Antike Kleinkunst - Qualität macht den Preis !!

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Antike Kleinkunst - Qualität macht den Preis.

Seit Jahrhunderten gesammelt, einst jedoch Fürstenhäusern und bedeutenden Museen vorbehalten. Heute findet man Antiken sowohl in großen Auktionshäusern, als auch in gut sortierten Antiquitätenfachgeschäften - und sie sind für den interessierten Laien durchaus erschwinglich. Wenngleich Spitzenstücke sich in einem internationalen Museum besser machen, als im privaten Hinterzimmer.

Das Gros der sammelwürdigen Objekte ist für ein Museum allerdings sowieso nicht interessant genug, da die Ausstellung die vorhandenen Kapazitäten sprengen würde. So gesehen kommt dem Sammler auch noch die sehr geschätzte Funktion des Bewahrers historischer Zeitdokumente zugute.

Am Beginn eigener Sammlertätigkeit ist unbedingt zu beachten, daß die ersten zaghaften Gehversuche im Kunstmilieu unter fachkundiger Hilfestellung erfolgen sollten. Es ist entgegen der weit verbreiteten Ansicht auch gar nicht erforderlich, für Ankäufe große Summen bereitzustellen. Immerhin wird man sich nach kurzer Zeit ohnehin auf ein bestimmtes Teilgebiet spezialisieren wollen. Sie sollten jedoch bereits von Anfang an auf gewisse Qualitätsparameter achten. Wenn Sie, als stolzer Sammler, die günstig erworbene Gemme oder das Amulett nach einiger Zeit doch wieder weitergeben möchten, wird der Absatz besser funktionieren, wenn die Erhaltung auch dem neuen Besitzer attraktiv erscheint.

Erlesene Stücke, in der Schauvitrine prominent platziert, sind einem wilden Sammelsurium unbestimmter oder unkenntlicher Gegenstände, gestapelt in großen Schuhschachteln, allemal vorzuziehen.

Die erste Sammlung, unter Umständen bestehend aus einem ägyptischen Amulett mit Darstellung des "Auge des Horus" (XXVII. - XXXI. Dynastie, 6.- 4. Jhdt.v.Chr.), einer römischen Brosche in Pferdchenform (3. Jhdt.n.Chr.) und einem byzantinischen Glasfläschchen (6. Jhdt.n.Chr.) lässt bestimmt bald den Wunsch aufkommen, die vorbereitete Vitrine mit dazupassenden Schmuckstücken oder Ziergegenständen unserer Vorfahren zu befüllen.

Auch eine Sammlung hellenistischer und römischer Gläser - ob intakt oder leicht beschädigt tut der Ästhetik der altersbedingt irisierenden Pracht keinen Abbruch - lässt jeden Besucher in erstaunte Verzückung verfallen. Ebenso gibt es Sammlungen keltischer Waffen und Werkzeuge, bemalter griechischer Tonschalen, römischer Götterfigürchen, Schlüssel, verzierter oder beschrifteter Öllämpchen etc.

Sie finden sehr schnell heraus, von welcher Epoche oder welchem Spezialgebiet Sie sich am stärksten angezogen fühlen. Wesentlich erscheint mir, daß Gegenstände des gewählten Sammelgebietes nicht allzu selten im Handel auftauchen, man will ja nicht nur auf der Jagd liegen, es soll auch Erfolgserlebnisse geben. Ein lockerer Kontakt zu Fachleute ist völlig ausreichend, um bei Fragen bzgl. Echtheit, Preis, Reinigung oder Aufbewahrung rasch und effizient Hilfe zu finden.

In den letzten Jahren sind unzählige Gegenstände aus alten Sammlungen - die in der Nachkriegszeit aufgebaut wurden - in den Handel gekommen, weshalb von Kunsthandel, renommierten Händlern und Auktionshäusern momentan besonders viele schöne Antiken angeboten werden. Eine gute Zeit, den Grundstock für die eigene kleine Privatsammlung zu legen.


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