Antitranspirante im Vergleich – jetzt das richtige Mittel gegen Schwitzen finden

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Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Deodorants und Antitranspirantien

"Antitranspirant" – ein Wort, ein Versprechen: Schweißminderung!
Doch was hält dieses Versprechen in der Realität? Wie findet man das passende Antitranspirant? An welchen Körperregionen kann man Antitranspirante anwenden? Und wie unterscheidet sich ein Antitranspirant von einem Deodorant?

"Alles kein Problem…, eigentlich!", sagt Sascha Ballweg, Inhaber von koerperpflege-com, wohl wissend um die Verwirrung, die sich dem Verbraucher in diesem Bereich auftut…
Sascha Ballweg betreibt einen Fachhandel mit Mitteln gegen Schwitzen und ein offenes Forum zur Hyperhidrose-Selbsthilfe
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Sascha Ballweg betreibt einen Fachhandel mit Mitteln gegen Schwitzen und ein offenes Forum zur Hyperhidrose-Selbsthilfe

"Antitranspirante werden bereits seit dem Jahr 1888 entwickelt und erfolgreich angewendet. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Produkten, die als Mittel gegen Schwitzen angeboten werden und eine Reduktion des Schwitzens versprechen. Doch Verbraucher benötigen einige Grundinformationen, um nicht durch Herumprobieren viel Geld zu verschwenden!"

Nicht alles was "Antitranspirant" heißt ist auch ein Antitranspirant

Heute, in den Zeiten starker medialer Beeinflussung und auf Grund der Beliebtheit der Produktgattung, schreiben sich viele Deo-Hersteller den Begriff "Antitranspirant" (oder engl.  "Antiperspirant") auf die Fahne und verschleiern damit, dass ihr Produkt eigentlich in erster Linie ein "Deodorant" ist und vornehmlich der Geruchsüberlagerung dient. Denn die meisten Deos sind leider nichts anderes als eine Mixtur minderwertiger Parfumstoffe, die Körpergeruch überdecken sollen. 

Als "Antitranspirante" werden hingegen eher Produkte angesehen, deren Gehalt an Aluminiumchloriden deutlich mehr als 5 % betragen, wobei erprobte Antitranspirante aus dem Bereich der funktionellen Kosmetik eher 10 - 30 %  dieser schweißhemmenden Aluminiumsalze aufweisen. Als "funktionelle Kosmetik" bezeichnet man übrigens gemeinhin kosmetische Produkte, die sich in einer Grauzone zwischen Kosmetik und einem Medikament befinden, aber auf Grund der Einschätzung von Fachleuten als "sicher und deshalb auch freiverkäuflich" einzustufen sind (OTC-Produkte).

Stark und doch sensibel – Die Anforderung unserer Zeit

Echte Antitranspirante verengen den Ausgangskanal der Schweißdrüsen sehr effektiv und lassen nur noch einen geringen Teil der ursprünglichen Schweißmenge an die Hautoberfläche. Dies geschieht nach einem recht einfachen physikalischen Prinzip.
"Wer sich für dieses Wirkungsprinzip interessiert sollte sich einmal mein YouTube-Ratgeber-Video ansehen: Antitranspirant Wirkungsweise (oder "Das Schrumpfschlauch-Prinzip") . In diesem Video wird auf symbolische Art und Weise erklärt, wie Antitranspirante funktionieren und was nach der Anwendung passiert".

Also "stark und doch sensitiv zur Haut" sollen sie sein, diese "Mittel gegen Schwitzen", die von zufriedenen Anwendern nicht selten als "Wundermittel" angesehen werden. Der Punkt Stärke wäre in Form der Höhe der Dosierung leicht zu klären, vorausgesetzt man bekommt die Prozentzahl vom Hersteller mitgeteilt. Denn einige Produzenten von Antitranspirant machen aus diesem grundlegenden Punkt ein solches Geheimnis, dass man fast denken könnte, dass hier sehr geringe Dosierungen verschleiert werden sollten.

Eine nach dem ca. Gehalt in Prozent sortierbare Auflistung  findet man übrigens auf der Seite "Wiki-Products" unter dem Suchbegriff "Antitranspirante im Vergleich". 
Video-Ratgeber: Wie wirkt ein Antitranspirant
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Video-Ratgeber: Wie wirkt ein Antitranspirant

Es brennt auf der Haut? Hier wird bares Geld verbrannt!

