Apple iPad - Schickes Teil, wenn man das Geld hat

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Wuhu; als einer der wenigen Deutschen kann ich wohl ein iPad mein Eigen nennen. Release in den USA war gestern und ich war natürlich dabei. Ich hätte mich auch gedulden können, bis es in Deutschland erscheint, aber bei dem Preis von 499$ für das Teil kann man auch mal mit mehreren rüberfliegen.
Vorweg, es ist den Aufwand eigentlich nicht wert, aber ich war von dem iPad sehr angetan und musste es sofort haben, nennt mich verrückt.
----- Verpackung und Inhalt -----

Die Verpackung ist typisch in weiß gehalten, an der Seite steht in silber "iPad" und auf der Front ist ein Bild des Selbigen. Die Verpackung ist aus hartem Karton und relativ robust.
Mit dem iPad kommt das Apple-typische Datenkabel und ein Adapter zum Anschließen an die Steckdose, wenn man es dort laden will (was mir natürlich nichts bringt). Zudem kommen noch die Anleitung und Garantiehinweise dazu, ebenfalls wie 2 Apple-sticker.
----- Installation -----

Direkt nachdem man das iPad anschaltet soll man es mit iTunes verbinden und aktivieren, genau so, wie es mit dem iPhone und iTouch der Fall ist. Das ist kinderleicht und bereitet absolut keine Probleme und ist in wenigen Minuten abgeschlossen. Nachdem man das erledigt hat kann es auch schon weitergehen und man kann richtig loslegen, denn man kann arbeiten während das Ding vom PC geladen wird.
----- Gewicht, Verarbeitung, Akkulaufzeit -----

Das iPad wiegt wohl ungefähr 800 Gramm und ist damit sehr, sehr leicht. Die Verarbeitung ist Apple-typisch natürlich sehr gut und man kann eigentlich so leicht nichts kaputt machen; außer natürlich man lässt es mehrmals fallen, was man aber eigentlich nicht machen sollte.
Die Akkulaufzeit beläuft sich je nach Verhalten des Benutzers auf 2-10 Stunden. Wenn man Spiele oder CPU-lastige Apps laufen lässt geht der Akku natürlich sehr schnell runter, wenn man es aber nur zum surfen und lesen nutzt hält der Akku erheblich länger und man kann sich wirklich nicht beschweren.
----- Bedienung -----

Die Bedienung ist sehr einfach und intuitiv. Man hat eben nicht mehr als einen großen Touchscreen mit einer Hometaste in der Hand. Man weiß aber eigentlich sofort, was man machen muss und wie man das Gerät zu bedienen hat.
Das hochgelobte "onscreen-Keyboard" ist im landscape (waagrechten) Mode wirklich gut zu bedienen und man kann damit nach etwas Zeit wirklich so gut wie mit einer Laptop-Tastatur schreiben. Wenn das iPad allerdings hochkant gehalten wird, ist es etwas schwerer zu bedienen und man kann nicht so gut tippen wie auf einem Laptop, aber auf jeden Fall besser, als auf dem iTouch/iPhone. Die Taste sind in beiden Modi sehr groß und man trifft sie sehr gut, allerdings braucht man schon etwas Eingewöhnungszeit, bis man das Tippen damit richtig drauf hat. Aber, ich muss sagen, das onscreen-Keyboard ist nicht ganz so groß, wie eine Laptoptastatur, wie Apple ja immer behauptet, sondern gut 20% kleiner. Was kein Nachteil ist, aber eine "Lüge" von Apple.
----- Knöpfe/Anschlüsse etc. -----

Das iPad verfügt über den typischen Homebutton in der unteren Leiste des iPads in der Mitte. Zudem hat es an der Seite noch einen Regler für die Lautstärke und einen Knopf, in dem man das "Mitkippen" des Screen abschalten kann, wenn man das iPad dreht. Manchmal sehr praktisch, meistens aber unnütz. An der unteren Seite hat das iPad noch einen Lautsprecher verbaut, der nicht zu leise ist, aber an PC-Boxen natürlich nicht rankommt. Allerdings ist er weitaus lauter, als der eingebaute Lautsprecher des iTouch.
----- Persönlicher Eindruck -----

