Antike Bücher und Werkzeuge für bienenfleißige Imker

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Antike Bücher und Werkzeuge für bienenfleißige Imker

Der Genuss von Honig zählt wohl zu den ältesten kulinarischen Freuden, die sich die Menschen zu bereiten wussten. Bereits in der Urzeit – so beweisen es die Funde heutiger Historiker – gehörte das Naturprodukt, das noch heute schmeckt, zu den üblichen Nahrungsbestandteilen der Menschen. Die ersten Honigbienen-Funde, die heute zur Verfügung stehen, stammen aus der Zeit vor rund 50 Millionen Jahren. Man findet in heutiger Zeit noch Bernstein aus dem oberen Eozän, in dem einige der Tiere eingeschlossen waren.

Die Entstehung des Imkerhandwerks

Die Geschichte nahm ihren Lauf und das Handwerk der Imker entstand und entwickelte sich immer weiter. Einige Gegenstände zeugen von dieser bewegten und bewegenden Geschichte und sind heute beliebte Objekte für Hobby- und Profi-Imker und auch für historisch interessierte Menschen im Allgemeinen.

Das Angebot an Imkerwerkzeugen und auch an historischer Literatur für Imker ist groß und die Auswahl könnte Ihnen unter Umständen schwerfallen. In diesem Fall können Sie problemlos auf diesen Ratgeber zurückgreifen. Er verrät Ihnen einiges über die Geschichte des Imkerhandwerks und über die heutigen Einsatzmöglichkeiten antiker Imkereigegenstände.

Informieren Sie sich über die Geschichte des Imkerhandwerks

Zunächst, darauf lassen Funde sehr alter Zeichnungen schließen, wurde Honig wohl aus den Behausungen von Wildbienen gesammelt und anschließend verzehrt. Die erste gezielte Bienenzucht datiert man heute auf die Zeit des Altertums. Im vorderen Orient und auch in Ägypten sollen Bienen bereits im vierten Jahrtausend vor Christi Geburt gezüchtet worden sein. Es war die Zeit, als die Menschen sich erstmals dem Ackerbau und der Viehzucht zuwendeten.

Im Mittelalter erlebte die Zucht von Bienen eine ganz besonders intensive und wichtige Phase. Man freute sich sehr über den köstlichen und noch dazu recht günstig herzustellenden Honig und verwendete ihn als Süßungsmittel in allerlei Speisen und Getränken. Darüber hinaus wurde das Wachs, welches die Imker oder – wie man sie damals nannte – die Zeidler aus den Bienenstöcken gewannen, für die Produktion von Kerzen benötigt. Man züchtete Bienen nun in sogenannten Klotzbeuten oder in Strohkörben, deren Bauform den Imkern noch heute sehr vertraut ist.

Ein wichtiger Schritt im Verlauf der Imkereigeschichte war die Erfindung von herausnehmbaren Waben. Diese erfolgte am Anfang des neunzehnten Jahrhunderts und bildete die Basis dafür, dass Honig mit einer sehr großen Ausbeute gewonnen werden konnte. Verwendet wurden die sogenannten Rähmchen, in denen die Waben untergebracht waren. Zuvor hatte man mit festen Waben gearbeitet, die die Honigentnahme schwer machten. Hinzu kam bald auch die Erfindung der Honigschleuder. Auch diese sorgte dafür, dass die Erträge anstiegen.

Die antiken Bienenzucht-Utensilien, die Sie auch heute noch bei eBay erwerben können, sind oft noch nicht ganz so alt, können allerdings zum Teil dennoch auf eine lange Geschichte zurückblicken. Ob sie aus dem Mittelalter oder aus der Neuzeit stammen und ob sie schon mehrere hundert Jahre oder erst einige Jahrzehnte im Dienste der Menschen standen, kann Ihnen sicherlich der jeweilige Verkäufer berichten.

Entdecken Sie die Besonderheiten von historischen Bienenkörben

Besonders hübsch anzusehen sind die Bienenkörbe, welche Ihnen auch als antike Objekte bei eBay angeboten werden. Diese Art der Bienenwohnung entwickelten die Bienenbesitzer schon sehr früh. Die Funktionsweise ist denkbar einfach: Die Körbe wurden aus Ruten und Stroh hergestellt und an einem Ort aufgestellt, an dem man auf den „Einzug“ eines Bienenvolks hoffen konnte. Die Bienen bauten dann ihre Honigwaben fest in den Korb ein. Es handelte sich damit bei den Bienenkörben um sogenannte Stabilbauten, der den Bienen viel Raum gab, sich niederzulassen.

