistent und haben eine gleichmäßige Hitzeverteilung auf die gesamte Fläche. Im Vergleich zu Edelstahlwoks benötigen Woks aus Aluminium, bedingt durch die Leichtigkeit des Materials, jedoch weniger Zeit zum Erhitzen, sodass die Lebensmittel schneller gar werden. Zudem sind sie im Vergleich zu Edelstahlwoks meist etwas günstiger.

Woks mit Anti-Haftbeschichtung

Es gibt sowohl Varianten von Edelstahl- als auch von Aluminiumwoks, die mit einer Anti-Haftbeschichtung überzogen worden sind. Dies bietet den Vorteil, dass Nahrungsmittel weniger schnell anbrennen können. Für Menschen, die einen sehr pflegeleichten Wok suchen, ist dies deshalb praktisch, weil sie keine angebrannten Reste aus dem Wok entfernen müssen, da durch die Beschichtung Rückstände weniger stark am Material haften bleiben. Der Nachteil einer Anti-Haftbeschichtung ist jedoch, dass sie äußerst kratzempfindlich ist. Sie sollten also darauf achten, den Wok schonend zu behandeln. Das bedeutet zum Beispiel, dass Sie kein Wokbesteck aus Metall zum Pfannenrühren verwenden oder bei der Reinigung auf den Gebrauch von rauen Schwämmen und Stahlwolle verzichten sollten.

Der Wok aus Silargan

Silargan ist ein spezielles Material, das ausschließlich in Produkten des Herstellers Silit zum Einsatz kommt. Woks aus Silargan sind je nach Größe etwas schwerer als Varianten aus Aluminium oder Edelstahl, sie ähneln in dieser Hinsicht somit eher Gusseisenwoks. Anders als diese sind Silarganwoks aber auf jeder Kochplatte einsetzbar. Der Silarganwok ist im Vergleich zu anderen Woks etwas teurer, da es sich um ein Markenprodukt handelt. Wie Woks mit einer Anti-Haftbeschichtung, ist auch der Wok aus Silargan mit einem glatten Rand versehen, an dem ein Abtropfgitter weniger gut halten kann. Dafür ist der Wok aber pflegeleicht. Die Vorteile, die dieser Wok mit sich bringt, sind eine sehr gute Wärmeleitung sowie Wärmespeicherung.

So lohnt sich die Anschaffung eines Reiskochers

In den asiatischen Ländern galt Reis schon immer als Grundnahrungsmittel. Es ist also nicht sehr erstaunlich, dass auch die Erfindung des automatischen Reiskochers aus Japan stammt. Inzwischen hat sich die Idee auch in Europa herumgesprochen, sodass immer mehr Menschen den praktischen Nutzen dieses Geräts für sich entdecken. Ein Reiskocher ermöglicht es Ihnen, die verschiedensten Reissorten unabhängig von einem Herd mit geringem Aufwand zu kochen und zudem die optimale Konsistenz zu erhalten. Für gewöhnlich besteht ein Reiskocher aus einem äußeren und einem inneren Gehäuse, wobei das Innengehäuse meist aus beschichtetem Aluminium oder anderem Metall besteht, sodass der Reis darin gekocht werden kann, ohne dass er dabei im Gerät kleben bleibt. Zudem sorgen die beiden Gehäuse dafür, dass der Reiskocher äußerlich nicht besonders heiß wird. So müssen Sie sich keine Sorgen machen, ob die Umgebung entflammt und können den Reiskocher auch während des Gebrauchs berühren, ohne Gefahr zu laufen, sich die Finger zu verbrennen.

Wenn der Reiskocher mitdenkt

Da jede Reissorte eine individuelle Kochzeit verlangt, können Sie bei den meisten elektrischen Reiskochern nach der Zugabe der benötigten Wassermenge mittels einer integrierten Zeitschaltuhr einstellen, wie lange der Reis gekocht werden soll. Es gibt auch Modelle, die Ihnen diese Arbeit komplett abnehmen, indem das Gerät den Reis selbst abwiegt und dadurch die optimale Kochzeit automatisch bestimmt. So oder so kann der Reis nach der Zeiteinstellung vollkommen automatisch und ohne Aufsicht gekocht werden. Nachdem der Reiskocher befüllt und eingeschaltet wurde, sorgt eine integrierte Heizplatte am Boden dafür, das Wasser auf Siedetemperatur zu erhitzen. Die Zeit, die zum Kochen benötigt wird, variiert dabei zwischen etwa 10 und 40 Minuten. Auch die Reisart, die Sie verwenden, spielt dabei eine Rolle. Wichtig ist, den Deckel während des gesamten Kochprozesses geschlossen zu halten, da der Reis nur so seine optimale Konsistenz bekommt. Wenn Sie dies beachten, kann der Reis aber weder überhitzen, noch überkochen, da die Temperatur automatisch geregelt wird. Sobald das Wasser innerhalb des Kochers aufgebraucht ist, wird der Kochprozess vom Gerät automatisch beendet.

Praktisch: die Warmhaltefunktion

Viele Modelle besitzen ein spezielles Kontrolllicht oder weisen durch ein akustisches Signal darauf hin, dass der Reis fertig gekocht ist. Manche Reiskocher besitzen außerdem einen Modus, der dafür sorgt, den Reis konstant warmzuhalten. Reiskocher mit solch einer Warmhaltefunktion sind vorteilhaft, falls Ihnen beispielsweise etwas Unerwartetes dazwischen kommt und sich Ihre Essenszeit damit nach hinten verschiebt. Auch wenn Sie noch anderweitige Verpflichtungen haben, aber trotzdem schon einmal nebenbei das Essen vorbereiten möchten, kann eine Warmhaltefunktion sinnvoll sein. Je nach Art des Reiskochers kann der Reis nach dem Kochen mindestens 4 bis maximal 24 Stunden konstant warmgehalten werden.

Alles in einem: Kombigeräte 

Manche Reiskocher verfügen daneben über die Funktion, den Kochprozess auf bestimmte Zeiten vorzuprogrammieren. Das kann für Sie besonders praktisch sein, wenn Ihnen der Gedanke zusagt, dass Sie von der Arbeit nach Hause kommen und bereits fertig gekochter Reis auf Sie wartet. Für Menschen, die der Meinung sind, ein Reiskocher sei ein zu einseitiges Gerät, um es in ihren Alltag zu integrieren, existieren auch Kombigeräte, in denen nicht ausschließlich Reis gekocht werden kann. Sie ähneln in ihrer Funktionsweise Dampfgarern, wodurch es möglich ist, neben Reis auch Gemüse und andere Speisen zuzubereiten.

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