Das iPad ist natürlich nichts weiter als ein Luxusobjekt, es kann nicht mehr als ein Netbook, bzw. eher noch weniger, so verfügt es z.B. immer noch nicht über Flash und man kann nichts downloaden, was man im Netz findet (abgesehen von den Apple-Programmen, wie iTunes, von da kann man natürlich schon was runterladen, aber Programme wie Avira von Chip kann man nicht laden). Der Speicher ist mit maximal 64 gb zwar ausreichend, aber wäre nicht ausreichend, wenn man mit dem iPad so arbeiten könnte, wie mit einem Netbook.
Aber das iPad ist natürlich Innovation pur und man hat einfach ein anderes Surferlebnis, wenn man das iPad in der Hand hat und währenddessen auf seinen Lieblingsinternetseiten surft.
Es gibt viele wirklich tolle Apps dafür, wie zum Beispiel eine Art Microsoft Office für das iPad, welches sowohl ein Programm wie Word, Excel als auch Powerpoint beinhaltet; es ist sozusagen das Office des iPads und man kann wirklich sehr gut damit arbeiten und es macht auch Spaß, da es einfach zu bedienen ist und man gerne damit rumexperimentiert.
Auch laufen natürlich alle iPhone-Apps auf dem iPad, allerdings in viel besserer Auflösung und viel größer, sodass man noch mehr erkennen kann, was wirklich sehr viel Spaß macht.
Generell muss man einfach sagen, dass das iPad Innovation ist und das auf höchstem Level, es kann zwar nicht wirklich viel, wenn man drüber nachdenkt, aber es hat einige sehr schöne Sachen und Apps, die das Leben bereichern, auch wenn man es natürlich nicht unbedingt braucht. So könnte man das iPad auch während der Ladezeiten als digitalen Bilderrahmen nutzen oder kann es in kleinerem Raum einfach als Audioplayer nutzen. Es gibt praktisch unendlich viele Möglichkeiten.
Es ist zwar nicht viel mehr als ein großer iTouch, aber durch den enorm größeren Bildschirm haben viele Apps, wie Youtube oder Mail, einfach mehr Platz zum Platzieren von Informationen und sind um Einiges übersichtlicher als auf dem iTouch.
Ich muss allerdings trotzdem warnen, da das iPad noch erste Generation ist und etwaige Fehler nicht ausgeschlossen sind, außerdem wird es wohl so sein, dass Apple in spätestens anderthalb Jahren eine verbesserte Version davon anbietet, es gäbe ja noch genug Möglichkeiten zur Verbesserung (eine eingebaute Webcam zum Beispiel).  

Ich kann keine klare Kaufempfehlung geben, da es sich ganz danach richtet, was man von dem iPad erwartet; es ist keines Falls ein Ersatz für ein Notebook oder einen "richtigen" PC. Wenn man aber auf der Suche nach einem Netbook war, mit dem man nur arbeiten will und keine großen Programme darauf installieren will, ist man mit dem iPad gut beraten, da es zum Surfen und Arbeiten perfekt ausgelegt ist und mit den doch manchmal recht unterhaltsamen Apps auch sehr gut für Spielereien zwischendurch ist. Wenn man also sowieso ein Netbook wollte und etwas mehr Geld übrig hat sollte man ein iPad ein Erwägung ziehen, wenn man aber eher einen Laptop für das eine oder andere anspruchsvollere Spiel sucht ist man damit falsch beraten.
Gesagt sei jedenfalls, dass Surfen mit dem iPad ein unvergessliches Erlebnis ist, es aber leider nicht viel mehr als ein besser organisierter iTouch mit großem Bildschirm ist, aus dem Apple aber noch sehr gut mit Firmware-updates was machen kann.
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