Eine Herausforderung stellte allerdings das Entnehmen des Honigs dar. Da die Waben fest eingebaut waren, ging das Auslösen der Honigvorräte eher schwer von der Hand. Häufig wurden Bienen dabei getötet und der Bau wurde oft komplett zerstört. Einige Imker versuchten daher, die Bienen zunächst in einen weiteren Korb zu verbringen – ein Unterfangen, das nicht immer von großem Erfolg gekrönt war. Die Bienenkörbe verschwanden daher auch eines Tages aus der Welt der Imkerei und wurden von sogenannten Mobilbau-Varianten abgelöst. Hier ging das Herausnehmen des Honigs wesentlich leichter von der Hand.

Ein wichtiger Grund, sich auch heute noch für historische Bienenkörbe zu entscheiden, ist sicherlich der ästhetische. Aus hübschem Naturmaterial gestaltet und mit einer traditionellen Bauform sehr schön anzusehen, sind Bienenkörbe eine Augenweide. Sie können damit beispielsweise Ihre Außenbereiche schmücken und einem alten Bauernhaus einen weiteren optischen Akzent verleihen. Da die Bienenvölker heute in vielen Regionen des Landes eher rar sind, ist es auch eine gute Idee, sich mit Hilfe von Bienenkörben um sie zu kümmern. Verzichten Sie einfach auf die Entnahme des Honigs und lassen Sie die Bienen in aller Ruhe die hübschen Körbe bevölkern, tun Sie etwas Gutes für die Natur und schaffen sich ein anmutiges Ambiente. Über weitere Details zur Ansiedelung von Bienenstämmen können Sie sich bei vielen kundigen Menschen informieren – beispielsweise bei den Ansprechpartnern von Naturschutzverbänden in Ihrer Nähe. Dort erfahren Sie auch vieles über die Pflanzen und Umweltbedingungen, die gut für Bienen aller Art sind.

Lesen Sie die Literatur der Imker früherer Zeiten

Wenn Sie sich für die Geschichte der Imkerei interessieren, kann es mitunter schwierig sein, die damalige Lebenswelt der historischen Imker nachzuvollziehen. Eine gute Möglichkeit, hier möglichst nah an den Geschehnissen und Erkenntnissen der Vergangenheit zu sein, ist die Literatur aus der Originalzeit.

Unter dem Titel „Bienenzeitung“ beispielsweise sind im Verlaufe der letzten Jahrhunderte gleich mehrere Zeitschriften erschienen, die für die Zielgruppe Profi- und Hobby-Imker gedacht waren. Besonders schöne historische Ausgaben einer „Bienenzeitung“ sind beispielsweise Exemplare der „Leipziger Bienenzeitung“, die man schon um das Jahr 1900 herum kaufen konnte. Aber auch „Die Bayerische Biene“ oder „Die Neue Bienenzeitung“ sind Publikationen, die Ihnen dabei helfen konnten, Bienenfreunde früherer Zeiten zu verstehen. Bis in die heutige Zeit sind diese oder ähnliche Titel noch erhältlich.

Darüber hinaus geben antike Bienenbücher zahlreiche Einblicke in die Pflege der Bienen und in alles, was mit Bienen und deren wirtschaftlicher Nutzung zu tun hat. Besonders spannend sind die Grade der wissenschaftlichen Erkenntnis, die Sie aus den jeweiligen Büchern ablesen können. In der Regel können Sie davon ausgehen, dass in neueren Büchern schon wesentlich mehr Wissenschaft zu spüren ist als in den sehr alten Werken. Dennoch konnten sich schon die Imker und Zeidler der ersten Bienenzucht-Jahrhunderte auf viele Erkenntnisse verlassen. Diese entstammten dann in aller Regel den überlieferten Erfahrungswerten der Generationen zuvor.

Kombinieren Sie alte und neue Produkte aus dem Imkereibedarf

Wenn Sie bereits zu den passionierten und ambitionierten Imkern zählen, dann wissen Sie sicherlich über manches Bescheid, was für die Imker vergangener Jahrhunderte noch ein unergründliches Geheimnis bleiben musste. Dennoch kann es Spaß machen und sehr erkenntnisreich sein, das alte mit dem neuen Wissen zu kombinieren.