Womit wir bei einem ganz wichtigen Kriterium wären, nämlich der Hautverträglichkeit. Denn nicht jedes hoch dosierte Antitranspirant kann auch von jedem problemlos angewendet werden, insbesondere wenn der Anwender eher empfindliche Haut hat. Hier kann es bei der Anwendung zu einem unangenehmen Piksen, Jucken oder gar Brennen kommen, wenn sich der Ausgangskanal der Schweißdrüse verengt.

Kauft man also ein prinzipiell starkes und deshalb wirksames Antitranspirant kann es passieren, dass empfindliche Hauttypen dieses gar nicht anwenden können. Denn nur wenn ein Antitranspirant in einer gewissen Regelmäßigkeit verwendet wird, kann übermäßiges Schwitzen auch gestoppt oder stark reduziert werden. Gelingt dies auf Grund von Hautreizungen nicht, hat man mit nur einem einzigen Antitranspirant schnell zwischen 10 - 30 Euro verbrannt und kann bestenfalls noch versuchen mit einer speziellen, reizlindernden Lotion die negativ-spürbaren Auswirkungen des Antitranspirants zu reduzieren (Produkttipp…).
AHC sensitive ist durch hautberuhigendes Salbei, Nelkenblüte und Bartflechte auch für sensible Hauttypen geeignet
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AHC sensitive ist durch hautberuhigendes Salbei, Nelkenblüte und Bartflechte auch für sensible Hauttypen geeignet

Die Kraft der Pflanzen richtig nutzen

Heute, über ein Jahrhundert nach der Erfindung der grundlegenden Wirkungsweise eines Antitranspirants, können wir bei einigen Produkten von "Antitranspiranten der 3. Generation" sprechen. Diese sind stark erforscht und entwickelt und kombinieren eine hohe Dosierung z.B. mit Wildkräutern oder reizlindernden Pflanzenextrakten, um das generell vorhandene Reizpotential des Antiperspirants zu vermindern. So werden einige Anwender überhaupt erst in die Lage versetzt hoch dosierte Antitranspirante gegen ihr übermäßiges Schwitzen auf wirkungsvolle Weise einzusetzen.
AHC forte Antitranspirant: Eines der stärksten frei-verkäuflichen Antitranspirante weltweit.
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AHC forte Antitranspirant: Eines der stärksten frei-verkäuflichen Antitranspirante weltweit.

Durch die Zugabe solch pflanzlicher Wirkstoffe können selbst Antitranspirante mit einer Aluminiumchlorid-Dosierung von nahezu 30 Prozent von eher unempfindlichen Hauttypen verwendet werden! Wobei man ehrlicherweise anmerken sollte, dass solche hoch dosierten "Schweiß-Killer" in aller Regel speziell für eine Anwendung an Händen oder Füßen, also gegen Schweißhände und starken Fußschweiß, entwickelt wurden und eingesetzt werden – nur die wenigsten Menschen brauchen ein solch hoch dosiertes Antitranspirant auch für eine Reduktion von Achselschweiß.

Fazit: Mit wenigen Infos viel Geld sparen

"Bereits anhand einiger weniger Grundinformationen kann man viel Geld sparen und in kurzer Zeit dauerhaft schweißfrei werden. Einfach indem man lernt ein echtes Antitranspirant zu identifizieren und von einem billigen Deodorant zu unterscheiden, indem man die Stärke eines Antitranspirant erkennt und sieht welche ergänzenden Inhaltsstoffe ein Antitranspirant hautverträglich und für empfindliche Hauttypen oftmals überhaupt erst einsetzbar machen.

Auch kann ein Antitranspirant, das bei Anwendung unter den Achseln hervorragend wirkt, für eine Reduktion des Schwitzens an Händen oder Füßen deutlich zu schwach dosiert sein.

Wer dies verinnerlicht und bei der Auswahl von Antitranspirantien berücksichtigt hat sehr gute Chancen ein Mittel zu finden, das mit einer nur 1-2-maligen Anwendung pro Woche rund 90 % des Schwitzens unterdrückt, ohne dabei der Haut oder der Gesundheit zu schaden!",
weiß Sascha Ballweg zu berichten.

"Denn Antitranspirante machen Deodorants oftmals überflüssig, da nicht selten auch der Körpergeruch reduziert wird. Sie vermeiden damit schädliche Konservierungsstoffe, Parabene, Nanopartikel und Citrate, also Verbindungen, die gesundheitlich bedenklich sein und die Durchdringung der Haut mit schädlichen Stoffen fördern können!"  

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