Diese Möglichkeit können Sie nicht nur anwenden, indem Sie sich mit historischer Lektüre zum Thema Bienenzucht versorgen. Auch die Utensilien aus längst vergangenen Zeiten lassen sich zum Teil sehr gut mit den Gegenständen aus dem neuen Imkereibedarf verwenden. Das Ergebnis ist, dass Sie sich an der Schönheit alter und traditionsreicher Gegenstände erfreuen und diese mit den heutigen Produkten gemeinsam einsetzen können. Eine gelungene Verbindung von Tradition und Moderne kann beispielsweise entstehen, wenn Sie sich für neue oder gebrauchte Imkerhandschuhe und weitere recht aktuelle Produkte für die Bienen-Imkerei entscheiden und beispielsweise bei den Zubehörteilen und Gefäßen auf historische Produkte zurückgreifen.

Gerade Gegenstände, die schon den heutigen Standards entsprechend und dennoch einige Jahre alt sind, können Ihnen auch so manchen Preisvorteil bringen. Eine gebrauchte Honigschleuder ist ein praktisches Beispiel hierfür. Wichtig ist allerdings, dass Sie bei jedem älteren Produkt, das Sie heute noch einsetzen möchten, auf die wesentlichen Aspekte in Sachen Sicherheit und Hygiene achten. Schließlich sollen Sie beim Umgang mit den Bienen bestmöglich geschützt sein und es sollte sichergestellt werden, dass der Umgang mit dem Lebensmittel Honig nach den aktuellen Richtlinien erfolgt. So ist auch der Gesundheitsaspekt im notwendigen Maße berücksichtigt und Sie können Ihrem Hobby oder Beruf mit uneingeschränktem Engagement nachgehen.

Profitieren Sie auch von der aktuellen Literatur aus dem Bereich der Imkerei

Gerade wenn es um die heutigen Erkenntnisse rund um Bienenzucht und Honigproduktion geht, sollten Sie auf einige Informationen nicht verzichten. Wenn Sie diese Tätigkeiten also betreiben möchten und das alte Handwerk zu neuen Ehren kommen lassen wollen, sollten Sie sich auch auf dem neuesten Stand halten. Neben der historischen Lektüre ist daher auch der Kauf eines modernen Bienenbuches bzw. der Erwerb neuerer Bücher über die Bienenhaltung angeraten. Hier erhalten Sie die notwendigen Informationen, die Ihrer Sicherheit und Gesundheit dienen. Darüber hinaus erfahren Sie, was man heute über den Bienenschutz und den richtigen Umgang mit den Bienenvölkern weiß. Ein unerlässlicher Faktor, um das Imkerhandwerk professionell und in Einklang mit der Natur auszuüben.

Servieren Sie Honig stilecht in antiken Gefäßen

Vielleicht sind Sie schon einen Schritt weiter in Sachen Bienenhaltung und Honigproduktion und schauen sich nur interessehalber noch einmal bei den historischen Imkereiwerkzeugen und bei der antiquarischen Imkerliteratur um. Dann wird es Sie sicherlich auch erfreuen, dass Sie noch viele weitere Artikel rund um Bienen und ihre Produkte finden können.

Ein Beispiel dafür ist ein antikes Teeservice, bei dem sicherlich auch ein schönes Honigglas für Ihren hausgemachten Honig zu finden ist. Darüber hinaus können Sie sich selbst oder anderen Bienenfreunden eine echte Freude machen, indem Sie Ihre Küchenutensilien auf das schöne Hobby abstimmen. So gibt es beispielsweise Kannen im antiken Bienenkorb-Design von WMF, die an die Gestaltung und Form eines Bienenkorbs erinnern und sich sicherlich gut auf der Tee- oder Kaffeetafel eines Imkers machen werden.

Lassen Sie sich davon überzeugen, was Imker herstellten und herstellen

Schließlich sollten Sie sich – wenn Bienen und Bienenzucht zu Ihren Interessengebieten zählen – auch einen Überblick darüber verschaffen, welche hervorragenden Produkte aus diesem Handwerk oder Hobby entstehen. Einen schönen Einblick erhalten Sie beispielsweise bei der Betrachtung der diversen Bienenwachsprodukte, die Sie erwerben können. Von der Kerze über die Möbelpolitur und vom Balsam bis zu den Bienenwachspastillen reicht das Angebot. Auch hier liegt ein spannendes Betätigungsfeld für Menschen, die sich gerne mit natürlichen Produkten umgeben.

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